
In diesem Jahr sollte das 60. Jahre Geburtstagsgeschenk nun wirklich endlich eingelöst werden. Wir haben den Termin abgesprochen. Am 11.4.24 (Vorverkauf-Start) widmete ich mich gefühlt fast den ganzen Tag der Reservierung der Tickets. Leider war unser Wunschtag, der 9.5. schon ausgebucht, als ich endlich in das Reservierungsprogramm reinkam. Aber egal – wir haben Karten. In diesem Jahr wurde der Preis auf 6,- Euro angehoben pro Karte. Klaus kümmert sich um das Hotel. Dann war alles geplant – Hurra. Wir freuen uns endlich mal wieder etwas gemeinsam zu unternehmen. Doch zu sehr gefreut. Unserer Mama geht es nicht gut und Linda kümmert sich um sie. Da sie nicht guten Gewissens reisen kann, da dann niemand da ist, der nach ihr sieht, sagen die beiden unser langersehntes Event ab. Wie schade. Rolli und ich entscheiden uns dafür zu fahren. Also starten wir am Mittwoch, 08.05.24 gegen Mittag und finden ca. 15 Uhr einen Parkplatz in der Nähe des Eingangs zu der Parkanlage. Ganz in der Nähe befindet sich das Museum für den Fernen Osten. Die hohe Pagode steht im königlichen Park. Gegenüber befinden sich heruntergekommene skurrile Gebäude im japanischen Stil. Der Garten ringsherum ist gepflegt aber eher europäisch. Die Rhododendren blühen in einer vielfältigen Farbenpracht.


Wie ich nachlesen konnte, sind die Türme 1904 fertiggestellt worden. Der Architekt Alexandre Marcel übernahm das von König Leopold II in Auftrag gegebene Projekt. Die Türme sind vollständig aus Holz gebaut und sind durch einen Tunnel verbunden. Sowohl die japanische als auch die chinesische Kunst wird architektonisch als auch mit den ausgestellten Kunstwerken zum Ausdruck gebracht. Es macht auf uns den Eindruck, dass das Museum geschlossen ist und renoviert wird. Doch hat der Blick ins Internet gezeigt, dass es wohl geöffnet ist.
Die monumentalen Pavillons werden in diesem Jahr vom 26.4.-20.05.24 für die Öffentlichkeit geöffnet. Nach wenigen Minuten waren wir am Haupttor. Es war ca. 15:15 h und eine lange Personenschlange waberte zum Eingang. Als wir ankamen versuchten wir den Einlass, obwohl unser Time-Slot 16-16:30 h war. Der Einlass wurde uns gewährt. Super, brauchten wir nicht warten. Es fiel auf, dass wir statt zu viert nur zu zweit unterwegs waren. Ja, wirklich schade. Es ist sehr schön etwas zum 2. Mal zu sehen, so weiß man, was einen erwartet. Die Vorfreude war groß.
So ließen wir uns wieder ein auf das Abenteuer Blumenpracht unter Glas. Temperatur: ca. 16 – 18 Grad – trocken – Himmel grau


Ich bin wieder hin und weg von dem ersten Eindruck des Glasgebäudes. Die Krone auf dem größten Glashaus ist weithin sichtbar.

In diesem Jahr war der lange Weg frei gegeben. Auf gepflegten breiten Wegen machen wir uns auf den Weg. So weit das Auge reicht, grüne Wiesen. Mein Golfherz schlägt sofort höher. Das wäre ein toller Golfplatz. Auch die Enten mit ihren Küken nutzen das frische Grün um den Hunger zu stillen. Die Besucherzahl ist gefühlt viel größer als im letzten Jahr. Es ist drubbeliger. Auf den Wegen verläuft es sich gut. Als wir dann jedoch in die Gewächshäuser kommen, kommt es zu kleineren Staus.





ca. 5 km sind es durch den Park und die Gewächshäuser und Pavillons. Somit haben wir am Abend bestimmt unsere 10.000 Schritte erfüllt. Wir starten in den oberen Häusern und Gängen mit den beeindruckenden Geranien, Fuchsien und Hortensien. So schöne Blüten habe ich noch nie gesehen. Gefüllte Blüten – eine Farbenpracht. Wunderschön.




Am Eingang in die Gewächshäuser staut es sich direkt. Einfach umwerfend dieser erste Blick in die Blumenvielfalt, in den Regenbogen der Farben. Da wir in diesem Jahr bereits wußten, was uns erwartet, war der AhA Effekt etwas weniger groß. In diesem Jahr wollte ich den Fokus mehr auf die einzelnen, wunderschönen Blüten richten. Rolli hat sich für die Palmen entschieden.



Nach ca. 1,5 km Weg durch die Vielzahl von Pavillons, Gewächshäusern und langen Gängen kommen wir in das königlichste der königlichen Glasgebäuden an. Wie im letzten Jahr sind wir sprachlos über die riesigen Palmen und Gewächse.









Foto.
Weitere Informationen zu den Wintergärten findet man auf: http://www.monarchie-be/de/kulturerbe/koniglichen-gewaechshausern-laeken.
Wir freuten uns auf einen Cappuccino und auf ein leckeres Stück Apfelkuchen aus der königlichen Küche. Doch war die Schlange so lang, dass wir Abstand nahmen und den Weg an den Orangenbäumen zurück zu unserem Auto nahmen. Dann essen wir etwas in der City. Schade. Das nächste Mal würde ich als Besuchszeitpunkt eher den frühen morgen oder wieder den Abend ab 19:30 Uhr wählen. Dann sind nicht solche Massen an Menschen unterwegs und die Schlange am Kaffee kurz.




In Summe waren wir ca. von 15:15 bis 17:15 Uhr an und in den Gärten.
Dann quälten wir uns durch den dicken Feierabend Verkehr auf die gegenüberliegende Seite der Stadt zum Hotel. Hotel Manos Stephanie – https://www.manosstephanie.com/ Der erste Eindruck ist sehr gut. Es befindet sich im Stadtteil Saint Gilles. Sehr edel, teure Geschäfte ringsherum. Da könnten wir wir shoppen gehen auf Teufel komm raus. WENN kein Feiertag wäre. Denn am 09.05.24 ist Vatertag – Christi Himmelfahrt. So sparen wir viel Geld.

Wir essen auf Empfehlung unseres Hotel-Mitarbeiters beim Thai um die Ecke. Sehr lecker. Gute Empfehlung. Rolli wählt ein grünes Curry. Gambas mit gebackenen Nudeln und Gemüse ist mein Favorit. Es ist leicht und köstlich. Dann wandern wir auf der Suche nach einer Bude, um einen Nachtsnack zu kaufen, noch einmal ums Karree. Am Ende falle ich wie ein Baum ins Bett. Meine Erkältung setzt mir doch noch ganz schön zu. Nase zu, bellend huste ich was der Teufel hält. Alles tut weh. Wie ein Muskelkater. vom Husten, was soll ich sagen. Wir werden alt :-). Rolli stöhnt über seine Hüfte. Wat ist los mit uns beiden.