28.3.2023 – Brüssel- die königlichen Gewächshäuser

https://www.koninklijke-serres-royales.be/

Vor zwei Jahren schenkte ich meiner Schwester zum 60. Geburtstag den Besuch in die königlichen Gewächshäuser in Laeken-Brüssel, da sie Gärten und Blumen so gern hat. Doch war der Besuchszeitraum an ihrem Geburtstag vorbei. Man muss wissen, das die königlichen Gewächshäuser nur ZWEI WOCHEN im Jahr für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Da sollte man sich sehr früh bewerben und vor allem den Zeitraum nicht verpassen. Die Karten sind sehr schnell für die Besuchslots vergeben. Kosten: 5 Euro pro Person. Das ist sehr überschaubar. Doch kommen die Reisekosten dazu. Brüssel ist ein teures Pflaster. In 2022 habe ich den Zeitraum leider verpasst. In diesem Jahr passte es Linda bedauerlicherweise nicht in den Terminplan. So reisen Rolli und ich am Morgen allein nach Brüssel. Fahrt ist sehr gut, Das Hotel YADOYA finden wir dank Navi nach zweimaligen „um den Pudding“ fahren. Auto in die Mini-Garage geparkt und dann sind wir parat. Das Abenteuer Gewächshäuser geht endlich nach zwei Jahren Vorfreude in die Durchführung. Wir entscheiden uns zu laufen. Knapp 4 km gemütlich nach der ca 4 stündigen Autofahrt tun gut. Es ist wärmer als gedacht. 16 Grad, grauer Himmel und mir ist warm, sehr warm. Mist – warum schaue ich mehr aus dem Fenster als auf die WetterApp. Aber egal. Wie sagt der Makakke aus „Die Pinguine aus Madagaskar“ immer: LOSE GEHTS. Also auf ins Abenteuer der bunten Blumen und Palmen.

Nach 4 h Fahrt sind im Verkehrsmoloch von Brüssel
http://yadoya-hotel.hotel-brussels.net/de/ Sehr nettes, japanisch gestaltetes Hotel, einfach, sauber, zentral gelegen

Nachdem wir uns eingerichtet haben sind wir gestartet. Der Weg führt uns leider an stark befahrenen Straßen vorbei, am Kanal, dem Hafen.

Großes Haus-Graffiti

Wir warfen einen Blick in das Tour & Taxi Gelände. ( https://www.visit.brussels/de/besucher/venue-details.Tour-and-Taxis.222762 ). Sagt uns aber nichts und wandern weiter entlang des langen, geschlossenen königlichen Parkzauns.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liebfrauenkirche_(Laeken)

Als wir die lange Straße entlang gehen sehen wir nur das schmale Portal der „Notre-Dame“ „Kirche“ sie wirkt klein. Bis wir an der Längsseite sind und ein lautes Ohhhhh nicht unterbinden können. Ein riesiger Sakralbau, der von den blühenden Kirschen gesäumt wird. Sehr schön anzusehen. Eine Besichtigung müssen wir verschieben, da wir ja andere Pläne haben.

Das Portal der „Notre Dame“ Kirche. Nach dem Motto – ah ja, Kirche! ABER DANN ….. wow

Wir sind 19:10 h am königlichen Portal links und rechts von Löwen flankiert. Die ersten Personen stehen wartend davor. Gegenüber steht ein Gebäude welches wir noch aufsuchen.

https://de.frwiki.wiki/wiki/Monument_%C3%A0_la_Dynastie
Löwen wachen rechts und links am königlichen Eingang Portal

Ein Foodtruck mit Waffeln und Getränken lädt mich auf eine Waffel ein. Auf dem Weg zum Monument lassen wir uns die Waffel schmecken und haben einen unerwarteten Blick auf das Atomium.

Vom Park aus ein schöner Blick auf das Atomium

Pünktlich um 19:30 Uhr werden wir mit einer großen Gruppe in den königlichen Garten eingelassen. Das große Schloss liegt beeindruckend vor uns.

Die Menschenmassen strömen direkt nach links zu den Gewächshäusern. Auch hier sieht man auf den Blick nicht was hinter diesen ersten Gebäuden überraschenderweise steckt. Wir gehen an großen Kübeln mit Zitronen und Orangen vorbei. Der Duft erinnert an Reisen nach Spanien.

Zitronen- und Orangenbäume und Loorbeerbäume säumen die Esplanade zur Orangerie und zum Park.
Zum Überwintern werden die Pflanzen in die Orangerie gebracht und im Frühling wieder ins Freie getragen. Hinter dem Gebäude ragen zwei „Minarette“ hervor, es sind die Schornsteine der Heizungs- anlage für die großen Gewächshäuser. Die Orangerie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im Auftrag von König Wilhelm I. der Niederlande errichtet, unter Leopold II. kamen dann das Bankett- und das Theaterhaus hinzu. Zur gleichen Zeit wurde die Fassade der Orangerie umgebaut und auf dem zentralen Rundbogen ein Monogramm des Königs angebracht.

Wir wandern durch das 1. Gewächshaus (Theaterglashaus) und sind schon angetan. Wieder ein betörender Duft. Kamelien lügen, die ich kaum mit meiner Hand umschließen kann blühen in vielen Rot und Rose-Tönen. Geranien wechseln sich mit den Kamelien in den übergroßen Pflanzenkübeln ab .

Hier finden wir einen Besucherführer aus dem ich immer wieder Informationen zitieren werde. https://koninklijke-serres-royales.be/storage/static/docs/plan/Flyer-2023-de.pdf

Kamelien

…. Aus dem Gästeführer …
➋ Das Theaterglashaus
Das Theaterhaus gehört zu den jüngeren Gewächshäusern der Königlichen Domäne in Laken. Sie wurde 1905 vom Architekten Charles Girault errichtet und dient heute als Winterquartier für die Kamelien.
➌ Der Débarcadère und das Palmenplateau
Wenn König Leopold II. Gäste in den Gewächshäusern empfing, kamen diese durch zwei verschiedene Eingänge. Die Gäste, die mit der Kutsche ankamen, wurden auf die Gartenseite in Höhe der Embarcadère geführt, wo eine halbkreisförmige Esplanade als Verkehrsfläche diente. Wer zu Fuß oder mit der Straßenbahn hier- her kam, konnte den bequemen Eingang auf der Straßenseite in Höhe der Koninklijke Parklaan benutzen. Dieser zweite Eingang wird Débarcadère genannt.
Heute ist der Débarcadère der Ort, an dem die Besucher die magische Welt der Pflanzen unter Glas betreten. Dies ist auch das Eingangsportal zum Palmenplateau, das sich über diesen höher gelegenen Teil des Gewächshauskomplexes erstreckt. Der Name Palmenplateau bezieht sich auf die Gesamtheit der Gewächshäuser, die vielen Gärtnereien, das Wasserversorgungssystem und den Palmenpavillon.
Über eine kleine Galerie mit schönen Geranien gelangt man zum Débarcadère und zur gemütlichen Loggia, die sich zum Palmen- haus hin öffnet, wo die subtropische Vegetation sofort die beson- dere Atmosphäre vermittelt, die in diesem bezaubernden Palast

Zunächst geht es über die 1,5 h Tour durch den Park (die 2,5 h Runde ist gesperrt)

Die Wege sind genau vorgegeben. Wir können uns (leider) nicht verlaufen. So gehen wir mit „unserer Gruppe“ mit großen Augen durch den bezaubernden Park. Die Parkanlage ist so riesig, so gepflegt. Hunderte von Gärtnern müssen sich um das Gelände und die Pflanzen kümmern. Mehrere Golfplätze hätten auf dem Gelände Platz gefunden. Am Horizont ist eine japanische Pagode sichtbar. Auf dem Weg stehen meine Lieblingsbäume. Japanische Kirschen in rosa und weiß. So bekomme ich hier einen kleinen Eindruck von Japan. Das Land und damit verbundene Eindrücke stehen noch auf meiner Bucket-List.

Was wir zu Anfang nicht realisieren ist, dass wir an den Gewächshäusern entlang gehen. Denn diese haben solche Ausmaße, die man zunächst nicht erfassen kann. Sie schlängeln sich wie ein langer grüner Glas-Tunnel rechts an unserer Sichtachse vorbei. Nachdem wir am nördlichen Ende des Parks angekommen sind gehen wir an einer alten hellen Sandsteinvilla vorbei links in das Gewächshaus.

In diesem Reet gedeckten Haus befand sich ein Atelier in welchem Skulpturen hergestellt wurden.

In den nächsten 1,5 Stunden schlendern wir durch die Gewächshäuser. Es ist so beeindruckend. Noch nie, auch nicht in Kensington, London haben wir eine solche Fülle und abwechslungsreiche Flora und Fauna erlebt. Wir laufen durch lange Gänge die über und über mit Geranien und Fuchsien in allen Farben bestückt sind. Riesig, stehend, hängend und sogar Bäume säumen die beheizten Häuser. Wir gehen über lange Metallplatten unter denen sich die Heizungen befinden. Was da wohl für Energie durchgeblasen wird? Die Blumen Pracht ist unglaublich. Es duftet wie Parfüm.

Grüne Moos Teppiche und ein Kaleidoskop an Farben. Die Azaleen Halle in voller Blüte.
Das Atelier von innen und weitere grüne Wunder.
Die Riesenschnecke des Farns ist immer wieder beeindruckend. Skulpturen findet man oft versteckt.
Palmen und Riesenfarne in den großen Häusern und beeindruckende Architektur.

Nachdem wir durch die langen Glas Tunnel an den farbenprächtigen Blumen entlang geschlendert sind, gelangen wir in die unglaublich großen, hohen Glashäuser. Grüne Metallkonstruktionen aus dem 19. Jahrhundert halten noch heute. Säulen zieren das große Palmenhaus – die Rotunde. Der freie Innenraum hat so große Ausmaße, dass hier regelmäßig Staatsgäste empfangen werden. Sehr alte, beeindruckende Palmen und Farne stehen im grünen Paradies. Rolli sieht sich kaum satt. Am liebsten würde ich mich in die grünen kuscheligen Moos Puschel setzen und ein Picknick genießen. Der Wunsch bleibt Gedanke, denn hier laufen etliche Security Personen herum. Die Palmen, Bananen, Yuccas stehen mit vereinzelten Pflanzen, wie Calla, Anturien und Papageienblumen in den grünen Moosbetten. Wir trennen uns schwer von diesem zauberhaften Ort. Wir zögern den Abschied noch ein wenig hinaus indem wir einen Kaffee und königliches Gebäck in dem ersten und letzten Gewächshaus unseres Rundgangs zu uns nehmen.

Restaurant im ersten Gewächshaus. – Apfelkuchen aus der königlichen Bäckerei

Das Gebäck aus der königlichen Bäckerei schmeckt vorzüglich. Die Ausstattung ist witzig. Komplett weiß. Tische und ein Sammelsurium an weiß gestrichenen Stühlen. An jedem Tisch ein Hingucker in einer anderen Farbe. Schwarz oder rot z.B.. Rolli setzt sich noch ein wenig unter die zart duftenden Zitrusbäume. Auf dem Rückweg sehen wir das Monument beleuchtet. Den Rückweg treten wir entspannt mit Bus Nummer 231 an. Genug Schritte auf dem Fitnessstracker (15370)

Warten auf frische Pommes mit einer Riesenauswahl an Toppings.

Wieder in der City angekommen haben wir noch einen kleinen Hunger, den wir typisch belgisch stillen. Um die Ecke gibt es einen Frittenstand. Wie sich herausstellt: die besten Pommes ever. Super super lecker. Kross, frisch in der Tüte. So gehen wir dann die wenigen Schritte bis zum Hotel und schlafen selig und glücklich und träumen in den buntesten Farben und riechen bestimmt noch die herrlichen Blumendüfte wie Parfüms, die sich in unsere Nasen verirren.

Hier … die köstlichsten und knackigsten Pommes Frittes der Welt – hmmmmm

16. März 2023 – Brügge – Kegeltour

Die wilde 13 ist nach Corona endlich mal wieder unterwegs. Die Kasse ist gut gefüllt nach den Jahren der Entbehrung, so dass Linda und Klaus nach dreimaligem verschieben der Tour bestens organisiert sind. Krankheitsbedingt fallen Anke, Volker und Sabine aus. Schade. Aber noch länger zu warten macht gerade auch keinen Sinn. So treffen wir uns um 8 Uhr mal wieder mit dem Rätsel: wo geht es diesmal hin? 8:20 h sitzen wir im Zöppi Bus und starten über die A46 Richtung Ruhrgebiet. Die Spannung steigt, das Rätsel wird gelöst. Neben Tipps wie Erfurt, Heidelberg war ich mit Amsterdam am nächsten und habe den Sekt gewonnen! Jeah! Wir sind fröhlich und freuen uns alle auf BRÜGGE. Die meisten kennen Brügge nicht!

Auf geht es zur Kegeltour 2023 nach …. ??? Im Zöppi Bus

Nachdem wir die Tüten mit Snacks und Informationen ausgepackt haben freuen wir uns sehr auf die neuen Eindrücke. Der erste Stopp ist in Kamp Lintfort am „Lehrstollen des ehemaligen Bergwerks West“. Das Gelände kannten Rolli und ich von der Landesgartenschau 2020. welch schöne Überraschung, Klaus Bruder Peter ist da. Er ist ehrenamtlich in dem Verein tätig mit weiteren ehemaligen Kumpel. So haben wir die bestmögliche Betreuung. Vier Kumpel aus der RAG Bergbau Zeit. Eine außergewöhnliche Führung mit vielen Aha Momenten und witzigen, fröhlichen Momenten.

Im Lehrstollen mit Peter Thyrock – die heilige Barbara hat uns beschützt
Zum Glück bin ich nicht verletzt! Testfahrt in der Krankenliege! Für jeden Spaß zu haben 🙂
Schienenfahrrad – der hintere tritt in die Pedale. Ingrid LENK doch mal 🤣 wo ist der Fehler? Haben wir gelacht!!!

Vom Stollen sind wir noch auf den Förderturm, der auch vom Verein betrieben wird. Eine Weitsicht über das platte Land. Die Hügel vor uns sind Abraumhalden. Der erste Stopp endet mit einem Mittagessen um die Ecke beim Italiener Gambero D‘Oro. Hier stärken wir uns für die Fahrt.

Die wilde 13 unterwegs auf dem Förderturm Friedrich Heinrich und im Gambero D‘Dor. Drei Lechner-Figuren schmücken den Parkeingang.

Weiter geht’s. Auf nach Brügge. Gegen 16:30 h erreichen wir den Zielort. Grand Hotel Casselbergh. Die Straßen sind eng. Wir rumpeln über das Kopfsteinpflaster durch den historischen von Krieg und Bränden unversehrten Ort. Historie wohin man schaut. Das Gepäck ist schnell ausgepackt und Klaus parkt den Bus sicher in der engen Tiefgarage. Wir sind ganz entzückt von der Hotelauswahl. Historische Bilder, Schwäne an der Rezeption, riesige Hallen, Pomp und Lüster glänzen. Wow Effekte. Wir richten uns im Zimmer ein, werfen einen Blick auf den Kanal und die umliegenden typischen schmalen Häuser und treffen uns in der Bar zur Apero. Es läuten gefühlt ständig Glocken der umliegenden Kirchen. Der Klang hat etwas warmes, heimeliges. Nun auf ins Abenteuer Brügge.

Erste Eindrücke des zauberhaften Hotels und der Stadt.

Wir wandern durch die alte Stadt und sind verzaubert. Es ist warm. Viele Menschen nutzen die Aussengastronomie um ein Bier oder Wein zu trinken. Viele junge Menschen erfreuen unseren Blick. Wir heben den Altersdurchschnitt gefühlt um einiges. 🙂 Die jungen Leute haben ihre Sommer Kleidung bereits aus dem Schrank geholt und genießen den lauen Abend in der Aussengastronomie. Nun geht es erst einnal über den fast weihnachtlich illuminierten Platz zum Restaurant „Duc de Bourgone“. Wir speisen sehr fein. Fisch und Fleisch. Der Service ist sehr gut. Im Preis enthalten ist der Blick auf den Kanal und den historischen Gebäuden in romantischer Abendstimmung Der Raum selbst ist historisch ausgeschmückt. Pomp und Gloria. Stoffe, Schabracken, alte flämische Künstler usw. Wir finden es beeindruckend und fühlen uns sehr wohl. Leicht angeschickert und sehr fröhlich starten wir in die laue Frühlingsnacht auf der Suche nach einer Absackerbar.

Duc de Borgogne – 1. Spaziergang durch Brügge

Die Stadt wirkt wie im Märchen auf mich. Schmale Gässchen, Boote auf den Grachten, plaudernde Menschen, Fröhlichkeit um uns herum. Eine unbeschwerte Stimmung erfüllt den Abend. Wir gehen nicht weit und lassen uns verzaubern durch Licht, Spiegelungen und der romantischen Atmosphäre.

Wo ist oben und wo ist unten?
Angekommen!
die wilde 13 im zauberhaften Brügge

Wir genießen diesen Frühlingsabend und schlendern durch die historische Altstadt. Weit kommen wir nicht. Aus einer schmalen Gasse vernehmen wir Partystimmung. Musik und laute Unterhaltungen. Da ist was los. Also mischen wir uns noch in die Partystimmung. Wir Weicheier suchen dann doch einen Platz in der Bar. Rings um uns herum junge, feiernde Leute. Tolle, ausgelassene Stimmung umgibt uns. Doch die „alten Leute“ wollen dann doch zu Bett. Bis auf Maywalds, die nach längerer Suche noch eine Bar finden, die ihnen noch einen letzten Drink verkaufen. Es scheint in Belgien eine Sperrstunde zu geben. Doch haben wir das noch nicht evaluiert. Schlaf well im Bettgestell.

Bummeln und Bar – Dark and Stormy wird getrunken.

9.-15.3.2023 Riederalp mit Annette und Müllers

Wir starten nach einigen Jahren mal wieder mit dem …. Nightjet … jedoch ohne Bett ab Köln. Doch glücklicherweise hat der Schaffner ein Herz für uns und gibt uns ein Kinder Abteil. So können wir uns lang strecken, jeder hat drei Sitze. Die Buchung gestaltete sich bereits sehr schwierig. Wir bekamen KEINE Sitzreservierungen. Wirklich doof. Weder bei der Buchung, noch persönlich in Schwerte am Schalter. Annette war sehr dahinter her und telefonierte eine lange Weile mit der Hotline und ergatterte für die Rückfahrt zwei Plätze in der ersten Klasse. Vorweg: auch das war ungünstig. Ich lag über zwei Sitze. Annette musste mit einem Sitz und Herren an der linken Seite vorlieb nehmen. Es war der Schweizer Zugteil. Im deutschen IC 2. Klasse wäre es vermutlich günstiger gewesen. Leer und für jeden zwei Plätze in Länge. Die Gerüche in der vollen 1. Klasse waren auch „1. Klasse“. Das war alles sehr nervig. Wirklich ausgeruht fühlten wir uns nicht. Die Züge waren alle pünktlich und so konnte ich am 16.3.23 direkt zu meiner AoG Veranstaltung um 11 Uhr im MAV mit dem BWNRW. Passte alles nach der Winterwoche in den Schweizer Alpen.

Herr Völz von Thiele, Suzanna Rieke, und Frau Meier – Thema: Grundbildung im Unternehmen

Zu der schönen Woche auf der Alp …

Antje und René reisen ab

Nachdem wir ausgeschlafen am Freitag morgen in Brig angekommen sind, wollte Annette noch kurz in die City Brig. Suite 04 und Seilers sind unsere Ziele. Schicke Kleidung haben wir probiert und tatsächlich Angebote gekauft. Eine schicke schwarz/weiß karierte Winterhose, eine weiße tolle Bluse mit weiß Stickerei und ein brauner WinterWendeMantel sind die Ausbeute. Mit großer Einkaufstasche geht es rauf auf die Alp und oben angekommen richten wir uns ein. Roses sind noch da. Wie schön. Sie kommen fast zeitgleich nach einem Spaziergang mit uns in der Wohnung an. Wir verbringen einen fröhlichen Tag. Annette und ich gehen noch eine Stunde auf die Piste. Den Abend verbringen wir mit Conni, Andreas und Roses beim Chinoise bei Dani und fallen früh im Kinderzimmer ins Bett.

Leckeres Fisch und Fleisch Chinoise bin Danis

Am Morgen fahren Roses schon früh wieder mit der Bahn nach Letmathe. Es ist neblig, es schneit und wir lassen es bis Mittag langsam gehen. Um 13 Uhr hält uns nichts mehr im Haus. Es reißt auf, die Pisten sind gut voll frischem Schnee. Annette und ich fahren bei schönem Wetter und landen zur Pause im Chüestall. Den Abend verbringen wir im Hotel Tonis und essen die leckere Cholera.

Wir verabschieden uns mit Schneefall bei den Rosen

Zusammenfassung der nächsten Tage: entspannte Tage liegen vor uns. Das Wetter schlägt bunte Kapriolen, 2 Tage schneit es ohne Unterlass, 1 Tag Kaiserwetter (Piste von 9-16:30 h Fiesch, Bättmer Hitta 67 Pistenkilometer bei Traumwetter). Nur Annette traut sich bei dem Nebel auf die Piste. Ich fahre einmal mit ab und habe die Schnauze voll. Brauch ich nicht mehr. Der Mittwoch, unser letzter Tag hat uns fast von der Piste geweht. Sehr windig, dadurch auch sehr kalt. Ich habe sooo gefroren, obwohl es nur -6 Grad waren. Gefühlt jedoch-20. in der Sauna habe ich mich später aufgetaut. 🙂 . Müllers sind am Mittag wieder abgereist. Über Zürich mit dem Flieger nach Dresden. Es war wieder eine wunderschöne Woche. Mit den Freunden anders als sonst, natürlich. Interessante Gespräche und gemeinsame Abendessen in der Wohnung. Es gab Rösti mit Spiegelei und Salat und Spaghetti mit Gemüse. Eine köstliche und schöne Woche.

Schneemann auf der Furka, Aletsch Gletscher am Bettmerhorn, Kakao bei Heidis – am Abend bei Tonis lecker Cholera gegessen.
Deko neu – ein gutes Glas Aperol – Sonne genießen- nur schön!
Zauberhafte Landschaft – gezuckerte Tannen – trotz der gefühlten Eiseskälte mit Freude unterwegs!

18.12.2022 Sonntag Bettina kommt aus Biel

Das Wetter ist wieder super. Ein klein wenig wärmer als gestern. -2 Grad. Das merkt man gleich. Bevor Bettina am Mittag anreist, fahre ich noch Ski, Rolli geht einkaufen für ein Kassler-Apfel-Zwiebel Gericht. Rezept von Fabian- hmmm, lecker!

Eisige Schönheit.

Bettina kommt um 11:51 h an der kleinen Bahn an. Wir gehen noch in die Kapelle und Gedenken unserer Lieben. Dann schleichen wir hinauf zum Chalet. Bettina hat Knie. Ich keine Kondition. Wir verbringen plaudernd einige entspannte Stunden und freuen uns, dass wir uns endlich wieder sehen. Das letzte Mal haben wir uns am 1.8.2020 in Hamburg zum Schweizer Nationalfeiertag der Schweizer getroffen. Am Ohlsdorfer Friedhof wurde eine Führung angeboten.

Matterhorn von der Riederfurka

Wir haben dann ein frühes Nachtesse eingenommen. Zur Bähnli habe ich sie dann gebracht. Wieder ein sehr entspannter Abend. IKZ gelesen, Tee getrunken und ganz viel ohmmmm.

17.12.2022 – Entspannung pur

Nun sind wir schon drei entspannte Tage auf der Riederalp. am Donnerstag und Freitag war so ein Nebel, so dass wir nur zum einkaufen vor der Tür waren. Die Grippe hat uns so stark beeinträchtigt, dass wir nur schleichend den Berg erklimmen können. Völlig fertig kommen wir wieder in der Wohnung an und müssen uns ausruhen. Der Wahnsinn. Wo ist unsere Energie hin?

Juhuu – Wetter passt!
Nochmal juhuuu – meine Hose passt!

Samstag ist es sonnig, -6 Grad, eisekalt.

Ich hole mir meinen Saison Skipass. Der lohnt sich in dieser Saison mal wieder. Dann fahre ich 1,5 h gemütlich meine ersten Runden über die Eispisten. nach den knapp 2 h ist mir jedoch so kalt, dass ich mich im Chüestall mit einer Schoggi mit Rahm aufwärmen muss.

Es ist wirklich sooo schön auf dem Hohfluh
Tisch 59 – Im Chüestall aufwärmen. Wo ist das Schoggi-Plättli? Wird gespart?

Dann geht es zurück ins Chalet. Wärmflasche auf den Bauch und abhängen. Heute ist Rolli auf die Bettmeralp und in der Apotheke Hustenmedikamente und Murmeli-Salbe holen. den Abend lassen wir in Ruhe ausklingen.

Meine Abendstimmung mit Matterhorn
Rolli‘s Ausblick auf das Matterhorn

15.12.22 – endlich auf der Alp

Im 9 Uhr kommen wir am Berner Bahnhof an, kaufen und noch ein kleines Frühstück und starten mit… tädä .. 12 Minuten Verspätung Richtung Brig.

Auch die CH kann Verspätung

Um 11:30 Uhr kommen wir auf der Alp an. Ach bezahlen mussten wir übrigens für die Bahn nochmals 68 CHF pro Person. Ich bin gespannt, ob die DB sich von den Zusatzleistungen etwas annimmt. Wir sind in der Ruhe, im Schnee. Der Himmel ist grau. Später schneit es wieder.

Roberta hat schon wieder für Weihnachtstimmung gesorgt. Die Krippe ist vor dem Hohfluh aufgebaut.

Wir schleichen wie die Schnecken zu Egon und müssen feststellen, dass der Lebensmittelladen erst am Wochenende öffnet. Heißt: nochmal den Weg runter zum CoOp. Hoffentlich schaffen wir das bei unserer Konstitution. Bei der Ankunft freuen wir uns über die warme Wohnung. Zuhause!!! Herrlich. Wir richten uns kurz ein, bereiten einen Tee und ruhen uns aus. War schließlich alles sehr anstrengend. noch einen kleinen Snack in Form von Suppe und dann wieder auf Richtung Dorfmitte.

Das Jesuskind ist schon eingezogen. Ein bisschen früh.

Nach der Ruhepause besuchen wir unsere Corona-betroffenen Freunde Roggis im Le Roi. Vom Balkon aus quatschen wir und freuen uns, das wir wieder hier oben sind. Dann geht es zum Einkauf. Diesmal schleichen wir etwas flotter. Wahrscheinlich weil wir hungrig sind. Es gibt Schweizer Rösti mit Spiegelei und Salat. Hmmmm – köstlich. So gestärkt genießen wir den ruhigen Abend in der kuscheligen Wohnung.

B

2022 Dezember Riederalp

Rollis Geburtstag ist doch ein guter Start Zeitpunkt um auf die Alp zu fahren. Also packen wir unseren großen Rucksack und fahren nach Dortmund zum Frühstück. Die Kinder und Gina erwarten uns schon am Kinderzimmer Fenster. Der Tisch ist festlich gedeckt und wir schlemmen. Zeit ist genug. Der Zug startet um 11:45 h. VORAUSSICHTLICH sind wir um 21 Uhr oben auf der Alp! schon vorbringen Tagen wurde die ursprüngliche Verbindung geändert. Aber egal. 5 / 6 x umsteigen ist normal. Wo doll und egal sein, hoffentlich wir kommen rauf. Soweit der Plan. DO – DUI R1 die erste Verspätung. Hauptsache wir bekommen den Zug nach Frankfurt. Ja, locker. Denn der hat auch Verspätung 30 min. In Köln wird die Verspätung auf der Deutzer Brücke wegen Weichenarbeiten auf 80!!! Minuten ausgebaut. Wir sind noch zuversichtlich. Ankunft mit der letzten Bahn rauf: 23:17 h. Wenn das klappt. Ich fasse mich kurz. NEIN! In Frankfurt warten wir 1 h auf den Zug nach Bern. Dieser verzögert sich nochmals um 15 Minuten. Soll dann in basel Bad enden, fährt zum Glück weiter bis Bern!

Ein Hotel buchen wir von unterwegs. 22 Uhr im Hotel – Nein, auch das klappt nicht. Es wird 22:30 Uhr als wir das Hotel betreten. City-Hotel am Bahnhof. Sauber. 190,- schlappe CHF kostet uns dieser Spaß noch in top. Sowie das Ticket morgen für die Bahn. 34,- CHF pro Person nochmal oben drauf.

Die Bahn macht es auch so positiv denkenden Menschen wie mir das Klima schonende Fahren sehr schwer. So zahlen wir neben den Ticketkosten (ca 300,- Euro) nochmal eben 255,- CHF „Nebenkosten“ für die Nacht. Da wären wir mit dem Auto viel günstiger gefahren. Wie soll man denn noch planen?

Unsere letzte Bahnfahrt nach nach Berlin wurde in Bielefeld jäh gestoppt . Hier waren Idioten, die einen Anschlag auf die Bahn gemacht haben. Klimaverhinderer! Ich weiß es auch nicht. Es wird zunehmend schwerer für mich positiv über die Bahn zu denken.

Rolli und ich sind seit Wochen krank, vergrippt, husten und Schnupfen, was das Zeug hält. Im Zug, wie auch bei anderen Gelegenheiten wurden uns Hustenbonbons angeboten. Witzig, wie sich andere Menschen um einen sorgen. Sehr freundlich und wertschätzend. Vielen Dank an dieser Stelle bei den lieben Menschen, die uns immer weitergeholfen haben mit Hustensäften, Bonbons usw.

Nun noch etwas witziges. Das Zimmer ist sehr klein. Sauber, oK. Wenn ich jedoch denke, dass ich für schlappe 300,- Euro (geteilt durch 2, Bettina war mit) eines der schönsten Hotel Erlebnisse meines Lebens hatte. Singapur Marina Sand Bay mit dem größten Dachpool der Welt. Ist das hier der Witz des Jahres. Ein Wasserkocher steht zur Verfügung mit DEUTSCHEM Stecker. Leider keine Steckdose im Zimmer die passt. Ein Flaschenöffner im BAD, direkt neben dem Klo an der Wand. Sachen gibt es. Kuriositäten der Welt.

Nun geht es endlich nach Hause in unsere Muckelwohnung, die hoffentlich warm ist.

23.5.2022 Lienz Bye Bye

12 Stunden Zug liegen heute vor mir. Da sitze ich mir den Po platt. Was tun? Am besten früh raus und bewegen. Damit ich am Ende des Tages zufrieden ins Bett falle. Also 5:30 Uhr rauf auf den Platz. Es geht tatsächlich schon ein einzelner Herr vor mir. Abschlag auf Rot. Der Rasen ist ganz nass. Gut, dass ich meine Sportsandalette gewählt habe. Wasser vorn rein – hinten raus. Heute morgen suchen meine Bälle die Wiesen. Neeeiiinnnn! Hoffentlich fange ich mir keine Zecken bei der Suche.

Klassische Blumenwiesen – wunderschön

Die Wiesen erinnern mich so sehr an meine Kindheit. Klee, Gräser, Sauerampfer und die gelbe Sumpfdotterblume. Wie oft habe ich in der Wiese gelegen und den Sauerampfer gegessen. Ich gebe zu, heute schmeckt er mir noch bitterer.

Loch 9 – die Entenfamilie ist schon da!

Nachdem ich die 9 Löcher in 1:29 h gespielt habe reicht die Zeit noch locker für meinen Schwimm-Kilometer. Hurra! Bewegung für heute gesichert. Nun frühstücke ich mit den Schweizern draußen.

Vögel suchen ein neues Zuhause
Wespen Nest im Giebel

Wir stellen fest, dass das Wespennest bearbeitet wird. Gefährlich! So ein großes Nest habe ich noch nie gesehen. Dann heißt es Abschied nehmen, Picknick einpacken und adieu.

Mein schönes Zimmer 230

Ein freundlicher Mitarbeiter bringt mich nach Lienz zum Bahnhof und ich steige pünktlich um 9:50 Uhr in den Zug nach Fortezza – Franzensfeste / Italien. Habe ich noch nie gehört von der Stadt. Sehr klein und schrammelig rund um den Bahnhof.

Alter historischer Bahnhof
Sonne und Wind in Italien

Von dort geht es nach München, letzter Umstieg in Dortmund. Hier holt Rolli mich um 22:30 h ab. Während der Fahrt schreibe ich einen Workshop und genieße einfach die Fahrt durch die schöne Landschaft. Der ICE rast später mit fast 300 h/km durch die Landschaft. Schon ein etwas komisches Gefühl. Nun bin ich froh wieder angekommen zu sein und unsere Enkelmädchen wieder zu knuddeln.

22.5.2022 Lienz – Dolomitenhütte

Endlich habe ich mich richtig eingegroovt , da muß ich auch schon wieder nach Hause. Naja, morgen. Heute noch nicht. 6 Uhr auf den Platz. Passt. Es ist so schön heute morgen. Die ersten Schritte gehe ich mit Glockengeläut aus der kleinen Kapelle in Lavant. Der gute Geist begleitet mich. Der Nebel hängt auf den Gewässern und steigt leise. Das Blesshuhn krakehlt sehr laut und macht auf sich aufmerksam. Die Entenfamilie wackeln mit Kind und Kegel über den Platz.

Der Morgen Nebel steigt wabernd über die kleinen Teiche.

Um 8 Uhr müsste ich eigentlich aufhören, da der normale Spielbetrieb beginnt. So frage ich im Büro, ob ich eine weitere 9er Runde spielen kann. Ja! Das geht. Voll cool, dann ist der Tagespunkt „Golf“ schon mal abgearbeitet.

Die Sonne geht auf! Es ist schon angenehm warm. der ruhige Morgen ist einfach traumhaft.

Beim schwimmen überlege ich mir, dass ich radeln könnte. Rolli erzählte von der Dolomitenhütte. Rad bestellen, frühstücken und rauf auf den Berg. Die App sagt: 9 km bergauf, ca 1,5 Stunden. Mit dem E-Bike schaffe ich es bestimmt schneller. Dann trete mal kräftig in die Pedale.

Dolomitenhütte – Ankunft

Nach 1:15 h bin ich oben angekommen. Die Strecke ist sehr steil. Verschiedene Radler und Wanderer aber auch Autos kommen mir entgegen bzw. überholten mich. Das letzte Stück führt eine Mautstrasse, die offensichtlich Gebühren kostet hinauf zum Parkplatz der wunderschön gelegenen Hütte. Die außergewöhnliche Lage und Architektur zieht offenbar viele Gäste zu Fuß, mit dem Rad und dem Auto an. Auch Hochzeiten finden hier statt, wie ein Hochzeitsbogen und Rosenblätter verraten.

Ein Hochzeitsbogen vom Vortag!
Außergewöhnliche Architektur! Auf Fels gebaut.
Wanderer willkommen
Für Radler wird bestens gesorgt:-)

Nachdem ich die Lage sondiert habe, finde ich einen aussichtsreichen Platz an einem schönen alten Tisch im Shabby chic Style (so sagt man doch heute) in der Sonne. Die Karte verspricht Österreicher Köstlichkeiten denen ich nicht wiederstehen konnte. So bestelle ich neben Sirupschorle einen Kaiserschmarren mit Apfelmus und Preiselbeeren. Er ist köstlich – mit dem Panorama, der frischen Luft und der Anstrengung. Perfekt!

Kaiserschmarren in der richtigen Location – dreimal lecker!

Dann geht es zurück. Ein wenig Bammel habe ich, ob die Bremsen halten. Hoffentlich laufen die nicht heiß.

Auf Wiedersehen auf der Dolomitenhütte in Osttirol in den Dolomiten

Auf der Abwärtsfahrt begeistert mich eine weiße puschelige Pflanze. Ich habe keine Ahnung, was das ist.

Was mag das sein? So kuschelig!

Ich bin versucht eine Naturrodelstrecke hinab zu sausen. Zuletzt traue ich mich doch nicht. Wäre rolli, mein Mountainbike Spezialist dabei, hätte ich womöglich gewagt. So fahre ich weiter die Straße hinab.

Toll – sollten wir im Winter mal runter sausen. Seeehhhrrrr lang!!!!

Dann geht’s weiter, bis ich einen Abzweig sehe zum Tristacher See. mit Badeanstalt. Da muss ich hin! Ein Kleinod. Verrückt! Am gegenüberliegenden Ufer ein Hotel!!! Mitten im Wald. Am See, schön gelegen. Ruhig, romantisch. Ich wähle den ausgewiesenen Trampelpfad rund um den See. Der See ist nicht groß, so bin ich in kurzer Zeit herumgefahren. Natürlich habe ich meine Füße in den See gestellt. Temperatur oK. Ich sehe Standup Paddler und Schwimmer. Herrlich an diesem Sommertag.

Tristacher See – Badeanstalt / Hotel mit schöner Liegewiese

Dann wieder rauf aufs Rad bis die Bremsen glühen

Vorbei an wunderschönen Dolomiten-Blumenwiesen
Blick auf den Golfplatz – Domimitengolf und den kleinen Ortschaften im Drautal.
Ich fahre in Lavant an der kleinen Kapelle vorbei.
Ich bekomme nicht genug von den bunten Blumenwiesen.
Meine heutige Radtour

Eine wunderschöner Tag geht im Pool und im Restaurant mit dem köstlichen Abend Menu und netten Gesprächen mit den Tischnachbarn aus der Schweiz zu Ende.

Hmmmmm – einfach lecker 😋

Gute Nacht – Koffer packen und morgen geht es dann wieder nach Hause.

21.5.2022 Samstag Lienz – Gästewechsel und viel ohm

In der Nacht wütete ein starkes Gewitter. Es knallt dermaßen, dass ich meine Fenster schließe. Das Gewitter ist sehr nah. Am Morgen ist der Himmel das erste mal grau. Ich entscheide mich gegen die 6 Uhr Runde, aber für schwimmen. Dann gemütlich Frühstück und nochmal ausgiebig mit Oswald und Rita plaudern. Die beiden reisen heute ab. Wir lassen das gestrige Turnier nochmal Revue passieren und gratulieren Oswald ein weiteres Mal zu dem Erfolg. Dann berichtet Rita von ihrer Leukämie Erkrankung und Behandlung. 2011 entdeckt, schlafend 2016 Ausbruch und Einweisung nach Heidelberg, dort eigene Stammzellenbehandlung und vierwöchiger Krankenhausaufenthalt. Stand heute: alles gut, alle viertel Jahr zur Nachuntersuchung. Es geht ihr gut. Nebenwirkungen: Essen schmeckt anders, Haut wurde sehr braun (welche Ahnen da wohl heraus kommen) . Spannend. Doch hatte ich einen 10:10 Uhr Abschlag Termin und musste mich von den beiden verabschieden. Am Abschlag traf ich :-)) Thea, Werner und Mecki (witzig diese Namen. Da wir einen „Mecki“ kennen, der Werner heißt) . Hier sind es zwei Personen. Also haben wir uns gefreut zufällig wieder zusammen zu spielen. Nach 9 Loch sind die drei nach Lienz gefahren und ich habe allein weiter gespielt. Bin dann aber auf einen Flight aufgelaufen. So haben mich zwei Damen dann freundlicherweise in ihren Flight aufgenommen und wir spielten die Runde gemütlich zu Ende. Heute ist alles ganz Ohm. Zum Yoga hätte ich am Morgen gehen können. Hatte aber keine Lust. Habe mich lieber ins Wasser geworfen. Eine Massage habe ich mir dann noch gegönnt. Bei André wie sich herausstellte. Seit 14 Jahren ist dieser großartige Physiotherapeut im Hotel tätig, neben seiner Tätigkeit als Freiberuflicher Therapeut. Er ist einfach mega Klasse. Erst mal Körper checken. „Du bist schief !“, musste ich mir anhören. Bäh- heul! Ich will doch nur eine Wellnssbehandlung mit Öl, schön, ohne zu denken, einfach genießen. Das ist nicht André :-). Also gab es Tipps zur Spiraldynamik, Muskelketten-Abfolge und kleine Übungen mit auf den Weg. Dann aber, jetzt Ohmmmm! Nein, er knetet die Aua Stellen so richtig ab. Aua Schulter, Aua Ellenbogen, Aua Hüften, Aua Oberschenkel, Aua Waden – heul. Ich will ohmmm. Das bekomme ich dann auch. 10 von 50 Minuten. :-))) zuletzt stabilisiert er mein Knie mit Tapes in blau. Obwohl Farbe ist Wurscht. 5 x 4 Felder klebt er mit viel Druck auf. Im Anschluss krabbelt André mir unter die Kniescheibe. Ein bisschen seltsames Gefühl. Aber wenn’s wirkt und ich die Orthese nicht mehr bräuchte , wäre das ja eine coole Nummer. Bin mutig und probiere das jetzt aus. Natürlich werde ich auch die Übungen machen. Is klar! 😉

Schickes Knie! Fühlt sich etwas seltsam, ungewohnt an.

Danach verbrachte ich einen gemütlichen Abend mit meinen neuen Tischnachbarn aus Basel. Sehr gesprächig die beiden. Sie, Nicole Krankenschwester, und jetzt kommt es: aus der Intensivpflege Stammzellen-Transplantation. Was konnte ich mich mit Nicole fachgerecht austauschen. 😉 Zufälle gibt es. So hatten wir einen schönen gemeinsamen Abend, saßen warm und trocken, während um uns herum gefühlt die Welt unterging. Schnell ins kuscheliges , warmes Bett und noch einen gute Nacht Kuss abholen von Rolli und den Tag gemeinsam Revue passieren lassen. Gute Nacht und schöne Träume.