März 2022 – Riederalp Perfektes Timing

6.3.22 starten Annette und ich in unseren Mädelsurlaub auf die Alp. Rolli fährt uns um 8 Uhr nach Hagen. Von dort aus geht es für uns beide für 212,60 Euro -. 1. Klasse / Europa Spezial über Basel / Bern nach Mörel und rauf in die autofreie Zone der Riederalp. Ich bin kaputt und schlafe natürlich während der Bahn-Fahrt ein. Per Auto würden wir ca 350 Euro in die Hand nehmen müssen. Sprit, verlade, Parkgebühren usw

Ein kleines Nickerchen

Wie so oft ist es im Tal grün. Doch wir haben keine Sorge, dass es oben keinen Schnee gibt! Das hat bisher immer gepasst! Und tatsächlich ist es weiß als wir aussteigen. Toller, fester Schnee. Den Koffer müssen wir durch den Schnee ziehen! Puh – das heißt Annette. Ich reise mit kleinem Gepäckstück. Mein grauer Rucksack von Carina aus Shanghai ist dabei.

In der Gondel hoch auf die Alp – es ist frisch, alles grün. Doch sehen wir schon den Schnee.

Nachdem wir uns flux eingerichtet haben, kaufen wir im Prima ein. Annette nimmt „ihr Ankleidezimmer“ direkt in Beschlag. Ich gehe an den Kleiderschrank und nehme den Bügel mit Skiklamotten raus. Fertig! Es ist so super, dass alles in der Wohnung ist und wir sofort zuhause sind. Am Abend gibt es Rösti mit Salat und Spiegelei. Hmmmm lecker!

Hurra, wieder da 🙂

Die Tage sind sich alle ähnlich. Start in den Tag bei Sonnenaufgang. Es sind ca minus 7 – / -10 Grad. Recht frisch – brrrr. Der Tag klar, der Himmel strahlend blau.

Eiszapfen hängen von der Dachrinne – guten Morgen

Dann frühstücken, ausgiebig und reichlich. Wir wollen ja gestärkt auf die Piste.

Frühstück – viel Käse, Tomaten, Marmelade, Saft – einfach lecker

Dann sind wir spätestens um. 10 Uhr auf der Riederfurka. Eine neue schwarze Piste ist gespurt worden. Wir erfahren, dass Dani um diese Piste zwei Jahre gekämpft hat, damit die Kinder besser trainieren können.

Annette ist immer ein wenig eher fertig!
Hier kommt die Drömelfurt :-)) langsam und achtsam die Treppe herunter.

Wir starten natürlich auf der Riederfurka bevor wir uns dann gemütlich auf den Weg Richtung Osten / Bettmeralp /Fiescheralp machen.

Gina hat die neue Piste direkt entdeckt! Steil und kurz!

Täglich fahren wir bis 16:30 h Ski. So kommen zwischen 70 und 87 Pistenkilometer (mit Runmeter gemessen) inkl. Liftfahrten zusammen. Der Schnee ist fest aber nicht knüppelhart. Einfach traumhaft. Wir können uns nicht erinnern so tolles Wetter und genialen Schnee gehabt zu haben.

Moosfluh zur Bettmeralp / Aletsch Gletscher – immer wieder ein beeindruckender Anblick!

Pausen haben wir in Heidis Hütte gemacht. Gault Millau CH 12 Punkte hat die Hütte . Wir fragen uns wofür? Suppen sind sehr lecker. Brot auch köstlich. Weibe bis 600 Chf im Angebot und Trüffel Spaghetti. Ob das der Grund ist? Oder die Lage?

Heidis-Hütte, Fiescheralp / Selbstbedienung aber Tulpen an der Theke
Tomatensuppe an Heidis-Hütte – sehr lecker und toll mit Blüten dekoriert

Wir knattern den „Heimat“ Lift und sammeln Ski Kilometer. Die Piste ist wirklich grandios. Auch sind die Gleitschirme am Himmel. Es muss soooo eisekalt dort oben sein. Manche Piloten haben Ski an den Füßen.

Sonne – kleine Wölkchen – Gleitschirmfliegen

Neben Schokolade mit Rahm bestellen wir natürlich auch den Chüestall Teller mit Trockenfleisch und Käse. Auch der Schoggikuchen darf nicht fehlen. Doch den bestellen wir nicht wieder. Nachdem der Pächter gewechselt hat, gibt es unseren Lieblingskuchen nicht mehr in gewohnter Qualität.

Genuss Zeit

Wir haben einige humoristische Momente erlebt mit Skifahren auf der Piste. Verkleidungen wie Häschen, Zebras und Pikatschu sind über die Piste gesaust. Ein kleiner zwei Jahre alter Junge fuhr begeistert mit Mama und Papa die blaue Moosfluh Piste. Ein Bähnli Gast am Moosfluh meinte mit einem Liegestuhl komme man schneller unten an als auf Ski. Ein weiterer Gast wurde kurzerhand von zwei echten Freunden an seinen Ski auf den Kopf gedreht und schaute sich nun hängend die Gegend an. Rückwärts fahrende Kinder und einiges mehr. Da die Schweizer und Hamburger Skiferien hatten, waren viele Kinder auf den Pisten. Kein Platz am Tisch, bau ich mir einen Liegestuhl im Schnee. Gämse verschwunden? Die werden bestimmt vom Service Personal als Pappkameraden zu den touristischen Punkten gezogen oder gestellt. Tatsächlich haben wir die dann aber doch noch gesehen. Fünf n der Zahl. Sogar eine auf der Bettmeralp.

Liegestuhl aus Schnee – Mit 2 Jahren schon begeisterter Skifahrer – mit Liegestuhl die Piste runter – Slalom-Rennerfshrungen sammeln SPASS IM SCHNEE

Wir haben die Tage sehr genossen. Schlafend – Essend – diskutierend – spielend und freuen uns auf das nächste Jahr. Wir haben schon wieder gebucht!

Einen Tag wolkig – auf unserer Abschluss Fahrt Richtung Villa Cassel / Riederfurka
Ruhend – Sonne genießend auf Heidis-Hütte im Liegestuhl
Einmal Matterhorn!!! Schaut genau hin! Zwischen uns das Minitoblerone-Stück
Die Villa Cassel steht natürlich auch noch – ist im Winter jedoch geschlossen.

Nicht, dass wir es vergessen. Dany‘s Restaurant ist leider geschlossen. Auch „ins Dings“ war dicht! Wie Dani uns erzählte, musste er viermal die Mitarbeiter wechseln, da es den meisten zu streng war. 10-14 Stunden Tage sind leider keine Seltenheit. Corona hat wirklich viel verändert, nicht nur im Sozialverhalten sondern auch im Arbeitsverhalten. Wir sind sehr gespannt, wie es im Arbeitsleben, vor allem in der Gastronomie, im Veranstaltungsbereich und Gesundheitswesen weitergeht.

Einfach schön unterwegs zu sein.
Raclette – Trockenfleisch Baguette auf Heidis Hütte
In der kleinen Bahn – lassen wir den Schnee hinter uns und starten in den Frühling

Etwas möchte ich jedoch, ob der Fröhlichkeit und genussvollen, entspannten Zeit nicht vergessen zu erwähnen. Erstens war Weltfrauentag am 8.3. Hier möchte ich ausdrücklich drauf hinweisen. Im Wissen, dass es noch viele unterdrückte, unterbezahlte, misshandelte und nicht beachtete Frauen gibt. Das muss sich doch endlich mal ändern. Wir leben im 21. Jahrhundert! Es hat sich zum Glück ja schon etwas bewegt. Aber es ist noch viel Luft nach oben.

Frauen sind stark!

2. der Krieg in der Ukraine 🇺🇦, den Putin vor 14 Tagen Ende Februar angezettelt hat. Die Bilder gehen nicht aus unserem Kopf. Flüchtlinge, Kinder, verzweifelte Frauen, Mütter , alte Menschen zerbombte Häuser, eine Geburtsklinik die beschossen wurde, Tschernobyl ohne Strom u.v.m.. Sofort kommen die Bilder von 1986 wieder hoch. Wir haben Nachrichten gehört, gelesen, diskutiert das der „Irre“ doch aufgehalten werden muss. 2 Mio Flüchtlinge bis heute. Geschätzte 14000 Soldaten gefallen. All das für einen machtgeilen Despoten. Es macht uns traurig und wütend und fassungslos. Wir wünschen uns nichts sehnlicher als Frieden zwischen den Völkern und dass die Frauen, Kinder und Mütter ihre Söhne, Männer und Väter unversehrt in die Arme schließen können. Unsere Gedanken waren oft in der Ukraine.

Ukraine – ich wünsche alsbald Frieden

Eine wirklich traumhaft schöne Woche, mit bestem Wetter und vielen guten Gesprächen liegt am 10.3.2022 hinter uns. Wir freuen uns nun auf einen sonnigen Frühling der bald den Frieden in die Ukraine bringt.

Diesen Frühlingsgruss schicken wir Richtung Osten Jimi Hendrix hat gesagt: Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, wird die Welt Frieden finden.

8.1.22 – doof gelaufen … AIDA welcome – Dubai Bye Bye bis nächste Woche

Untertitel: AIDA welcome … fast daneben … ECHT DOOF gelaufen dazu später mehr

Koffer packen – Viola ist durch. In der Nacht fand eine Party in der Wohnung statt. Ich habe Ball spielende, laute Damen und Herren gehört. Aber nur kurz, mein Schlaf ist tief und fest, im Gegensatz zu Villa. Sie benutzte dann Ohrstöpsel. Als wir herausgingen traf uns der Schlag. Es wirkte, als wenn die Truppe die gesamte Wohnung zerstört hätten.

Wohnung beim Einzug – aufgeräumt, freundlich und sauber
Ach du meine Güte – Zerstörungswut? Abrissbirne? Wohnung beim Auszug

Wir schlucken dreimal und denken laut: na, die werden hier wohl nicht mehr lange wohnen bleiben. Einer der Bewohner klärt uns auf. Es ist eine Deko-Installation. Disco-like. CloudKits-Wolkenbilder beleuchtet. Ahhh, deshalb ging die Feuer-Sirene um 5 oder 6 an. Verrückte junge Leute.

Es leuchtet in allen Farben! Cloudy

20.01.2022 – Dubai – Iserlohn

4:15 h ich werde wach, der Blick geht hinaus auf die blinkende Stadt. Hier schläft man nicht. Die Lichter gehen nicht aus. Sterne sind auf der Erde, nicht am Himmel sichtbar. Duschen, Reste in den Koffer. Rucksack. Fertig! Viola ist auch fertig. Noch einen Abschiedsmoment auf dem Sofa mit Aussicht.

Adieu Princess-Tower Fenster mit Aussicht

Noch mal auf die Balkone, den klaren Morgen wahrnehmen, ein Blick in die Runde, vom Riesenrad über die Palme zum Burj Al Arab. Alles blinkt und leuchtet.

Ein letzter Blick auf das Lichtermeer

Aus dem Appartement 8201, unser Zuhause für eine Woche, in wenigen Minuten hinunter auf Ground Zero. 5:30 h steht ein Taxi, wie bestellt, vor dem Princess-Tower. Auf zum Flughafen Terminal 3. 30 Minuten später, um 95 Dirham leichter (ca 25 Euro), betreten wir das riesige Terminal. Sortieren und ab zum Eincheck-Counter. Wir haben ein wenig Übergepäck und Viola muß etwas aus dem Koffer nehmen, damit sie auf das genehmigte Gewicht kommt. Impfungen werden kontrolliert, Einreiseformular für Deutschland angefordert. Ups vergessen auszufüllen. Noch „mal eben“ erledigen. Wird auch gecheckt! Dann bekommen wir Pässe und Bordkarten ausgehändigt. Auf zum Gepäck-Check. Auch hier sind wir flugs durch. Nun zum Gate C3! Wir laufen 3.600 Schritte, gefühlt 10 km, bis wir das Gate erreichen. Die Wege sind hier extrem lang. Ein Fluggast fällt uns auf: komplett in weißem Schutzanzug, mit Kapuze, OP Maske, Faceschild und die durchsichtigen Schutzhandschuhe an. Warum begibt man sich in solche Situationen, wenn man so große Angst vor Ansteckung hat? Das verstehe einer. Um 7:20 sind wir dann gefühlt am anderen Ende des Flughafens und trinken noch einen Kaffee und essen ein Croissant bzw Bagel. Da werden wir schon aufgerufen und es geht ganz pünktlich um 8:30 h auf Richtung Good old Germany.

Mit Bordkamera beim Start live dabei!
Über den Wolken – strahlend blauer Himmel

Auf der Fahrt Richtung Startbahn sehen wir einen ganz bunten Flieger. Das bringt uns direkt zurück zur EXPO zum Emirates Pavillon. Hier durften wir unser persönliches Flugzeug Modell entwerfen. Vielleicht gab es schon einen Gewinner, dessen Maschine umgehend umgesetzt wurde.

Das Gewinner Modell :-)) des Emirates-Pavillon auf der EXPO

Der Flug ist etwas ruppelig. Wir schlafen erst mal eine Runde bevor ich dann Kino schaue. Zuerst verliere ich mich in die 20iger Jahre nach Frankreich an die Côte d’Azur. Herrlich! Wir wüssten so oft dort. Das blaue Meer erinnert mich gleich an meine Kindheit. Der Film heißt: … Moonlight und der Hauptdarsteller ist Colin Firth. Danach endlich Essen. Lecker. Hühnchen, Kartoffelpüree, Gemüse und Soße. Nudelsalat, Brötchen und Creme-Nachtisch (erinnert an AIdA 🙂 ich schreibe ein weniges Blog und sehe mir noch einen Film an: MINARI, koreanische Familie in USA will koreanisches Gemüse anbauen. In Korea heißt die Pflanze Minari ( 미나리 ) und wird als Namul- Gemüse gegessen . Der preisgekrönte Dramafilm Minari aus dem Jahr 2020 ist nach dem Gemüse benannt.

https://breiner-textatur.ch/blog/minari

Der Film endet als das Flugzeug im 12:20 h landet und wir zum Terminal rollen. Gutes Timing. Im Terminal Passkontrolle mit langer Warteschlange. Wir brauchen: Pass, Impfnachweis und Einreiseformular. Schit – meine PDF ist weg. Ich versuche das Formular nochmal auszufüllen. Gelingt aufgrund der schlechten Internet Verbindung nicht. Als ich am Schalter stehe kommt Viola durch und ich muss nochmal den Papierbogen, der weiter hinten liegt ausfüllen. Also zurück, ausfüllen und nochmal Schlange – grrrr! Das ist Deutschland und unser schlechtes Internet-Netz. Zum Glück gibt es jedoch diese Papiermöglichkeit. Zügig sind wir am Gepäckband. Koffer kommen auch schnell. Mit dem Sky Train zum Bahnhof, nachdem wir uns noch mit Kaffee und Brötchen versorgt sind. Zuletzt rennen wir, damit wir den Zug um 14:28h im Schweinsgalopp noch erreichen. Außer Atem sitzen wir 47 Minuten im R1 Richtung Dortmund. Rolli holt uns ab und um 15 Uhr liefern wir Villa bei Peters und Tobi ab.

Nun ist dieser bunte, abwechslungsreiche Urlaub gefühlt quer durch die Welt auch Vergangenheit. Ein kleines Resümee. Positiv denken hilft (Start auf AIDA) wir sparen uns reich 🙂 (im Sukh, Geschenke auf AiDA, Shopping Festival – Angebote satt), EXPO lohnt sich immer, VAE Pavillon – beeindruckend durch die Falken nachempfunden Architektur, in Deutschland schaukeln wir Energie, DP Pavillon zeigt uns die richtungsweisende Mobilität per „Hyperloop one“ in Röhren (mit 1100 km/h in 19-12 Minuten Dubai/Abu Dhabi, ist in Bau, Fertigstellung und Inbetriebnahme 2030) und in der Luft auf, Österreich kommt ohne Großbildleinwände und digitaler Kopfvermüllung aus und schafft Ruhe und Entspannung, das fantastische arabische Essen. Am Morgen und am Abend. Wohnen im 82 Stock, der immerwährende Lärm, Geräuschkulisse die müde macht, Geruch-Bombardements immer und überall, (German? My Brother is Doctor in Frankfurt) , Alkohol und höher (Burj Khalifa), weiter (Marina – Palme -Business-District – Deira) , schneller (Fahrer/innen der Luxuswagen, die bei der Anfahrt zeigen, was das Auto kann) – bunter (gefühlt alle Kulturen der Welt, Mode der Welt, Religionen der Welt), Offenheit und Freundlichkeit.

07.01.2022 – Burj Khalifa -Dubai Mall – 18000 Schritte

8:30 h Guten Morgen klingt es von links im Bett. gut geschlafen? Ja!!! Aufstehen, fertig machen, der Tag schreit förmlich nach uns. Die wärmende Sonne auf dem Balkon tut so gut. Was steht auf dem Plan? Hmmm – nix – Frühstück! Und los. Mich interessieren die flachen sandfarbenen Gebäude, die wir vom Balkon aus sehen.

Flache, sandfarbene Gebäude inmitten der Tower

Wie sich herausstellt, sind das Wohnhäuser und downtown das Sukh Al Bahar / Palace Hotel. Wir gehen auf das Gelände und stehen vor einem Wasserbecken. Erst machen wir Fotos, bis ein Brautpaar kommt und die Kulisse für die Braut-Fotos nutzen. Ist aber auch schön mit dem dicken, runden Pferd. (Künstler: Fernando Botero – Kunstwerk von 2007) – ne nicht ich :-))

Palace Hotel / Sukh al Bahar
Die Braut vor der romantischen, modernen Kulisse

Wir kommen direkt rechts am Place Hotel zu einem sehr gut aussehenden Restaurant vorbei. Ein Pärchen frühstückt. Die Speisen sehen gut aus. bevor wir uns entscheiden, schlendern wir noch ein wenig durch das „Fountain“ Gelände. Es gibt hier etliche Restaurants. Zuletzt gehen wir zu dem zuerst entdeckten Lokal „Arabeska“. In der Sonne nehmen wir Platz und bestellen das gleiche wie die Gäste hinter uns. Es ist wunderbar. Die Speisen werden gebracht. Humus, Falafel, Mini Pizzen, Linsen Salat, Quark, frischer Orangensaft, Kaffee, Tee, Haloumni und mehr.

Arabeska Frühstück für zwei

Essen köstlich, Blick unglaublich, Sonne herrlich – Urlaub! Wir verbummeln die Zeit und nehmen zum Abschluss noch einen türkischen Mokka!

Türkischer Mokka mit Minigebäck

Plan für heute steht: Burj Khalifa / Aussichtsplatform (124 Etage 460 Dirham – 118,- Euro für 2 Tickets), the Dubai Mall, dann sehen wir weiter. Tickets gebucht für den Sonnenuntergang. Frühstück (164,- Dirham – 35,- Euro) bezahlt und auf in die Mall! Gigantisch! Kaufen wollen wir eigentlich nix. Uns berieseln lassen ist der Plan. Das gelingt gut. Sogar das berieseln lassen. Vor dem Wasserfall zB.

22 Meter hoch ist der Wasserfall mit Springern

Mall – Stop and Go ist anstrengend! so bitte ich um eine kleine Entspannungs-Pause in welcher ich die Augen schließen kann. Dem Wunsch wird umgehend entsprochen. Wir kommen an einer Schweizer Spezialität vorbei, lassen diese schwere Herzens links liegen.

Köstliche Schokolade aus der Schweiz! Ich werde nicht schwach und warte bis März, bis wir wieder auf der Alp sind :-))

Direkt vor der Mall am Fountain sind Olivenbäume, die zum verweilen einladen. Wenige Menschen nutzen diesen Ort und wir genießen wirklich die halbe Stunde und entspannen bevor es weiter im Programm geht.

Viola ruht. Info: die gelben Quadrate weisen auf Abstand hin. Eine Person im Feld ist oK, die 2. Person im nächsten Feld. Die ganze Promenade war zugekleistert mit den gelben Quadraten.

Als wir uns auf den Weg auf den Burj Khalifa machen beginnt die blaue Stunde.

Blaue Stunde in Dubai – Downtown , Burj Khalifa spiegelt sich silbern in den Gebäuden.

Wir haben um 17 Uhr den timeslot gebucht. 16 Uhr machen wir uns langsam auf den Weg um rechtzeitig zum Sonnenuntergang oben zu sein. Das ist Primetime. ALLE wollen den Sonnenuntergang von dort erleben. Wartezeiten und Schlangen entsprechend lang. Um 17:15 stehen wir noch immer unten. Dann geht es jedoch weiter und wir sind pünktlich hoch über den von der Abendsonne Golden beschienen Skyscraper und sehen von der 124 Etage auf das Naturschauspiel.

124 /125 Etage Burj Khalifa

Viele Menschen kleben an den Fenstern und bewundern den orangeroten Feuerball wie er im Meer versinkt. Schön!

Oberes linkes Drittel das Burj Al Arab

Wir bleiben noch entspannt, gehen in die 125 Etage, und auf die Dachterrasse und erleben von dort um 18 Uhr das erste Wasserspiel am Ground Floor des Burj Khalifa von oben. Sehr beeindruckend. Zur Info: man könnte noch höher im Gebäude. Preis ca 100/120 Euro pro Person.

Dubai von oben
Angel unterwegs
Abendstimmung in Dubai aus den Wolken

Noch einen Kaffee, Wasser und einen Blaubeermuffin, da mein Magen langsam auf halb acht hängt. Genießen diese Abendstimmung und schlendern nochmals hin und her. Wir erleben die Show im Wasserbecken zum 2. mal. (Von 18 bis 22 Uhr halbstündlich für die Dauer von einem Lied). In Summe erleben wir diese Show 4 oder 5 mal :-))) warum? Die Schlange an den Fahrstühlen nach unten ist natürlich auch wieder extrem lang. Als wir endlich unten ankommen haben wir Hunger!!! Wir gehen sofort in die Foodhalle der Mall und checken die Vielfalt des Angebots. Entscheidung fällt zu Gunsten eines libanesischen Lokals. Wir müssen wieder warten, bekommen dann aber einen Platz draußen. Direkt vor dem Fountain. So sehen wir die Wasserspiele in Summe einmal den ganzen Abend. Oper, arabische Klänge, time to say Good Bye Sarah Brightman / Andrea Bocelli und Thriller mit Michael Jackson – alles dabei. Beeindruckend wie die Riesenfontäne in die Höhe schießt. Was das Energie kostet.

Vom Libanesischen Lokal Fontäne und Skyline

Nachdem mir eine Taube fast auf den Kopf kackt (Kacke landete direkt vor mir), setzen wir uns an einen Tisch direkt an der Hecke zur Promenade. Passt! Welch ein Glück!

Libanesisch / Türkisch

Linsensuppe, Fischgericht mit verschiedenen Fischen, rote Beete Salat (so lecker angemacht), Dal – köstlich!!! Wir haben uns gegen Chinese und Rippchen entschieden. Das Rippchen wurde publikumswirksam serviert. Im ganzen, mit Trockeneis. Der Kellner hantierte mit dem scharfen, langen Messer wie im Zirkus. Gut, das das Ohr noch dran blieb :-). Dann wurden die einzelnen Rippen angeschnitten und als „Berg“ serviert. Der Gast war begeistert. Die Zuschauer auch!

Rippchen als Event serviert
Hier wird gerollt, gefüllt und gefaltet. Die Jiaozi / Dumplings sehen köstlich aus.

Schon wieder neigt sich ein erfüllter, schöner Tag dem Ende. Es gibt noch ein türkisches Eis auf die Hand. Das hat mich nicht überzeugt, obwohl der Eisverkäufer uns beide sehr an die Eisverkäufer in Istanbul erinnerten. Schauspiel pur! Zuletzt noch ein Blick auf den beleuchteten Eingang des Palace Hotels. Die kleinen bunten Autos bringe ich doch bestimmt wieder unter in eine kleine Geschichte für Lelia :-). So werden die kleinen schon an die Autowelt herangeführt. Zuhause ein Blick auf die blinkende Welt der Lichter der Straße und des Burj Khalifa. Morgen geht es dann aufs Schiff! 🙂

Palace-Hôtel / blinkende Autos und Burj Khalifa zum Abschluss dieses Districts.

Ein letzter Blick auf den Tages-Schritt-Zähler: 17.943

2021 Dezember Winter Quatschgeschichte für Lelia

Es war einmal ein kleines Mädchen, die liebt Quatschgeschichten. Hier eine aus den Bergen.

Lelia erzählt im Kindergarten vom Schnee in den Schweizer Bergen. Da es in Dortmund regnet und der Himmel grau ist, viele Kinder eine Erkältung haben, sagt sie zu ihren Freunden: „ich würde gerne in die Berge, in den Schnee!“ „Wir auch!“ schreien einige Kinder. Tja, wer darf denn wohl mit? Eleni? Finn? Milian? Ja, tatsächlich dürfen die Kinder mit Lelia in den Winter fahren.

So machen sich die vier dann auf den langen Weg. Mit der Bahn ist doch schön. Sie packen den Rucksack, nehmen Äpfel, Nüsse, Getränke und auch Schokolade für die lange Reise mit. Von Nikolaus sind noch Schoko-Nikoläuse übrig. Hmmm lecker. Dann geht es auch schon los.

Schweizer Züge haben Spiel-Abteile, Lelia 1/2020

Im Schweizer Zug gibt es sogar ein Spielabteil. Hier finden es die vier ganz toll. Sie rutschen, setzen sich ins Boot und spielen vergnügt. So vergeht die Zeit wie im Flug.

Dann geht es mit der Gondel rauf zur Riederalp. Hurra, es liegt hier ganz viel Schnee. Toll, da können wir rodeln und Schneemänner und Schneefrauen bauen. Finn sagt: „Meine Ohren knacken so komisch.“ „Ja“, sagt Lelia „das ist ganz normal. Wir sind jetzt auf 2000 Meter Höhe!“ Oben angekommen gehen die vier ganz langsam im Schneckentempo den Berg hinauf zum Chalet Walker.

Chalet Walker (Jan 20 – Schnee Bar)

Schnell richtet sich die Truppe ein, schmeißt das Gepäck in die Ecke, kochen einen Tee, essen einen großen Teller Spaghetti und gehen raus und bauen als erstes eine Schneebar mit kleinem Iglu. Sie haben so viel Freude, dass sie gar nicht bemerken, dass die Sonne fast untergeht. Den Schlitten haben sie auch heruntergeholt und rodeln den kleinen Berg hinunter. Immer wieder, rauf laufen, runter mit großem juheee.

Sie müssen noch für das Abendessen einkaufen, schnappen sich den Schlitten und rodeln den Berg hinunter. Was sieht Lelia denn da? „Eleni sieh mal ein Stall.“

Kleine Kapelle auf der Riederalp

Da flitzen die vier Richtung Kapelle und sehen einen Stall zwischen den beleuchteten Tannenbäumen.

Krippe auf der Riederalp

Finn sagt: „Da sind María und Josef, das Jesuskind und die drei Heiligen aus dem Morgenland. Wie heissen die denn nochmal?“ Milan kennt Balthasar. Eleni sagt: „Der mit der dunklen Hautfarbe ist Melchior!“ und der Dritte? Nach einigen überlegen fällt es Lelia auch ein: Caspar! Finn fragt: „Was haben die drei denn für Geschenke aus dem Morgenland mitgebracht?“ Wieder weiß der eine: Gold! Der andere sagt: Myrrhe und der dritte schreit Weihrauch. Super! Gemeinsam sind wir klasse.

Maria, Josef und Jesus in der Krippe

Dann laufen die vier geschwind über den Golfplatz zum Einkaufladen und suchen sich etwas leckeres aus. Kakao, Käse, Brot ein bisschen Hühnchenfleisch und Salat. „Den Jogurt nehme ich nicht. Schau mal, der ist schon schlecht!“ sagt Milian. „Nein, die Deckel gehen hier alle so hoch. Auch die Chips-Tüten sind ganz prall. Das macht die Luft hier oben.“ sagt Lelia. „Das ist hier immer so.“,„Nachtisch!“ schreit Lelia. Eleni sagt: „Ja, den hätten wir fast vergessen!“ Finn ist schon an der Kühltheke: „Hier gibt es leckeres Eis!“ Prima! Die vier suchen Eis aus, bezahlen und gehen wieder im Schneckentempo den Berg hoch. „Ich habe gar keine Kraft!“ sagt Milian. „Die Luft ist hier oben so dünn!“ sagt Lelia. Daher sind wir so langsam.

Sie machen sich ein köstliches Essen, inklusive dem Eis als Nachtisch und spielen dann noch ein bisschen Memory. Dann geht es aber ab ins Bett. Alle vier schlafen lange und gut.

Sonnenaufgang auf der Alp

Am Morgen geht die Sonne glutrot auf. Das ist ein schönes Naturschauspiel, welches sich die vier nicht entgehen lassen. Dann werden die Zähne geputzt, angezogen und dann gehen die vier zum Laden frisches Brot kaufen und Eier. Oben angekommen machen Lelia und Eleni das Frühstück, Finn lüftet die Zimmer und macht die Betten und Milian deckt den Tisch. Es gibt schönen warmen Kakao. Im Kühlschrank steht noch Sprühsahne von den Gästen zuvor. Lelia testet und sagt: „Hmmm – lecker, die ist noch gut!“ Das lassen sich die drei nicht nehmen und sprühen erst auf den Kakao und haben dann Soviel Spaß, dass sie dich direkt ins Gesicht sprühen. In den Mund. Finn sagt: „gut, dass das unsere Eltern nicht sehen!“ und lachen bis sie sich den Bauch halten, so Bauchschmerzen haben die vom Lachen. Dann wird aber aufgeräumt und gespült. Zähne geputzt, dass Marius und Baktus keine Chance haben Häuser in den Zähnen zu bauen, Skianzüge, Handschuhe an, Mützen auf und raus. Der Iglu ist über Nacht richtig schön fest geworden. Dann spielen sie erst da bevor Lelia fragt: „sollen wir mal den Berg mit der Bahn rauf fahren?“ Tolle Idee! Eleni hat ein Schild gesehen mit einem blauen Kuschel-Monster. Ob der dort oben wohnt?

Gletschi von der Riederalp

Da sehen wir doch mal, ob wir das Kuschel-Monster Gletschi finden. Sie fahren mit der Hohfluh Bahn den Berg hinauf. Alle vier Kinder passen gemeinsam in den Lift. Ganz rechts sitzt Milian der auf einmal in den steilen Hang zeigt und sagt: „Ein Tier! Ein Reh!“ „Nein,“ sagt Lelia. „Mein Oppa sagt, das sind Gämse. Die leben hier in den Bergen!“ „Ohhhh, dass ist ja toll, da sind noch mehr!“ sieht Finn. Tatsächlich sind noch ein paar mehr Gämse dort zu sehen. Sollen wir Ausschau nach anderen Tieren halten? Gute Idee finden die anderen Kinder und sehen sich um.

Eine Gämse am Hohfluh auf der Riederalp

Hoch hinauf geht es bis zur Gipfelstation und da steht doch tatsächlich ein Zelt oben an der Bahnstation. Was ist das denn, fragen sich die vier. Gleich rätseln sie: … hier machen welche Urlaub im Zelt, ne zu kalt, da ist ein Schornstein, da rennt einer nackig rum, ihhh viel zu kalt, zelten im Schnee?????? Schon sind die Tiere und Gletschi vergessen! Oder ob Gletschi vielleicht hier oben im Zelt wohnt?

Mobile Sauna am Aletsch-Gletscher

Ausstieg! Sie trauen sich aber nicht rauf zum Zelt um zu fragen was die Leute denn da machen. Ob Gletschi dort im Zelt wohnt? Aber den Bahnmitarbeiter können wir fragen. Tatsächlich weiß er, dass die jungen Leute eine mobile Sauna aufgebaut haben, und die wunderschöne Aussicht auf den Aletsch-Gletscher genießen. Wie kommt man auf so eine Idee? Was es alles gibt.

Moosfluh Abfahrt mit Matterhorn im Hintergrund

Nun können sich die vier aber wieder um die Tierspuren kümmern. Auf den Schlitten geht es den Berg hinunter. Sie haben viel Spaß. Schnell flitzen Sie den Berg hinunter und natürlich passiert was passieren muss. Die Schlitten kippen in der Kurve um und die vier landen im Schnee und halten sich den Bauch vor lachen. Da sieht Finn eine Spur im unberührten Schnee.

Tierspuren im Schnee

„Was könnte das sein?“ die vier überlegen, welche Tiere wohnen denn über 2000 hoch im Winter? Schneehasen, Fuchs, Gämse fallen ihnen ein. Murmeltier? Nein, die verschlafen den Winter in der Höhle. Dachs vielleicht, Hirsche. Ne, die sind weiter unten im Tal. Wir müssten uns mal auf die Lauer legen und warten, bis die Tiere hier herumlaufen.

Fabi und Lelia (1/21 Hegenscheid)

Los kommt, wir fahren weiter. Kaum gesagt, sitzen sie schon wieder auf den Schlitten und sausen den Berg hinab. Eleni ruft: „Da vorn ist ein Schloss! Vielleicht wohnt Gletschi in dem Schloss!“ „Lasst uns nachsehen!“ ruft Milian.

Villa Cassel – Riederfurka, Wallis 2000 Meter hoch

Das ist aber ganz schön weit bis zum Schloss. Es sieht alles so verschneit aus, kein Licht, kein Mensch. Sehr geheimnisvoll! Wer hat den Mut zu schauen? „Ne, ich nicht!“ sagen Eleni und Eleni fast wie aus einem Mund. Der Turm sieht aus wie in Rapunzel‘s Märchen. Den Jungen ist der Weg zu weit. Aber Gletschi ist wirklich nicht hier. Keine Spuren im Schnee. Die Villa Cassel hat keine Heizung. Es ist so kalt dort, dass keiner dort wohnen im Winter möchte.

Villa Cassel im Sommer

Aber, wenn der Frühling kommt ziehen dort wieder Leute (pro natura) ein. Die gehen dann mit den Gästen durch den Aletschwald. Tiere beobachten, auf dem Aletsch-Gletscher wandern und zur Hängebrücke laufen. Aber das kann man im Winter alles nicht.

Suchbild – wer hat sich im Aletschwald im Sommer versteckt?

Also gehen wir weiter – hier ist Gletschi nicht! Da sausen die vier auf den Schlitten weiter den Berg hinunter. Auf einmal sehen die vier ganz komische Menschen. Die haben ganz große schwarze Schuhe an. Sie gehen auch so komisch. Wer ist das, was machen die hier? Suchen die auch Gletschi?

Schneeschuh-Wanderung durch den Aletschwald

Ganz schön steil. Gut, dass wir die Schlitten mit haben. Wir fragen die Leute ob sie Gletschi gesehen haben. Nein, haben die nicht. Die Leute wandern mit Schnee Schuhen durch den tiefen Schnee. Auf was für Ideen die kommen. Schneien tut es auch noch. Hoffentlich schneien wir nicht ein. Doch da kommt zum Glück die Sonne schon wieder raus. Wir sagen tschüss zu den Wanderern und setzen uns auf die Schlitten und düsen weiter den Berg hinunter. Doch kaum kommen wir um die Ecke sehen wir schon wieder etwas. Aber leider nicht Gletschi. Was ist das?

Schneemann mit Eisnase auf Riederfurka

Ein Schneemann! Wer hat den wohl gebaut? Der hat ja eine Eisnase! Und eine Wuschelfrisur aus Stroh. War das wohl Gletschi? „Ich glaube, Gletschi gibt es gar nicht!“ sagt Finn. „Ach ist doch egal, ob wir ihn finden oder nicht. Es ist doch ganz toll hier.“ „Habt ihr auch schon mal einen Schneemann gebaut?“ fragt Milian. Eleni meint, ja vielleicht, aber Lelia kann sich an den letzten Winter erinnern. „Ich war mit meinem Papa am Hegenscheid im Schnee. Da haben wir ganz tolle Schneemänner gebaut!“

Am Hegenscheid (1/2020)

Sogar eine Möhre als Nase hatte der Schneemann. Schlitten sind wir dort auch gefahren und Pferde waren im Schnee. Wisst ihr was? Ich habe Hunger und Durst. Ich auch, ich auch, ich auch! Rufen alle, lasst uns doch ein Schneepicknick machen. Rucksäcke raus. Was haben wir denn alles leckeres? Kakao, Kekse, Uihhh ist der Apfel kalt. Hier hast du auch noch ein Brot. Das ist aber schön hier zum Picknick.

Picknick mit Ida im Schnee (1/21 Hegenscheid)

Hey, wir haben sogar Mandarinen mit. Gut, dass Ida nicht so viel Platz braucht und nicht so hungrig ist. Milian springt hin und her und macht Quatsch, Finn macht einen Schneeengel und Eleni lacht. Die vier futtern alles weg, packen alles wieder ein und fahren auf den Schlitten weiter. Sie sind fast im Tal. Da sehen die vier wieder ein sehr altes Haus. Hier in der Schweiz heißt das Chalet. Da steht eine Frau vor der Tür.

Alpmuseum – 400 Jahre alt
Roberta – Hüterin des Alpmuseums

Ich bin Roberta sagt sie. Wer seid ihr denn? Lelia, Finn, Milian und Eleni aus Dortmund. Was macht ihr hier? „Wir suchen den ganzen Tag schon Gletschi.“ sagt Eleni. „Na, da können wir in meinem alten Haus mal schauen, ob wir Gletschi vielleicht hier finden! Eigentlich sollte mir etwas bringen!“ „Ach, ehrlich? Dann suchen wir ihn mal in deinem kleinen Haus!“ und schon sind die vier Kinder im alten Bauernhaus und stehen in der Milchstube. Rechts ist eine Tür. Die klemmt so doll, so dass Lelia sie nicht auf bekommt. Aber Finn drückt ganz fest und schon springt die Tür auf. Sie stehen in der gemütlichen Bauernstube und sehen einen Tisch mit Bänken.

In der Bauernstube

Brot liegt bereit. Für Gletschi? Oder isst Roberta gleich hier? Direkt auf der anderen Seite kann Roberta schlafen. Ob sie auch ein kleines Kind hat? Eine Wiege steht mit einer Puppe neben dem Bett. Aber Roberta ist schon Oma. Wenn ihr Enkelkind kommt, kann das Baby direkt neben ihr in dem kleinen Bettchen schlafen.

Schlafstätte im Alpmuseum

Aber von Gletschi keine Spur! Aber ein schöner großer Ofen steht in der Stube. Ja, hiermit kann ich den Raum wärmen, aber auch Brot backen und kochen. „Hast du Gletschi schon etwas gebacken?“ fragt Eleni. „Ja, ein paar Kekse und ich habe hier ein paar Äpfel. Mögt ihr auch etwas?“ „Ja gern.“ sagen die Kinder. Lelia und Finn nehmen gern einen Keks. Eleni und Milian mögen kalte Äpfel.

Der Ofen in der Bauernstube.

„Hast du auch Teller und Besteck hier zum Essen? Der Raum ist ja ganz schön klein. Wo spielen denn die Kinder, wenn sie hier sind?“ Auf dem Boden, oder vorn in der Milchstube oder im Kuh-Stall unter dem Haus!“ „Was ist eine Milchstube?“ fragt Finn.“ „In der Milchstube verarbeiten wir die frisch gemolkene Milch zu Butter und Käse. Das mache ich vorn in der Stube. Seht mal.“

Die vier Kinder gehen aus der Bauernstube heraus und sehen dann an der Wand das Geschirr. Denn einen Schrank gibt es hier nicht. Auch die derben Schuhe stehen dort gebohnert bereit. Da es hier oben kein Klo und kein Badezimmer gibt, sehen die Kinder zum ersten Mal ein Waschgeschirr. Eine Schüssel und einen Krug. In dem Krug wird draußen Wasser geholt und dann kann man sich das Gesicht waschen und Zähne putzen. Mit eisekaltem Wasser. Brrrrrr Das wollen die vier nicht ausprobieren.

An der Wand steht ein silberner Behälter mit Tragegurten. „Das sieht komisch aus.“ sagt Milian.

Milchbehälter im Alpmuseum

„Als hier die Kühe noch gewohnt haben, haben wir unten gemolken und haben in dem Behälter die Milch hier hoch gebracht und daraus Butter und Käse hergestellt. Auch Dickmilch konnten wir selbst machen. Am warmen Ofen. Das ist sehr lecker, mit Marmelade zum Beispiel. Im Sommer kann ich euch das gern zeigen. Jetzt ist es zu kalt und ich gehe im Winter auch lieber in meine warme Wohnung mit fliessend warmen Wasser und Klo im Tal.“ sagt Roberta.

Den Kindern geht Gletschi gar nicht aus dem Kopf. Roberta geht mit ihnen hinunter zum Stall. Hier haben früher die Kühe gestanden. Im Sommer sind sie auf der Weide. Sie kommen nur zum Melken herein. Da ruft Finn: „ Gletschi!“ Tatsächlich. Da ist das blaue Kuschel-Monster. Roberta lacht. „Wusste ich es doch! Gletschi hat uns den Tannenbaum für die Krippe hier oben im Stall gebracht. Nun ist es noch schöner hier im Stall!“

Die Kinder freuen sich sehr, dass sie nun endlich wissen, was Gletschi hier gemacht hat. Der Weihnachtsbaum fehlte noch. Eleni freut sich: „Das sieht so schön aus!“ Lelia hat María und Josef auch schon entdeckt. Die Krippe ist wunderschön.

Krippe im Alpmuseum

Alle Kinder rufen „Danke Roberta für den Ausflug in die Bauernstube. Nun wissen wir endlich, was Gletschi hier gemacht hat. Den ganzen Tag haben wir ihn gesucht! Im Schnee, im Zelt, im Schloss (Villa Cassel).“ nun sind die Kinder müde und geschafft von dem langen Tag im Schnee. Sie fahren mit ihrem Schlitten den kleinen Berg hinunter, müssen dann nochmal einen kurzen Berg hinauf. Oben wartet doch tatsächlich…. Mama Gina. Sie hat schon einen Kakao mit Sahne gemacht und eine ganz leckere heiße Gemüsesuppe.

Gina und Lelia 1/2020 am Chalet Walker

„Mama!“ ruft Lelia und die anderen Kinder ganz aufgeregt, „Hallo Gina.“ „Weißt du was Gletschi hier gemacht hat? Wir haben den ganzen Tag nach ihm gesucht!“ „Nein, weiß ich nicht. Habt ihr denn Gletschi gefunden?“ fragt Gina. „Jaaaa!“ rufen die vier Kinder und erzählen Gina die ganze Geschichte nochmal, bevor sie müde und satt heiß duschen und ins warme gemütliche Bett fallen. Gut, dass es hier warmes Wasser gibt und ein richtiges Klo. Sie träumen alle vier von Gletschi, der Krippe und den Geschichten von Roberta. Gute Nacht alle auf der Alp.

6.1.2022 – unterwegs sein – really ??? Düsseldorf-Dubai

Es fühlt sich alles so unwirklich an. Visa, PCR-Test, Mails vom AirB&B Bewohner. Wirklichkeit? Traum? Ich bin aufgeregt wie selten zuvor vor einer Reise. Endlich wieder in die Ferne schweben. Bei jedem Hinweis, jeder Mail: Herzklabaster: wird diese Reise auch wieder abgesagt? Bislang nein. 8:30 h geht es los. Vorfreude steigt. Viola holen wir ab. Peter winkt, wünscht uns eine gute Reise und Toni wedelt mit dem Schwanz und weiter geht es Richtung Dortmund. Alle meinen es gut mit uns. Die R1 fährt pünktlich um 9:45 h ab. 10:32 h sind wir in Düsseldorf am Flughafen. Wow!!!

Dieses Schild habe ich so lange nicht gesehen. Es gibt ihn noch – den DUS

Einchecken. Auch hier, alles ruhig. Wenig los. Wir sind tiefenentspannt. Checken ein, PCR -Test wird kontrolliert. Koffer hat 18 kg – Jeah! Perfekt. Schlendernd erreichen wir die Kontrolle. Nix los, wir können durchlaufen. Alles gut. Passkontrolle auch ohne Vorkommnisse. Ich brauche noch meine Urlaubs-„View“. In der Buchhandlung stelle ich fest: schon gelesen! Nix neues seit Dezember als wir in die Schweiz gereist sind. Nehm ich eine Urlaubs-„Gala“. Ingrid M. wird sich freuen :-). Eine andere Zeitschrift in unserer Leseverteilrunde. Schon sind wir am Gate 42. In Ruhe trinken wir noch etwas. Für das Nudeltopf – Gericht bleibt ausreichend Zeit und zum Abschluss trinken einen schnellen Kaffee, den ein eiliger Mitarbeiter mir erst mal auf die Jacke plempert, als er mich anrempelt. Boarding verspätet sich 15 Minuten, wir gleiten über die Gangway in den Bauch des A380. Freundliche Stewardessen empfangen uns.

Wir starten sehr sacht. Ein unbeschreiblicher Moment wieder dem Himmel so nah zu sein.

Start über Düsseldorf – Rhein im Hintergrund

Der Flug ist sehr ruhig. Das Flugzeug ist gefühlt nur zu einem Drittel (Evtl weniger) besetzt. Viola streckt sich auf einer Vierersitzbank aus und verschläft fast den ganzen Flug. Sie ist offenbar geschafft vom Tun zuvor und urlaubsreif. Nun machen wir ganz oft ohhhhmmmm

Schlaf Viola Schlaf …

Ein Blick aus dem Fenster lässt Reinhard Mey im Kopf erklingen … über den Wolken …..

Grenzenloser Blick bevor es schnell dunkel wird

Wir bekommen eine warme Mahlzeit, Getränke. Sogar ein „echtes“ Metallbesteck. Zwei wunderbare Filme sehe ich mir an: 1. Dear Evan Hansen – Musical (depressiver junger Mann, Einzelgänger, kommt aus dem Dunkel ins Licht …) 2. Let them all Talk mit Mary Streep (Schriftstellerin reist zu einer Preisverleihung nach Southhampton. Interessant ist es, dass der gesamte Film auf der Queeen Mary 2 spielt.)

Ankunft, 23:45 h – vor der angekündigten Zeit. Alles super, es geht in einem durch die imposante Ankunft- und Gepäckhalle. Auf irgendeiner Zwischenlandung war ich bereits schon mal hier und kann mich an das ein und andere erinnern. Die riesigen Hallen, Wasserfälle, Fahrstühle und Bahnen zu den nächsten Terminals.

Wir gewinnen den Bentley bestimmt nicht und ziehen kein Los, sondern sofort weiter. Mit dem Taxi vom Terminal 3 Richtung downtown, 9 km, 20 US Dollar (inkl. sehr gutem Trinkgeld) in das Gebäude. Burij Al Nuoom. Ein paar mal um den Block und schwups sind wir da.

Zu gewinnen – aber wie sollen wir den Wagen nach Deutschland bekommen?

Wahnsinn, 21. Stock, großer Balkon (ohne Sicherung – wie zB komplette Glaswand) mit Blick auf Burij Khalifa- WOW WOW WOW!

Wir wohnen in einem Miniappartement in einer Wohnung mit drei Herren aus Pakistan? Wenn wir unseren Vermieter korrekt verstanden haben. Das Appartement ist sehr oK. Ich denke immer, die geben so viel Geld aus für alles. Aber für meinen Geschmack: Außen hui und innen pfui. Das Badezimmer lässt Wünsche offen. Ein Plastikvorhang (Duschvorhang) dient als Gardine vor dem Fenster :-). Geht auch. Die Silikonfugen könnten komplett erneuert werden. Marmorwaschtisch – naja! Kosmetik/Handwaschmittelbehälter arbabische Optik, made in China. Aber alles unschlagbar günstig: 200 Euro für die beiden Nächte.

Air B&B – 300 Meter bis zum Burj Khalifa

Unbezahlbar, die Nähe zur Downtown und den Blick. Wir lassen den Orient wirken.

Essen und Drink im Karamna, gleich gegenüber der Dubai Mall. Keine fünf Minuten zu Fuß von der Wohnung. Ich fühle mich, umgeben von den Herren in der traditionellen Kleidung wie im Märchen aus 1001 Nacht. Bald gibt es Quatschgeschichten für Lelia mit weissgekleideten Prinzen und hübschen Prinzessinnen in farbenfrohen Glitzerkleidern. Die bestellten Speisen sind gaumenfreundlich. Nicht zu scharf, Gewürze, die wir kennen. Humus, Linsensuppe, ganz frisches Naan-Brot. Lecker. Die Herren treffen sich hier mit ihren Spirtwagen und lassen diese ordentlich aufheulen beim anfahren.

Fladen, Hummus. Salat, Linsen Suppe – köstlich

3 Uhr Ortszeit geht es dann ins Bett!!

06.01.2022 – Schnauze voll von Corona – endlich wieder unterwegs sein – Dubai / EXPO 2022

Mitte 2021 – Corona hält die ganze Welt in Schach werde ich langsam verrückt. Ich will nicht mehr. Reisen – unterwegs sein. Das fehlt mir. Ein wunderschöner Prospekt von AIDA flattert ins Haus und ich blättere mal durch. Da packt mich die Wut auf Corona und die Sehnsucht nach der weiten Welt ist geweckt.

Die EXPO hat sich für 2021 angekündigt und wurde verschoben. Schon die EXPO in Hannover hat mich so in den Bann gezogen, dass ich auch nach Mailand geflogen bin, um mir die Pavillons dort anzusehen und zu entdecken, was die Welt zu bieten hat. So interessierte mich natürlich jetzt auch die EXPO in Dubai. Da will ich hin. Aber so ein langer Flug und dann nichts anderes sehen ist auch nicht richtig. Was könnte man tun? Mit dem Schiff die Welt erkunden. So schaute ich bewusst nach AIDA Reisen ab Dubai. Ich finde eine schöne 10-tägige Reise mit der AIDA-Cosma zu vier oder fünf Zielen, die mit völlig unbekannt sind.

Schwupp di Wupp buche ich ohne weiter drüber nachzudenken. Es gibt inzwischen sogar Einzelkabinen. Großartig. Alles erledigt. Da die Vorfreude bekanntlich die beste Freude ist, ist alles im grünen Bereich und endlich passiert mal wieder etwas auf meiner Weltkarte.

Vor Weihnachten bekomme ich Post mit dem Hinweis, dass die geplante Reise storniert wird …. HEUUULLLL …. ABER …. eine alternative angeboten wird. Acht Tage mit der AIDA-BELLA von Dubai über AbuDhabi nach Muscat und wieder retour. Auch gut. Die Bella ist ja mein zweites Zuhause. Auf der Bella habe ich meine Traum-Weltreise 2015 und 2017 unternommen. Schade, dass die Ziele verändert wurden. Aber ich fahre trotzdem und sehe neue Orte. Ich werde wohl nicht herummeckern.

AIDA Bella in Abu Dhabi

Das wunderbare passiert. Meine Freundin Viola möchte auch gern zum EXPO und wird mich auch auf der AIDA Reise begleiten. Das ist wunderbar. So teilen wir unsere Eindrücke und Erfahrungen. Wie schön.

Wir planen und überlegen wie und was wir im Vorfeld buchen sollen, welche VISA benötigen wir, wie sieht es mit den Tests aus usw. Es sind viele Punkte zu bedenken und zu planen. Aber was man möchte, zieht man auch durch.

So lassen wir uns testen, drucken aus, was das Zeug hält und freuen uns auf die gemeinsame Tour. Doch immer ein kleiner Herzaussetzer wenn wieder mal eine Mail von AIDA kommt mit der Angst im Nacken, dass doch wieder alles abgesagt wird. Corona hält die ganze Welt gewaltig in Schach. Nun ist das Omikron Virus dazu gekommen. Auch die Besatzungen auf den Schiffen sind plötzlich erkrankt. Zwei Schiffe mußten die Reisen abbrechen, da zu viele Menschen an Bord (von der Besatzung) erkrankt sind und die Abläufe auf den Schiffen nicht mehr gewährleistet werden konnten. Wie ärgerlich für alle Beteiligten.

Nun sind es nur noch wenige Stunden bis wir im Flieger mit Emirates Richtung Dubai sitzen. Ein Kribbeln macht sich im Bauch breit. Endlich wieder Sonne, Strand, bunte Menschen und neue Eindrücke. Bestimmt werden wir Köstlichkeiten aus der ganzen Welt testen können. Aus unserem Vogelnest im 80. Stockwerk unseres AirB&B Zimmers die kleine Welt unten beobachten. Wir sind sehr gespannt.

Am 6.1.2022 starten wir ab Dortmund mit dem Zug, da ab Iserlohn auch kein Zug fährt. Abellio ist pleite. Eine neue Verbindung Richtung Hagen steht noch nicht. Auch sind vom Hochwasser im Herbst in Hagen und Hohenlimburg noch nicht alle Schäden beseitigt. Tja Rom wurde auch nicht in einem Tag erbaut.

Also fahren wir nach Dortmund und starten ab dort unsere aufregende Reise.

16.12.2021 – Ski fahren – Seele baumeln lassen

Der Tag beginnt wie immer. Täglich grüßt das Murmeltier 🙂 Lesen, gemütlich starten, eine kleine Runde zum einkaufen zum CoOp. Leckeres frisches Bayers Brot, Servietten fehlen. Die Osterhasen finde ich jetzt gerade nicht so passend, die noch in der Wohnung waren :-)) Gemütlich schleiche ich wieder durch die Alpenwelt. Den Blick auf die vielen 4Tausender gerichtet. Allem voran unser immer präsentes Matterhorn. Der Schnee strahlt in der Morgensonne.

Matterhorn – Viertausender im Wallis

Frühstück, nochmal in der „Mitternachtsbibliothek“ schmökern. Dann aber mal los, auf die Bretter. Hurra, heute hat der Hohfluh geöffnet und ich kann hier meine ersten Bahnen ziehen in der Saison 21/22. ich bin allein!!! Unglaublich. Es sind noch viele Anlagen geschlossen. Rolli berichtete aus dem „WalliserBoten“ dass auch hier der Klimawandel mehr als spürbar sei. Die Eggishorn Abfahrt wurde gesperrt. Der Permafrost hält die Abfahrt nicht mehr. Die Umweltbehörde rechnet mit Gebirgsabgängen. Ähnlich denen von vor 3/5 Jahren am Moosfluh. Hier ging der Aletsch- Gletscher soweit zurück, so dass breite Spalten entstanden sind. Es entstanden so breite Spalten, dass Häuser darin hätten verschwinden können. Das Gebiet darf nicht mehr erwandert werden.

https://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/im-wallis-droht-ein-gigantischer-bergsturz/story/26669694

Viele rote Punkte – die Region wartet auf Schnee

Heute fahre ich natürlich viel am Hohfluh und sitze nur allein in der Gondel. Ich sehe ein Zelt!!!! Oben auf dem Berg :-). Will hier einer übernachten? Das Zelt hat sogar einen Schornstein! Seltsam – Seltsam!!! Neue Mitarbeiter sind am Hohfluh im Einsatz. Ich kenne niemanden. Natürlich frage ich den jungen Mann, was es mit dem Zelt auf sich hat. Er weiß es nicht. Erzählte jedoch, dass er zwei nackte Männer dort beobachtet habe. HiHi! Aber ob die Pattroleure das Zelt am Abend genehmigen würden, bezweifelt er. Nun, wir warten ab. Ich fahre rüber zum Moosfluh und möchte am Chuestall eine Schoggi mit Rahm in der Sonne trinken.

Hmmmm – dieser zarte Sahne Schoko Schmelz – und das Apfeltörtchen – köstlich.

Dann zurück, reicht für heute. Der Bahn-Mitarbeiter hat recherchiert und herausgefunden, dass es sich bei dem Zelt um eine …. Tadaaaaa … mobile SAUNA handelt. HaHa! Daher rennen die Herren dann nackig durch die Bergwelt. Das Zelt war dann auch abgebaut. Ob sie morgen wiederkommen? Oder sich neue schöne Aussichtspunkte suchen? Fragen über Fragen.

Mobile Sauna am Aletsch-Gletscher

Wer reist, kann was erzählen. Dann fahre ich in die heimelige Wohnung. Wir essen heute bei Dany‘s scharfes Chili con Carne und lassen den Abend gemütlich ausklingen. Das ist Urlaub pur. Keine Verpflichtungen – keine Termine, nur ohmmm. Bewegung an der frischen, kalten, trockenen Winterluft. Lecker essen, schlafen und viel lesen.

21.12.2021 – Riederalp ade – bis bald

Die Tage plätschern so vor sich hin. Ich genieße die Landschaft, das Wetter, die Bewegung und zuletzt natürlich auch unsere Freunde Bernd und Manu. Mit den beiden haben wir schon so viele Riederalp-Erlebnisse, die wir teilen. Seit ca 30 Jahren kommen wir gemeinsam hier hinauf. Das ist wirklich lange :-)). Gerade frage ich mich, ob Bernd noch immer bremsend aus den Ski aussteigt? Ich weiß es gerade nicht. Muß ich nochmal fragen. Wir sind mit ähnlichen Interessen unterwegs. Ski fahren natürlich aber genau so wichtig sind uns die Pausen. Die Riederfurka Sonnenterrasse hat wieder geöffnet. Wir speisen einmal am Restaurant die Tage drauf findet man uns Schoggi trinkend und Suppe essend auf der Self-Service Terrasse.

Auf der Sonnenterrasse Riederfurka

Rolli und ich testen auch das neue Angebot am Chuestall. Eine Bude mit vielen Sonnenliegen, lauter Musik und Getränken. Bockwurst Geruch steigt mir in die Nase. Nicht so lecker. Bratwurst gibt es wohl auch. Kakao leider nicht. Schwenke ich auf Glühwii um :-). Der ist gut. Bringt kalte Glieder wieder auf Temperatur und den Kopf ein wenig in Watte.

Am Chuestall – neue Event-entspann-Location

Nach minimum 10 Jahren, gönne ich mir einen neuen Helm. Mit Visier habe ich gedacht. Ist praktisch! Beim dritten Besuch beim Aletschsport, Silvio werde ich fündig. Farben sind scheinbar nicht in – Auswahl beschränkt sich auf weiß oder schwarz. Ich wähle weiß, da mir das Visier am besten gefällt. Manu stellt später fest, dass Glitzersteinchen auf dem Helm sind. Schick sage ich. Tatsächlich befinden sich Swarovski Steinchen drauf, wie der Beipackzettel erklärt. Habe ich nicht bewusst gekauft. Gefällt dennoch. Das Foto: habe ich nicht bewusst geschossen, aber unsere Wohnung ist im Hintergrund links oben zu sehen.

Total cool – meine Brille passt drunter. Jetzt sehe ich auch etwas auf der Piste :-).

Am Abend schneide ich fleißig meine Radio-Sendung Homeland Deutschland – Heimat Iserlohn und bin, wie bereits bei der Aufnahme sehr gerührt über die geschilderten Erlebnisse meiner beiden Gäste Stefan und Mustapha (Namen geändert).

https://www.nrwision.de/mediathek/macher/iris-rademacher/

Meine Weihnachtskarten-Ausbeute ist dieses Jahr eher klein. Man kommt zu nix. Ich versuche mich für unsere Schweizer Freunde in Schwyzer/Deutsch. Hoffentlich habe ich dann alles korrekt geschrieben. Es macht sehr viel Spaß sich in der Sprache zu versuchen.

Auch gehen wir noch einmal zu Dany‘. Am Sonntag Abend sind wir gefühlt die einzigen Gäste. So haben Dany und Daniela währen unseres Fischfondues Ziet mit uns zu plaudere. Was gibt es neues auf der Alp? Was macht Etenia beim Ski-Rennen? Nituna in Gstaad in der Ausbildung. Sie sehen wir auch ganz kurz. Wir berichten von unseren wunderbaren Enkelmädchen. So ist der Abend auch wieder schnell herum. Rolli hustet wieder viel stärker. Samstags gehen wir auf die neue Feuerwache an der Kapelle und lassen uns testen. Antigentest zum Glück negativ! Aber was soll hier auch passieren? Am Wochenende war mehr los, aber unter der Woche sind wir alleine unterwegs. Sitzen alleine im Lift, in Restaurant. So fühlen wir uns sehr sicher vor Corona. Ob man will oder nicht, man wird überall mit dieser Pandemie und der 4. Welle, nun Omnikron, konfrontiert. Sehr nervig!

4. Advent im Schnee

Wenn ich an Bekannte in Neuseeland denke, die im Sonnenschein am Strand Weihnachten feiern, kommt mir das sehr fremd vor. Da hole ich mir lieber hier die Weihnachtsvorfreude.

Der volle Mond hängt am späten Nachmittag schon am Himmel

Dann wandert der Mond und ich kann ihn vom Bett aus sehen. Wie auch den Sternen übersäten Nachthimmel. Hier oben für Sterngucker ein phantastisches Erlebnis. Daran erkennt man, dass die Lichtverschmutzung hier auf 2000 Höhenmetern nicht so drastisch ist wie in den großen Städten, oder stärker bewohnten Gegenden.

Der Montag war so ruhig. 9 Uhr stehe ich bereits auf den Brettern und fahre durch den Sahne-Schnee. Um 11 Uhr trifft mich das Hüngerchen und ich fahre ab, in die Wohnung. Frühstück, herumbummeln und dann mit Roggis auf die Riederfurka Sonnenterrasse. Das ist ein guter Urlaubsabschluss. Wir fahren gemeinsam ab zum Alpmuseum um uns noch mal Weihnachtsfeeling zu holen.

Roberta vor „ihrem“ Alpmuseum

Roberta hat nicht nur unten an der Kapelle die kleine Krippe hergerichtet, Nein auch hier oben eine liebevoll gestaltete im 400 Jahre alten Kuhstall. Besser passt es nicht. Wir plaudern noch über dies und das, stellen fest, dass wir Enkelkinder im gleichen Alter haben. Das älteste von ihr ist jedoch schon 8 Jahre alt und lernt gerade Ski laufen. Roberta hat fünf – 2 Buben 3 Mädels und wir 3 Mädels. Es ist schön und ruhig hier. Ich bekomme noch einen Apfel als Wegzehrung. Den nehm ich gern.

400 Jahre alte Kuhstalltür im Alpmuseum
Die hübsche Krippe mit Melkschemel zum verweilen

Im Anschluss mache ich noch meine Hohfluh Abschlussrunde und sehe dann auch noch mal die sechs Gämsen. Eine schöne Abschluss Tour durch die Sonne.

Zwei von sechs äsenden Gämsen

Dann heißt es Abschied nehmen, bis zum nächsten mal. Ich fahre langsam an der Villa Cassel vorbei.

Villa Cassel – Riederfurka im Wallis

Ich gehe sofort im Anschluss einkaufen. Eine kleine Sportbrille für Eméa. Wieder ein traumhafter Himmel, blau/lila/ Gold

Weihnachtsstimmung pur

Dann wird geputzt, gegessen, geschlafen 3G 🙂 und am Morgen um 8:30 h sind wir auf der Bahn. Tschüss Bye Bye ade – bis bald

In Brig haben wir noch ein bisschen Zeit um die Stadt einmal rauf zu laufen. Dieses italienische Ambiente begeistert mich immer wieder.

Eisbahn – Brig – Marktplatz

De Eisbahn ist bereit. Es läuft Musik, die erste Schulklasse kommt. Im Hintergrund scheint die Sonne. Dann wird es Zeit auf die Bahn zu gehen. Die Züge sind alle pünktlich!.

Maroni werden hier lautstark angepriesen

Auch dieses Bild ist für mich mit Brig im Winter fest verknüpft. Maroni Verkauf. Der Verkäufer hat ganz dunkle Hände vom wenden der Kastanien. Der angekokelte Geruch ist typisch. Für mich nicht so lecker. Da der Stand gefühlt schon ewig dort ist, gehe ich davon aus, dass das eine gern gegessene Spezialität ist.

In Deutschland wurde unser Einreiseformular BRD gecheckt. Haben wir gemacht, doch nicht gespeichert. Ging nicht. Soviel zur Digitalisierung! Wollen alles und nix funktioniert. Bei Rolli auch nicht. Am Abend sind wir um 19 Uhr auf unserem Sofa in Iserlohn und sind sehr dankbar für die schöne Zeit in der Schweiz. Nun freuen wir uns auf Weihnachten mit unseren Kindern und Mama.

15.12.2021 Winterwonderworld im Wallis

Guten Morgen! Riederalp … ich beginne den Morgen in aller Ruhe, Zähne putzen, in meinem neuen Buch lesen „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig. Das ist Urlaub! Lesen so lange man Lust hat. Bis Seite 75 schaffe ich und dann sollte ich mal zum einkaufen gehen.

Diese wunderschönen Sonnenaufgänge in den Alpen kann man nur im Winter beobachten.

Ich laufe hinunter und stelle fest, dass „Olympia – Egon“ erst am Samstag öffnet. Also wird es ein kleiner Spaziergang durch den frischen, sonnigen Morgen zum CoOp. Gut, dass ich den großen Rucksack dabei habe. Da passt wohl der erste große Einkauf rein. Brot, Milch, Käse, Trockenfleisch und natürlich Bio-Eier. Hmmm freue mich schon jetzt auf das ausgiebige Frühstück.

Ich versuche das Glitzern der abermillionen von Schneekristall-Diamanten einzufangen.

Das Glitzern der Schneekristalle ist immer wieder ein Phänomen, welches ist aufsauge und so schön finde. Der kurze Gang über den höchsten Golfplatz Europas ist wie immer entspannt. Die Fläche eben. Trotzdem schleiche ich wie eine Schnecke in 2000 Meter Höhe über das Schneefeld hinauf zu unserem Chalet. Die Luft tut unglaublich gut. Für Dezember ist es eher warm. Über 0 grad.

Nach dem Frühstück bummeln wir beide noch rum, lesen, genießen Tag. Ich denke, dass ich Rolli angesteckt habe. Er bellt und schnieft wie ich letzte Woche. Er möchte nicht Ski laufen. Ich aber! So hole ich am Hohfluh meinen Ski-Pass. Sehr aufwendig, da ich meine EC Karte vergessen habe. Schit. Online buchen ist günstiger. Der junge Mann hat gerade nix zu tun. Vorsaison. Er ist sehr geduldig mit mir. Die Aletsch-Company schafft sich, wie viele andere Einrichtungen mit dem online Handel (günstiger als vor Ort kaufen), doch selbst ab. Ich bedauere das sehr. Merke auch jetzt, wie schön es ist, mit Menschen zu reden, als mich mit meinem Handy stundenlang zu beschäftigen, mit dem Ergebnis: funktioniert nicht. Doch vor Ort etwas teurer (+ 6 FR) persönlich kaufen. Preise wie in der Hauptsaison. 57 Franken ein Tag!! Halbtags kaum ein unterschied. Lohnt nicht. Das ist Echtzeit Witz. 54 CFR. Beim nachträglichen Googeln habe ich jedoch herausgefunden, dass Österreich die gleichen Preise hat. Ski fahren ist teuer, aber wunderschön. Dann endlich packe ich das gute Stück Karte in meinen Jackenärmel und fahre zum Moosfluh, da der Hohfluh gerade außer Betrieb ist. Auch Schit! Dann genieße ich jedoch von 15 Uhr noch 1,5 h (den Tag brauche ich nicht mehr zahlen, da ich ab morgen eine 5-Tages Karte habe!!!). Es ist herrlich die Linien durch den Schnee zu ziehen. Die Sonne scheint, strahlend blauer Himmel. Es ist angenehm. ABER ….

Der junge Mann scheint wirklich Hitze zu haben – brrrrr

Also, SO warm, dass man halb nackt über die Piste läuft, ist es meiner Meinung nach nicht :-))) es sind um die 5 grad plus. Der Schnee taut leicht an. Nach Hause muss ich dann leider über die Piste rauf laufen zum Chalet, da der Hohfluh noch immer außer Betrieb ist.

Rolli ist zu Hause und kuriert sich aus. Dann machen wir uns einen schönen Abend. Essen Schweizer Spezialitäten. Rösti, Salat und Spiegelei. Immer wieder lecker. Einen kleinen Rotwein dazu.

Im Anschluss schneide ich noch meine „Homeland Deutschland“ Sendung. Die Serie ist klasse. Zum nachhören: https://www.nrwision.de/mediathek/homeland-deutschland-heimat-iserlohn-imran-josey-fatima-heimat-in-iserlohn-erleben-211130/

Es gibt noch weitere Sendungen auf NRWision zu hören.

Dann klingeln mir die Ohren und ich werde noch kreativ und male ein paar Weihnachtskarten.

Frohe Weihnachten

Schon wieder ein Tag vorbei in unserem kleinen Paradies.