2025-04-30 Venedig – mit Cecilia unterwegs

Guten Morgen Venedig. Heute gönne ich mir ein weiteres Revival, nachdem wir wirklich gemütlich in den märchenhafte Räumen vom Hotel Residenza, in dem mit Stuck aufwändigst dekorierten Frühstückssaal gefrühstückt haben, ging es Rolli nicht so gut und er wollte noch ein wenig ruhen.

Frühstücken im La Residenza
Stuck vom feinsten

Kein Problem. Auf unseren Campo ist ein kleines Café und dort trinke ich einen Cappuccino. In der Theke sehe ich Croissants. Sprich: hier in Italien Cornetti con crema. Obwohl ich schon satt bin, kann ich mir den nicht entgehen lassen. Es ploppen Erinnerungen auf an Massa Marittima. Mit den Kindern waren wir dort und ich habe jeden Morgen zum Frühstück Brötchen geholt. Diese kleine Prime time habe ich genutzt. Meine Familie konnte ein bisschen länger schlafen, während ich auf dem Platz italienisches Dolce Vita genießen konnte. Mit einem Buch in der Hand, Cappuccino und einen Cornetto con Crema habe ich die Stadt erwachen sehn. Bunte Fensterläden wurden geöffnet, Geschäfte aufgeschlossen, immer ein fröhliches buon giorno gerufen – herrlich.. So fügt es sich, dass ich diesen Revival Moment an diesem Morgen erleben kann.

Cornetti con Crema – mit Cappuccino

Als es Rolli gut geht, fahren wir mit dem Vaporetto Nummer 1 zur Santa Maria della Salute.

Vaporetto nr. 1 und … schicke Leute 🙂

Das ist die Kirche zum Dank für die überstandenen Pest. Ein wunderschöner Kuppelbau aus dem 17. Jahrhundert.

Hier nicht kuppeln 🙂 – wir beim Treffpunkt Salute Kirche
Eine von zwei Kuppel der Salute Kirche

Dort treffen wir Cecilia mit zwei Greetern aus Hamburg. Helge und Anke sind unterwegs nach Griechenland, um dort eine Wanderreise zu unternehmen. Cecilia ist Greeterin in Venedig, Anke und Helge Greeter aus HH.

Cecilia- greeterin in Venedig , hier bei NICO

Während des Spaziergangs erklärt sie die Gassen, Gebäude und natürlich etwas zu gastronomischen Spezialitäten.

Gondel – Werft – 11 Meter lang sind die Gondeln

Wir sehen die Gondel Werft. Cecilia führt uns durch viele kleinen Gässchen, wo wir etliches erfahren. Erzählt zu den Hausnummern, zum Leben in Venedig. Sie ist gebürtig aus Venedig, hat sich dann aber wie viele andere auch bewogen gefühlt, die Stadt zu verlassen, weil das Leben hier doch sehr beschwerlich ist. Angefangen bei den vielen Stufen, die immer über die Brücken bewältigt werden müssen, so dass man z.B. Einkäufe immer tragen muss. Es ist sehr eng. Wenn es nass ist, kann man wirklich nur in Gummistiefeln durch die Gegend laufen. Termine sind pünktlich selten haltbar. Oder Distanzen, die in aller Kürze bewältigt werden könnten, werden durch den Touristenstrom oft vereitelt. Man steht an und kommt nicht weg, da die Verkehrsmittel überfüllt sind. Die Summe der Kleinigkeiten, sowie die hohen Preise, machen das Leben für Sie in der Stadt weniger lebenswert. Sie ist umgezogen nach Mestra. Kommt aber jeden Tag auf die Insel, da sie heute in einer Schule als Lehrerin tätig ist.

Viele schöne Ecken kennengelernt!

Es war eine informative Zeit die wir mit den drei Greetern unternommen haben.

Natürlich mit Pausen – Gelati bei NICO – Sprizz

Als wir uns dann am Café Gelato Nico verabschiedet haben sind Rolli und ich ganz gemütlich noch mal eine Strecke geschlendert. Haben viele Eindrücke, die wir gesammelt haben, in Ruhe auf uns wirken lassen. Immer auf der Suche nach den bunten Murano Gläsern, die wir kaufen wollten.

Natürlich haben wir auch welche gefunden. Bei dem Riesenangebot! Murano oder China??

Spannend war, dass Anke, Greeterin mit Streetart Wanderungen in HH von einem Banksy in Venedig erzählt hat. So haben wir die Augen offen gehalten und siehe da: TaDaa

Banksy – mein 1. Original

Es wurde mir berichtet, dass es etliche kleine, verwunschene Gärten in Venedig geben würde. Auf diese Frage konnte Cecilia mir keine Informationen geben, welche man davon besuchen könnte. So haben Rolli und ich immer mal in hinter verschlossene Tore geschaut, um etwas zu sehen. Tatsächlich gibt es einige kleine wenige, auch zwei, drei öffentliche, doch nicht in der Ausprägung, wie man Grünanlagen aus anderen Städten kennt.

Diesen verwunschenen Garten haben wir gefunden!

Schön war der schwimmende Gemüsehändler, den wir in gefunden haben.

Schwimmender Marktstand mit Gemüse

Einen schottischen Pianisten und Maler trafen wir dann während unserer Kaffeepause. Rolli unterhielt sich mit ihm über Kunst und Ausstellungen in Venedig. Er erinnerte uns sehr an unseren leider schon verstorbenen Freund Jo.

Aus dem Rahmen fallen

Nun noch einige Eindrücke unseres Spaziergangs gemütlich durch die Gassen Venedigs – abseits der Touristenströme.

Ein Deckengemälde in einer der vielen Kirchen – unfassbar
Erinnerungen an 2016 – AIDA – mit Freunden „unsere Gläser“ …. Bar am Canal – Bierra in großen Gläsern
An der Stelle … Gondola … Gondola .. Es ist noch der gleiche Gondoliere wie 2016!
Seufzerbrücke
Einfach schönes Abendlicht

Zuletzt landen wir im Restaurant „Roberto“ und haben sehr lecker draußen gegessen. Viele Menschen schlendern an uns vorbei. Wir schauen unterschiedliche Kulturen, Menschen, aber auch wieder das typische Italien Gefühl, Sonne, lecker einfach ein schöner voller Tag, der uns sehr gefallen hat.

Das Abendlicht taucht die Gebäude in weiche Farbe.
Viva La Vida

Nach 16.000 !!! Schritten habe ich zwei Blasen unter den Füßen. Bin fixi foxi ins Bett gefallen und hab tief und fest geschlafen. Buona notte Venedig.

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