4.5.2025 – San Marino 🇸🇲 – Toskana – Montaione

Guten Morgen San Marino – Stadt leer!
Hotel Cesare

6 Uhr 🙂 – erstmal den einmaligen Ausblick eingekuschelt lesend genießen!! Wann bietet sich mal solch ein Panorama aus dem Hotelzimmer?

Herrlich – Buch und Kuscheldecke
traumhafter Blick in die Ferne

Guten Morgen San Marino. Bevor es auf unserer Reiseroute weitergeht, nutze ich den frühen Morgen, um wieder einmal ganz alleine um 7 Uhr durch die noch einsamen Straßen zu wandern. Ich starte am Hotel und gehe dann direkt zum nahen Parkplatz 6 die Rampe hinauf zum Tor eins. Der Weg führt über einen angelegten Stein- und Treppenweg über den Kamm vom Berg Titano.

sonnig und ruhig liegt der kurze Weg vor mir zum Torre 1
Zauberhaftes Morgen-Licht
Glücklich und allein in der Morgensonne

Dann stehe ich vor dem verschlossenen Tor. Ich biege links ab, die steile Rampe hinunter.

Rampe hinauf zum Tor 1

Gönne mir einen kleinen intensiven Eindruck von den Geschäften und den Häusern. Der Eindruck bleibt: alles wirklich tipptopp gepflegt, alles sehr sauber aber der museale Charakter bleibt. So geh ich ca. einen Kilometer durch die kleine aber feine Altstadt, ganz gemütlich schlendernd.

Gibt es hier Wanderwege?
Ein Pflug auf dem Felsen

Vorbei an einem blauen Briefkasten, an der Friedensglocke und an Heiligenbildchen lande ich an einer Ecke in einem kleinen Café und trinke Cappuccino und esse natürlich meinen Cornetto Con Crema 🙂 .

Geschäfte mit Heiligenbilder neben Waffengeschäften – unfassbar

Hier lerne ich ein Ehepaar aus New York kennen. Fast zeitgleich kommt ein weiteres Ehepaar mit asiatischen Gesichtszügen, auch aus den USA. Die vier unterhalten sich ganz lebendig und laut über die vielen Reiseziele, die sie in Italien besucht haben. Das eine Ehepaar war vier Wochen in Italien und hat circa 40 Städte besucht. Unglaublich. Wie schafft man das?

Rolli und ich frühstücken das einfache italienische Frühstück im Hotel. Es gibt Toast, Weißbrot und hier in San Marino eine große Auswahl an Küchlein wie Mini Muffins, grüne Füllungen im Marmorkuchen. Es ist Käse, Schinken, Nutella und die leckere Italiener Salami angerichtet. Wieder das köstliche Rührei, Säfte usw. Nun aber – auf zu neuen Erlebnissen.

Fazit: San Marino: eine wirklich schöne historische Altstadt, sehr sauber, macht aber grundsätzlich einen musealen Eindruck auf mich. Wenn man bedenkt, dass 60 % der Gesamteinnahmen aus touristischen Erträgen kommen, macht es Sinn so viele Souvenirläden, Restaurants und Museen zu haben. Was mich jedoch sehr irritiert ist, dass es eben diese Waffengeschäfte gab. Das muss meines Erachtens nach nicht sein. Schmälert das Ganze auch ein klein wenig vom Gesamteindruck. Ich denke das wird hängen bleiben. Ansonsten wirklich sehenswert, liebevoll restauriert und alles tipptopp in Schuss. Daran ist spürbar, dass San Marino ein wohlhabendes Land ist, wie man nachlesen kann. 30.000 Bewohner hat der Staat und ist schuldenfrei. Es war immer ein freier Staat, der sich zumeist aus den Kriegen heraus gehalten hat und einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht hat. Ja empfehlenswert! Die Dauer unseres Aufenthaltes war genau richtig.

1. Tag ankommen, kleiner Spaziergang, 1. Eindruck, übernachten

2. Tag alles in Ruhe anschauen, keine Eile zu haben, übernachten

Tag 3 nach dem Frühstück gemütlich weiter reisen zur neuen Destination.

Ich bin am frühen Morgen immer noch einmal kurz unterwegs. So haben wir Zeit gehabt, diese Stadt auf uns wirken zu lassen. Ich sage ciao und freue mich, dass wir es genauso gemacht haben.Wer noch mehr Informationen wünscht:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/San_Marino

Gestärkt fahren wir dann los. Plan ist Bologna. Wir googeln und stellen fest, dass Bologna exorbitant teuer ist und schauen nach einer günstigeren Alternative, die auf dem Weg nach Vernazza liegt. Da stoßen wir auf Lucca. Da wir noch nie dort waren, versuchen wir eine Unterkunft zu bekommen und werden fündig. Ca. 5 km von Lucca entfernt (denken wir 🙂 )

Mohnblumen Felder – Wein- und Obstplantagen säumen die Straßen

Kommen jedoch in den ein oder anderen Stau und sind 3 Stunden unterwegs. Da stellen wir fest, dass Lucca mindestens eine Stunde von unserem Hotel entfernt liegt. Macht aber nichts. Wir sind über eine Schotterpiste mitten in der Pampa gelandet, ähnlich wie damals, als wir mit Linda, Klaus und Gerkes unterwegs waren.

Das Haupthaus des Boccioleto Resort in Montaione

In der Toskana mussten wir eine Schotterpiste hinauf fahren circa 1 km und landeten dann an einem wirklich sehr schönen Ort mitten im Grünen. Hier fühlten wir uns sehr wohl.

Wir / ich eröffne die Freibadsaison
Sehr schöner Pool – Rolli gönnt sich Spa und Sauna
Im Restaurant werden wir kulinarisch verwöhnt!

Ein kleines Apartment, ein Pool vor der Tür und ein Restaurant mit wirklich guter Küche und wir freuen uns auf einen gemütlichen Abend und morgen schauen wir mal, was der Tag so bringt.

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