6.5.2025 – Montaione – Vernazza – Cinque Terre

Guten Morgen, ich nutze heute noch mal das wunderbare Wetter, die Sonne bevor wir weiterfahren und springe in den ca 21 Grad warmen Pool. Heute muss ich den Pool teilen! Für 10 Minuten ist ein weiterer Gast mit mir im Wasser. Geht ja gar nicht – MEIN POOL!

Mein Pool – wird nicht geteilt!! Im Hintergrund ein wunderschönes Haus.

Danach geht es zum Frühstück und kurz Koffer packen. Wir sind nun schon sehr geübt. Das geht Zack Zack.

Rollis Lieblingsglas
Hübscher Raum – reichhaltiges Frühstück

Wir verabschieden uns von den sehr netten Mitarbeiter/innen und sitzen um 11:30 Uhr im Auto.

Arriverderci – schade, dass man kein Duft- und Hörfoto machen kann. Das war ein guter Duft und lautes gesummse in den Blüten
Unser Hotel Boccioleto Resort
Auf unserer Fahrt durch die Toskana

Wir fahren durch die zauberhafte Toskana. Ich bin immer wieder angetan von den schlanken Bäumen die zu den Hellen Gebäuden führen. Viele dieser typischen gelblich gestrichenen Häuser und rötlichen Ton-Dächern liegen auf der Fahrt am Weg.

Ohne Worte – Toskana

Angenehme Fahrt, bis auf einen kleinen Zwischenfall auf der AB. Rolli kommt wohl etwas zu dicht an ein Auto beim überholen und schreddert deren Spiegel. Wirklich gemerkt haben wir beide es nicht. Wir halten kurz, übergeben 200,- Euro an den jungen Mann und fahren weiter. An unserem Auto ist nichts. Aber der Knall war laut. Genaues haben wir beide gar nicht mitbekommen. Das muss so schnell passiert sein. Aber sonst nichts passiert.

So kommen wir schnell bis nach La Spezia. Überrascht fahren wir an einem Militärischen Hafen entlang. Vier bis sechs Schlachtschiffe liegen dort vor Anker. Ansonsten offenbar ein großer freier Hafen, der mich ein wenig an den Hafen von Mallorca erinnert.

Von dort aus führt ein sehr gewundener Weg an das Ligurische Meer. Die bergige Ligurische Landschaft unterscheidet sich sehr von der sanften Hügel-Landschaft der Toskana. Es ist sehr grün und die Berge sind stark bewaldet. Auch Wein wird an den Steilhängen überraschenderweise angebaut.

Eines der Dörfer der Cinque Terre in der Bucht vermutlich: Monterossa al Mare

Sehr bergig bis zum Meer. Die Straße ist zum Großteil einspurig. Wir müssen dann und wann zurücksetzen, damit entgegenkommende PKW’s an uns vorbei fahren können. Ja, wir sehen auch wieder mal beschädigte Fahrzeuge. Zumeist an den Scheinwerfern.

Ein einfacher Parkplatz vor dem Dorf VERNAZZA

Angekommen parken wir circa 1,5 km vor dem kleinen Ort Vernazza. Der Ort ist Auto frei. Das kennen wir ja bereits von der Riederalp und auch aus Baltrum. Der Auto-Schlüssel bleibt beim Parkplatz. Mit einem kleinen Bus werden wir mit weiteren Gästen zum Bahnhof nach Vernazza gefahren. Am Bahnhof empfängt uns Alessio, ein Mitarbeiter von Magdalena, die uns ihre Wohnung mitten in der kleinen Stadt vermietet. Wir gehen in den zweiten Stock und erreichen das in weiß gehaltene Apartment, welches gerade renoviert wurde.

Klein aber fein – 1 Minute bis zum Hafen
Blick aus dem Fenster – Stadt gut gefüllt!

Nachdem wir uns eingerichtet haben, geht es direkt in die wirklich entzückende, gefühlte Puppenstube hinaus. Nur wenige Meter von uns entfernt liegt der kleine Hafen. Heute liegen alle Boote im Hafen, da der Wellengang sehr hoch ist. Die Fischer können nicht aufs Meer.

Boote liegen am Hafen, Wellen sind zu hoch

Wir machen uns einen ersten kleinen Eindruck. Wandern gemütlich durch die kleine Stadt. Sie ist wirklich klein und schmiegt sich rechts und links in die Berge ein. Steile Wege mit Treppen führen zu den höher gelegenen Häusern. Ich frage mich, wie man hier hoch kommen soll mit Koffern, Einkäufen, zu den Apartments oder Hotels. Herausfordernd. Gut das ich kein Amazon Prime Mitarbeiter bin :-). Wir gehen zunächst Richtung Norden zu einer hellbeige gestrichenen Kirche. Der Putz fällt schon ein wenig ab. Die etwas schrammeligen Häuser mit dem abgeplatzten Putz geben dem pittoresken Flair etwas. Einige Häuser sind liebevoll renoviert. Die Wandmalereien aufgefrischt.

Hafen und Kirche St. Margarita von Antiochia

Auch hier geht es einige Stufen hinauf in den Gottesraum. Oben angekommen sind wir überrascht über die Dunkelheit in dieser Kirche. Es kommt kaum Licht hinein und noch dunkler wirkt der Innenraum durch die fast schwarzen Steinsäulen und Natursteine. Habe ich so noch nie gesehen.

Sehr dunkel hier
Hatten wir in San Marino schon entdeckt: das Grabtuch Christi
per Google Übersetzer Informationen gelesen

Von dort aus geht es nicht weiter den Berg hoch, da die Bahnstrecke dort verläuft. Wir wenden uns Richtung Norden zu einer alten Befestigungsanlage.

Übersetzt mit Google

Wieder zieht es uns hinauf. Oben angekommen haben wir einen ganz tollen Blick auf die bunte, entzückende Stadt. Die Sonne scheint und die Farben strahlen in allen Farbtöne.

So schön
Uns gefällt es sehr gut
Richtung Norden
Richtung Süden
Monterosso al Mare – Richtung Norden – leider im Schatten – aber mit „Irokesen“ Bergkamm

Dann geht es die steilen Treppen wieder hinunter.

Turmfräulein

Da wir ein Appartement haben, suchen wir einen kleinen Supermarkt und werden bei einem CoOp direkt neben uns fündig. Dort decken wir uns ein mit Obst und Milch und möchten direkt auch essen gehen.

CoOp um die Ecke
Hotel Gianni mit Weinbar

Das erste Restaurant öffnet leider erst um 19:00 Uhr. Dann gehen wir weiter Richtung Hafen zu Gianni Franzi. Diese Entscheidung war genau richtig. Wir essen ein Spaghetti Gericht mit gemischten Meeresfrüchten. Köstlich, nur lecker! Ja, dann ist der erste Tag in Vernazza schon vorüber.

Am Abend – alle weg!

Der Plan ist, dass wir morgen und übermorgen einmal nach Norden und dann einmal nach Süden wandern, zu den anderen kleinen Städtchen. Ich bin gespannt,

Buona Notte.

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