Am Morgen sind wir wie immer früh raus und waren um acht beim Frühstück. Auch heute ein außergewöhnliches Frühstück. Es war der Wahnsinn. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Fisch, irgendwelche Glibbermasse, Lachscreme, einen frischen Fisch und eine kleine süße Nachspeise.

Es gab wieder Tee oder Kaffee. Gedämpfter Reis mit Fleisch und Gemüse. Auch Pilze waren dabei. Nachdem wir uns gestärkt haben, und unsere Schuhe von gestern trocken geföhnt waren, sind wir trotz des Regens los zum Bus.

Inzwischen sind wir schon fit im Bus fahren. Zack saßen wir im Bus und waren circa 20 Minuten an der Seilbahn Haltestelle. Da wir keinen Hakone Pass mehr hatten, mussten wir das Ticket bezahlen. Preis circa 30 € für uns beide. Ist ganz witzig wie die hier Bahn fahren.


Man wird hinein geleitet, die Gondel bleibt auf der Mittelstation stehen und es kommen Ventilatoren zum Einsatz, die in in die Gondel blasen.

Ganz witzig und erfrischend, denn es ist ganz schön warm in der Gondel! Oben angekommen, haben wir uns umgeschaut, und auf offenen Himmel gehofft. Was wir jedoch nicht gesehen haben, war der Fuji.

Werbung von gesunden, glücklich machenden schwarzen Schwefel-Eiern.
Wir haben den Aussichtspunkt zu den Schwefellöchern aufgesucht! Hier wird Schwefel abgebaut und gleichzeitig ist es die Quelle für das warme Wasser. Das heiße Wasser wird hinuntergepumpt in die Hotels, so dass die Onsen damit befüllt werden können.

Die Landschaft ist sehr interessant. Keine Blätter an den Bäumen und alles Gebüsch grau.

Ein hübscher Schrein war noch zu besichtigen.


Es regnete wieder wie aus Eimern. Die Spezialität von hier oben, die schwarzen Eier, mussten noch probiert werden. Ganz spannend: also schwarz von außen, mit einer weißen Staubschicht! Auch wenn man die Schale berührte waren die Hände weiß und riechen dann etwas schweflig. Das Ei selbst schmeckt wie Ei. Wir beide verdrücken jeder zwei Eier.

Das kleine Geopark- Museum besuchten wir dann noch. Interessant zu erfahren wie der Schwefel abgebaut wird, wo das heiße Wasser hinläuft und wie die Eier gekocht werden in der grauen Schwefelbrühe.

Unterschiedliche Gesteinsproben sahen wir und wie das Gelände vor vielen vielen 1000 Jahren aussah. Dieses Gelände ist durch etliche Vulkanausbrüche genau zu dem geworden, was es heute ist. Es regnete weiter und regnete und regnete und regnete.
Im Laden noch ein großes touristisches Angebot. Süßigkeiten, Schokolade und Knabberkram. Auch Plüschtiere und Kinderkram neben Magneten und Stickern, t-Shirts usw.



Wir sind mit dem Bus zurückgefahren und haben einen gemütlichen Nachmittag im Onsen und im Hotel gemacht.



Am Abend ab 18:00 Uhr gab es wieder ein leckeres Abendessen, ähnlich wie die Tage zuvor eine Vielzahl von unterschiedlichen Speisen, Gemüse gedämpft und gebratenes.

Nachdem wir den Koffer gepackt haben, ging Leon noch mal entspannen im Onsen. Dann fielen wir ins Bett und haben schön schlafen.

Morgen geht es weiter nach Kyoto!