7 Uhr aufstehen, den ersten Kaffee, in „Venedig und Paris herumspazieren“, in meinem Buch die Glasbläserin von Murano. Pünktlich um 8 Uhr schwimmen. Viola versucht es auch noch mal. Schade, dass man nach 30 Minuten Abkühlung diesmal nicht in die Sauna darf. Schade. So frühstücken wir wie gewohnt bei „Dwight Navidad“, bevor es um 10 Uhr auf das also geht. Mit dem Pedelec durch Abu Dhabi.

Nach einer Kurzeinweisung starten wir über geniale Fahrradwege Richtung „Corniche“. Unser Guide macht einige Stopps. Im Hafengebiet ist die lange Betonmauer über und über mit Graffitis besprüht.

Wir fahren am Blumenmarkt vorbei. Wie in China: ein Angebot 500 Stände. Von Petunien, über Palmen bis zum Rollrasen findet man hier alles.

Vorbei geht es, man riecht es schon. Schilder sind eigentlich überflüssig, zum Fischmarkt. der Geruch nimmt einem den Atem. Nix wie weg hier. Ganz schön groß die Halle. Corniche heißt die Prachtstraße, die wir über den Radweg und der super breiten gefliesten Promenade entlangfahren. Eine weite Strecke bis zum nächsten Stopp gleiten wir förmlich über die glatte, ganz ebene Fläche. Einfacher geht es nicht. Ein Pedelec benötigt man nicht. Drei Gruppen sind unterwegs. Wieder sehr übersichtlich.



Gemütlich halten wir und hören die kleinen Geschichten von unserem Guide.

Da der Scheich hier alles bezahlt, gibt es auch viele Bilder von ihm.

Es geht weiter zum 7 Sterne Abu Dhabi Palace Hotel. Es gehört zur Kempinski Gruppe und war als Kongresszentrum geplant, jedoch aufgrund des Todes des damaligen Scheichs nicht als solches zum Einsatz gekommen. So ist es direkt umfunktioniert worden. Obwohl, oder gerade weil die Präsidentensuit 11.000,- Euro die Nacht kostet, ist das Hotel oft ausgebucht. Es bestätigt sich wieder, Geld ist genug da, nur falsch verteilt.

Mein Neffe Leon war vor wenigen Jahren auch hier und ist durch einen Trick (essen im Steak House) in das Gebäude hineingekommen. Man hörte auch, dass man zum Café möchte und dann hineingelassen wird. 6 kg Blattgold werden angeblich für Kaffee und andere Spezialitäten hier im Jahr verbracht. Wer’s braucht 🙂

Weiter geht die Fahrt direkt zum Nachbarn, dem Präsidentenpalast. 1,3 km breit liegt auch dieser Palast direkt am Meer. weisser Marmor, tolle goldene Malereien auf der Kuppel. Sehr schön! Man darf hier noch nicht einmal anhalten. Doch im Schneckentempo vorbeifahren ist gestattet. Machen wir!

Wir fahren zurück. Nächster Programm-Punkt . Die Heritage Village. Freilichtmuseum mit Informationen, wie die Bewohner früher und als Perlentaucher gelebt haben. Denn 1930 wurde in Japan die Zuchtperle erfunden. Damit war die Einkommen Quelle Perle versiegt bis Ende der 1960iger, als man das Öl und Erdgas fand. Von da an ging es mit dem Wohlstand rapide voran und es gibt keine Armen Bewohner Saudi-Arabiens mehr.


Es ist sehr leer hier. Wie ein weiterer Gast erzählte, sah das vor 10 Jahren ganz anders aus mit den Besucher / Touristenströmen. Heute ist es fast gespenstisch leer.

In dieser unsäglichen Hütte haben noch im letzten Jahrhundert die Perlentaucher gelebt. Unvorstellbar! Es gab auch etwas grössere Langhäuser. Fläche ca 3/4 x so groß!

Ich mache Bekanntschaft mit einem Kamel.

dann. geht es zum Corniche Beach mit vielen Verboten. U.a. dar man sich nur in vorbereiteten Ringen sitzen. ins Wasser dürfen wir jedoch ohne Verbote.


Nach dieser schönen Radtour ging es zurück an Bord von AIDA Bella

Den Abend schließen wir mit einem köstlichen Abendessen im Rossini. Es ist wie immer köstlich.
