Am Morgen sind wir wie immer früh raus und waren um acht beim Frühstück. Auch heute ein außergewöhnliches Frühstück. Es war der Wahnsinn. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Fisch, irgendwelche Glibbermasse, Lachscreme, einen frischen Fisch und eine kleine süße Nachspeise.
Eine Vielzahl von kleinen Köstlichkeiten
Es gab wieder Tee oder Kaffee. Gedämpfter Reis mit Fleisch und Gemüse. Auch Pilze waren dabei. Nachdem wir uns gestärkt haben, und unsere Schuhe von gestern trocken geföhnt waren, sind wir trotz des Regens los zum Bus.
Schuhe mussten trocknen geföhnt werden 🙂
Inzwischen sind wir schon fit im Bus fahren. Zack saßen wir im Bus und waren circa 20 Minuten an der Seilbahn Haltestelle. Da wir keinen Hakone Pass mehr hatten, mussten wir das Ticket bezahlen. Preis circa 30 € für uns beide. Ist ganz witzig wie die hier Bahn fahren.
Die Bahn kommtBeschäftigungstherapie. 4 Mitarbeiter rennen dort herum und geleiteten uns in die Bahn und stecken kleine Magnete an der Tafel um.
Man wird hinein geleitet, die Gondel bleibt auf der Mittelstation stehen und es kommen Ventilatoren zum Einsatz, die in in die Gondel blasen.
Ganz witzig und erfrischend, denn es ist ganz schön warm in der Gondel! Oben angekommen, haben wir uns umgeschaut, und auf offenen Himmel gehofft. Was wir jedoch nicht gesehen haben, war der Fuji.
Freunde waren letztes Jahr an der gleichen Stelle. So hätte es aussehen können :-)))
Werbung von gesunden, glücklich machenden schwarzen Schwefel-Eiern.
Wir haben den Aussichtspunkt zu den Schwefellöchern aufgesucht! Hier wird Schwefel abgebaut und gleichzeitig ist es die Quelle für das warme Wasser. Das heiße Wasser wird hinuntergepumpt in die Hotels, so dass die Onsen damit befüllt werden können.
Schwefel Abbau
Die Landschaft ist sehr interessant. Keine Blätter an den Bäumen und alles Gebüsch grau.
Unwirtliche Landschaft!
Ein hübscher Schrein war noch zu besichtigen.
Witziger Schrein – alle Buddhas rot behütet
Es regnete wieder wie aus Eimern. Die Spezialität von hier oben, die schwarzen Eier, mussten noch probiert werden. Ganz spannend: also schwarz von außen, mit einer weißen Staubschicht! Auch wenn man die Schale berührte waren die Hände weiß und riechen dann etwas schweflig. Das Ei selbst schmeckt wie Ei. Wir beide verdrücken jeder zwei Eier.
Hmm lecker – Eier :-))
Das kleine Geopark- Museum besuchten wir dann noch. Interessant zu erfahren wie der Schwefel abgebaut wird, wo das heiße Wasser hinläuft und wie die Eier gekocht werden in der grauen Schwefelbrühe.
Fuji no 😦
Unterschiedliche Gesteinsproben sahen wir und wie das Gelände vor vielen vielen 1000 Jahren aussah. Dieses Gelände ist durch etliche Vulkanausbrüche genau zu dem geworden, was es heute ist. Es regnete weiter und regnete und regnete und regnete.
Im Laden noch ein großes touristisches Angebot. Süßigkeiten, Schokolade und Knabberkram. Auch Plüschtiere und Kinderkram neben Magneten und Stickern, t-Shirts usw.
So cute 🙂Sockkkeeennn … Und vieles mehr!!!Im Hotel unsere Schuhparade: Prada Pabst Pantoffel (fürs Klo) usw
Wir sind mit dem Bus zurückgefahren und haben einen gemütlichen Nachmittag im Onsen und im Hotel gemacht.
Beheizte Toilette mit „Prada“ Papst SchühchenUnsere Hotel „Lounge“ sorgte bei uns immer für Vergnügen Die Bar war sehr gut gefüllt!!! Mit alkoholfreien und alkoholischen Getränken. Selbstverständlich haben wir (ich) uns da durchprobiert.
Am Abend ab 18:00 Uhr gab es wieder ein leckeres Abendessen, ähnlich wie die Tage zuvor eine Vielzahl von unterschiedlichen Speisen, Gemüse gedämpft und gebratenes.
Immer wieder andere Speisen
Nachdem wir den Koffer gepackt haben, ging Leon noch mal entspannen im Onsen. Dann fielen wir ins Bett und haben schön schlafen.
Wenn man im Flieger sitzt und viele Zeitzonen überfliegt, hat die Seele viel zu tun um nachzukommen. Air China bringt uns nach Peking.
Der Sonne entgegen Peking Flughafen
Das Entertainment funktioniert nicht. Wir bekommen WiFi und so kann ich am Handy einen ! Deutschen Film schauen. Lelia hätte ihre Freude an „Ponyherz“ gehabt. Ein 11 jähriges Mädchen, Anni, ist Pferdeflüsterin und verliebt sich in ein Wildpferd namens Ponyherz. Zwei/drei so schusselige Darsteller wie bei „Kevin allein zu Haus“, die versuchen die Wildpferde zu stehlen. Nette, einfache Unterhaltung.
Erster Zwischenstopp ist Peking. Dort haben wir 2 Stunden Aufenthalt und werden noch mal voll durchgecheckt. Getränke raus, Akkus raus usw , das ganze Programm . Leider geht mein Lieblingsschal durch diese Hin- und Herpackerei verloren 😦 Wir holen uns einen ganz leckeren Costa Kaffee und setzen uns in die „Window Lounge“ Gate B 36, ganz am Ende des Terminals. Von dort aus geht es dann in dreieinhalb Stunden weiter nach Tokio. Eine kleine Maschine bringt uns zu unserer ersten Destination. Ich schlafe gefühlt komplett durch. Leon kann gar nicht schlafen. Deutsche Zeit 6:40 Uhr erreichen wir das Taxi und haben alles erledigt. Fingerabdrücke, Zettel zur Einreise, Zettel zur Warendeklaration. Dank des netten Mitarbeiters von „Green Tomato“ haben wir ganz schnell Bargeld und die Suica Card für die öffentlichen Verkehrsmittel. Das war sehr einfach, dank seiner Hilfe am Schalter! Nun sitzen wir im klimatisierten Taxi, welches uns in die Innenstadt ins Hotel bringt. Vermutlich wird Leon dann erst mal ein zwei Stündchen schlafen, da er überhaupt nicht geschlafen hat. In Summe werden wir 23 Stunden unterwegs gewesen sein und freuen uns auf den Tag in Tokio.
Luxus – Taxi Fahrt – Beine lang, gemütliche Sitze – Business class kleines Nickerchen!
Tokio liegt leicht grau, bewölkt vor uns. 40 Millionen Einwohner hat die Stadt. Zumeist weiße Hochhäuser sehe ich. Es herrscht hier Linksverkehr. Die Fahrer sitzen auf der rechten Seite, wie in England. Das war mir nicht bewusst.
Wir kommen an im Dai Ichi Hotel, im Stadtteil Ryogoku. Direkt neben uns ist eine U-Bahn-Station und das Edo Tokyo Museum (wegen Umbau bis 2025 geschlossen). Das Sumo Stadion liegt ebenfalls hinter diesem Museum.
Von links: Sumo Stadion / ? / ? / Skytree / Dai Ichi Hotel / Edo Tokyo Museum – fotografiert von der Bahnstation
Wir checken in aller Ruhe ein. Unser Zimmer ist im 18. Stock mit fantastischen Blick über die Stadt in Richtung Sky Tree. Leon möchte nicht schlafen und so überlegen wir, was wir den Tag noch unternehmen können und legen sofort los. Nach der langen Sitzerei ist Bewegung angesagt.
Ein bunter Weg Wie läuft man auf den Holz – Flip Flops?
Direkt neben dem Hotel ist ein kleiner Park mit einem kleinen Schrein.
Erst Hände waschen, dann darf man zum göttlichen
Dann geht’s weiter zum Asakusa Schrein, welcher sehr voll ist. Überraschenderweise tragen hier unglaublich viele Menschen sowohl weiblich als auch männlich Kimonos.
Kimonos, wohin man schaut – das Haupttor am Asakura Schrein
Wie wir später erfahren, sind es alles geliehene Kimonos, die die Leute nutzen um Fotos zu machen und Spaß zu haben.
Instagram Style … 🙂
Der Schrein ist sehr groß also direkt am Maintor hängt ein 3,3 m hoher Lampion. Von dort aus gelangt man zu einer ca 200 Meter langen Shopping-Straße mit allerlei touristischen Angeboten. Flip-Flops, Tee, Kitsch bunt und cute.
Der Sensō-ji Tempel – auch als Asakusa-Schrein – ist einer der ältesten und wichtigsten buddhistischen Tempel in ganz Japan. Erbaut wurde der Tempel bereits im Jahr 628. Als Symbol für die Geschichte und Kultur des Landes wurde er dem Bodhisattva Kannon – einer Gottheit des buddhistischen Glaubens – gewidmet.
Während der letzten 1.400 Jahre wurde der Sensō-ji Tempel, der zeitweise einer der mächtigsten und reichsten Tempel Japans war, mehrfach zerstört. Der beeindruckende, rot-goldene Haupttorbogen wurde schließlich im 19. Jahrhundert ergänzt und prägt bis heute das Bild des Tempels. Während des zweiten Weltkrieges wurde der Sensō-ji Tempel leider erneut zerstört, glücklicherweise anschließend aber wieder aufgebaut. Seither ist er ein fester Bestandteil der Stadt und ein beliebter Ort bei Touristen und Einheimischen zugleich.
Eingang des Tempels – Einkaufsstraße.
Langsam durchwandern wir den Tempelkomplex, und lassen uns berieseln von den ersten japanischen Eindrücken.
Man kann sein Glück im Sensō-ji Tempel herausfordern. Zwischen dem eigentlichen Tempel und dem Hōzōmon Tor stehen vier kleine Häusschen mit vielen hölzernen Schubladen. Dort kannst du gegen eine Spende von 100 Yen, umgerechnet etwa 70 Cent, ein Omikuji ziehen.
Omikuji sind geschriebene Glücks-Vorhersagen ähnlich zu denen in chinesischen Glückskeksen. Die 100 Yen wirfst du in den dafür vorgesehenen Behälter, bevor du eine Metallbox in die Hand nimmst und diese so lange schüttelst, bis ein kleiner Stab rauskommt. Auf dem Stab stehen japanische Zahlen, die sich auch auf den Schubladen wiederfinden. Sobald du die Schublade mit der passenden Zahl gefunden hast, kannst du dein Omikuji daraus entnehmen und lesen. Gute Vorhersagen kannst du dann mit nach Hause nehmen, um das Glück zu behalten. Wenn dir die Vorhersage nicht gefällt, kannst du sie stattdessen an einen der Omikuji Ständer knoten und den schlechten Inhalt so zurücklassen. Gut investierte 100 Yen für einen kleinen Spaß.
Omikuji Ständer für ungünstige Vorhersagen 🙂
Nachdem wir dort durch geschlendert sind, neigt sich der Tag schon und wir überlegten spontan zum Skye zu laufen.
So schön ist der Tempel in der Nacht!
Doch Stop: HUNGER!!! Leon googeln ein kleines Restaurant, welches sehr gut bewertet wurde. Nur elf Plätze!. Es liegt direkt am Ausgang des Park. Wir stellen uns dort an eine kleine Schlange. Ca. zehn Personen warten mit uns und kurze Zeit später kommt eine Mitarbeiterin und fragte uns nach unserem Wunsch. Es gibt nur ein Rindfleischgericht in unterschiedlicher Menge. Dann wurden wir eingelassen. Es ging eine sehr kleine, schmale Treppe in einem wirklichen Mini Raum. Der Raum mag 6 m lang gewesen sein, ungefähr 3 m breit, und dort fanden dann eben in Länge die elf Personen Platz. Wir bekamen eine Schale Miso-Suppe. Das Fleisch und ein Weisskohlsalat, auf welchem eine Käsesauce serviert wurde. Das Fleisch wurde auf einem Mini Öfchen von uns selbst zubereitet. Ähnlich wie Raclette. Zu diesem Fleisch wurden unterschiedliche Saucen gereicht. Eine Sojasoße und eine etwas schärfere Sauce. In Summe eine tolle Erfahrung und es hat Mega geschmeckt und es war so günstig. Also dieses Restaurant kann man wirklich weiter empfehlen
Leon testet sich gerade durch Unser Menü – Rechts die Misosuppe
Nun brauchen wir Bewegung. Auf zum Skytree. Dort angekommen hatten wir großes Glück noch Tickets ziehen zu können. Es war leer am Eingang. Wir kamen sofort durch und konnten dann in 350. Stock binnen Sekunden hinauf sausen. Dort haben wir einen Rundgang gemacht.
Toller Ausblick in die bunte Stadt
Weiter geht’s in einem weiteren Fahrstuhl in den 450. Stock. Der gesamte Turm hat 643 Meter und ist als Fernseh- und Radioturm ausgelegt. Es war sehr schön von oben die bunte Stadt zu sehen.
Ein wenig komisch ist einem bei dem Blick runter
In Fuji haben wir leider nicht gesehen.
Hier noch einmal Zahlen!
Vom Skytree aus sind wir dann noch durch die Mall gewandert und haben uns berieseln lassen von der Lautstärke, aber auch von den Produkten, die da so gibt. Bunt. Witzige T-Shirts. Was der Mensch nicht braucht.
Bei den Schreib-Blöcken bin FAST schwach geworden :-))
Vom Skytree aus sind wir dann gemütlich zurück zum Hotel geschlendert. Über erstaunlich leere Straßen wenig Ambulanz, kaum Feuerwehr also die Geräusche, die man aus New York oder anderen Großstädten könnte, sind hier völlig weg. Entweder ist Tokio eine ganz ruhige Stadt oder beziehungsweise Stadtteil oder es ist etwas anderes. Das hat uns doch sehr, sehr erstaunt.
Immer und überall präsent – der Skytree
Gegen 22:00 Uhr Ortszeit 22:30 Uhr sind wir dann wirklich in die kühlen Betten gefallen. Das Zimmer ist sehr klein, aber völlig ausreichend und ich bin sofort eingeschlafen. Leon hat ein bisschen Probleme mal sehen wie’s morgen aussieht auch mit dem Jetlag dann freuen wir uns auf morgen.
Zimmer mit Aussicht – 18. Stock 1806 Gute Nacht Tokio – sehr ruhig hier – tatsächlich
Expo in Osaka. Dies ist der Hauptgrund unserer Reise.
Zunächst wollte ich mit einer Freundin reisen. Das hat leider nicht geklappt, so dass dann Leon plötzlich sagte: „Du ich würde gern mit reisen!“ Darüber habe ich mich sehr gefreut und so sind wir beide nun gemeinsam auf der Reise. Thomas hat uns nach Hagen zum Flughafen gebracht.
Es geht mal wieder los – diesmal Richtung Asien – JAPAN zur EXPO
Wir starten in Frankfurt. Fliegen über Peking nach Tokio und werden circa 23 Stunden unterwegs sein. In Tokio bleiben wir drei Tage. Von dort geht es weiter nach Kyoto, Hakone und zuletzt für eine Woche nach Osaka. Drei Tage haben wir dort die Expo gebucht und freuen uns schon sehr auf die Weltausstellung. Wir sind ganz gespannt, was uns dort erwartet.
Nun geht es erst mal los in Richtung Tokio. Bislang hat alles gut geklappt. Wobei die Bahn in Köln eine Störung hatte und wir schon ein bisschen in Sorge waren, ob alles tatsächlich pünktlich hinhaut. Aber wenn Engel reisen! 🙂 Alles gut, nun sitzen wir am Gate in Frankfurt und sind guter Dinge. In Peking war ich schon sehr lange nicht mehr, um genau zu sein: sieben Jahre. Das ist so ein kleines bisschen wie nach Hause kommen.
Gut geschlafen. In dem kleinen hellen Apartment stehe ich sehr spät auf. 8:00 Uhr! Das gab’s ja diesen Urlaub noch nie. Was ist los? Die Luft tut wahrscheinlich gut. Meeresluft, ein schöner Ort, alles top. Los geht‘s nach der Dusche in den CoOp. Dort kaufe ich für uns frisches Pane mit Salz in hell und dunkel. Leckere Röllchen gefüllt mit Creme und für Rolli Schokoladencreme gibt es nebenan. Super! Ich kaufe im CoOp frischen Schinken und die leckere Mortadella, so dass wir uns ein schönes Frühstück zubereiten können.
CoOp Klein, sehr eng – hat alles, wie früher Tante Emma Läden
Leider stellt sich heraus, dass es Rolli heute nicht gut geht. Er legt sich wieder hin. Somit frühstücke ich allein. Macht aber nichts. Lese in Ruhe unseren IKZ.
Frühstück italienisch
Dann mache ich mich bereit um einen Teil der Wanderung Richtung Norden zu laufen. Den ganzen Weg werde ich nicht gehen, weil ich „Knie“ habe. Morgen gehen wir dann gemeinsam Richtung Süden.
Noch in der Stadt auf dem Weg zum Wanderweg
Auf dem Weg nach Monterosso al Mare bin ich erstaunt über die steilen Wege an gepflegten Weinhängen vorbei. Der Weg ist großteils sehr schmal und mit Stufen versehen. Steinstufen! Die Stufen sind teilweise vom nächtlichen Regen noch nass. Aus aller Herren Länder sind „Wandersleute“ unterwegs auf den wirklich schmalen Wegen. Oft muss man warten um entgegenkommende Wanderer vorbeizulassen. 6,- Euro musste ich an einem Zahlhäuschen berappen um auf den Wanderpfad zu gelangen.
Sehr steile Steinstufen führen den Weg hinauf
Die einzige Sprache, die ich nicht höre ist Italienisch. Franzosen, Amerikaner, Australier, viele slawische Sprachen alles dabei und die Menschen quälen sich zum Teil schnaufend, schwitzend den Berg hinauf. Es wirklich steil und es wird auch immer wärmer. Zum Glück bringen die bewaldeten Stücke Schatten und Kühle.
Wanderweg nach Monterosso
Die Kleidung der „Wanderer“ ist sehr unterschiedlich. Vom Birkenstock, über Turn- bis Wanderschuh alles dabei. Kinder sehe ich nicht, aber sonst alle Altersgruppen. Kleidung: vom ausgefallenen Jogger (Asiaten) bis zur Funktionskleidung – alles.
Wobei die Asiaten nicht auf dem Weg vertreten waren, nur ganz am Anfang ein paar versprengte. Vermutlich aus den großen Reisegruppen. Später waren alle am Hafen und machten dort ihre Fotos und Videos bevor sie mit dem Zug wieder weiterfahren.
Ein schöner Halt und AusblickEine Dame schwimmt tatsächlich – da bekomme ich auch Lust ins Wasser zu hüpfen. Warm ist es.
Es ist heute Aprilwetter. Mal Regen, mal scheint die Sonne. Immer wieder im Wechsel und der Weg ist wirklich zum Teil sehr slippery.
Schon ziemlich weit oben
Ich schau mal, wie weit ich komme. Wunsch ist, dass ich einen Blick auf Monterosso al Mare habe. Das ist circa die Hälfte von dem in Summe ca. zwei Stunden langen Wanderweg. Ja, schauen wir mal.
Monterossa al Mare mit weißem Sandstrand
Tatsächlich werde ich fündig. Immer wieder Ausblicke auf Vernazza. Es ist einfach nur zauberhaft. Und nach circa 1 Stunde gelange ich an den Aussichtspunkt, wo ich Monterosso al Mare gut erkennen kann. Unter mir schäumen die Wassermassen. Ich gehe davon aus, dass da irgendwelche Strudel sind, weil es ungewöhnlich ausschaut.
Strudel? Die dort blubbern?
Dann wandere ich zurück und bin überrascht, wie viele Menschen mir so schnaufend entgegenkommen. Ich gehe davon aus, dass sie sich den Weg etwas einfacher vorgestellt haben.
Witzige – „gut gekleidete“ Wandersleut.
Manche Wanderer sind bestens ausgestattet. Richtiges Gepäck und Wanderschuhe an. Diese Personen werden diese Wege bestimmt gut schaffen können.
Farbe vom Hut passt zu Vernazza!
Die kleinen Blümchen am Wegesrand sind so bunt. Mini Orchideen, eine tolle Iris, eine gelbe Kaktusblüte, schön. Auch Zitronen wachsen an den Steilhängen.
Die bunte Vielfalt am WegesrandFotografen – Bahnauflieger in passenden Farben zu Vernazza – Schwimmer – im Regen
Nach circa 2 Stunden komme ich wieder in Vernazza an. Die Sonne scheint, es sind sogar 2/3 Schwimmer im Wasser. Das macht mir natürlich auch wieder Lust schwimmen zu gehen. Kaum sitze ich in dem kleinen Restaurant direkt am Hafen mit Blick auf Monterosso al Mare regnet es.
Schirme raus – Regenjacken an :-))
Ich gönne mir einen köstlichen Limoncello Sprizz. Sehr zu empfehlen. Zitronen findet man in den Souvenirläden an vielen Stellen in vielfältiger Ausführung. Auf Regenjacken, Seifen, Tees und vieles mehr.
Limoncello Sprizz – hmmm
Macht Spaß mal ein bisschen auf die Details am Wegrand zu achten. Mich überraschten die steilen, sehr gepflegten Weinberge. Manche Häuser liegen am Berg. Die müssen diese Wege ständig gehen. Unglaublich!
Rolli geht es wieder besser und wir essen heute gemütlich im Appartement. Ich besorge Foccaccia. Lauwarme Pizzastücke mit unterschiedlichen Belägen. So lala- habe ich schon VIEL besser gegessen.
Dann gehen wir noch eine gemütliche ruhige Abendrunde.
Hafen am AbendMinikapelle in der StadtAbendidylle
20:40 h – die Sonne geht unter und färbt den Himmel. Die Stadt ist leer!
Nach den vier emotionalen Wochen freuen wir uns sehr auf „unsere“ kleine Insel. Entspannung, Ruhe, keine Aufträge, keine Autos … ganz viel ohmmm. Das erste Jahr ohne „Tante Anneliese“. Aber sie wird immer bei uns im Strandkorb sitzen. Nun liegen 10 ruhige Tage vor uns. Das Wetter heute ist super. Hoffentlich bleibt es so. Die Aussichten sind gut. Gleich treffen wir unsere Truppe Freunde. Großes HALLO. Das Abendessen in der Welle ist auch schon gewählt. So beginnt diese Urlaubszeit sehr unbeschwert.
Am Hafen Nessmersiel – Strandkörbe, spielende Kinder, lesende Eltern – lachen und Vergnügen Ich starte genussvoll in die Urlaubswoche :-))
Auf geht es.
Die Baltrum 1 bringt uns bei Sonnenschein auf die Insel Seehundbänke von Norderney – sehr viele Tiere
Bei der Ankunft steht Viola wie gewohnt am Pier und winkt uns freudig zu. Wie schön. Da kommt man gern „zuhause“ an. Kurz drauf großes hallo in der Reisegruppe Naust. Ursel, Holger und Monika, Peter und Toni sind schon am Strand und erzählen sich was. Peter muß zum Hundestrand. Aber Toni findet es schön.
Rolli, Peter und Toni wandern
Wie schön die Zeit hier oben ist. Natur, wandern, täglich schwimmen gehen bei 21 grad Wasser und ca 18 – 25 grad Außentemperatur. Es war sehr durchwachsen dieses Jahr. Von heiss, über mäßig bis extrem stürmisch. Bei den drei Tagen Sturm macht der Besuch im Strandkorb keinen Spaß. Wir waren wandern und im Café. Geht’s uns doch gut .
Apero im Strandkorb, Dünen singen, Grillen im Garten. Strandspaziergänge – nicht nur bei Sonne, Pilze in den Dünen, Blick auf Langeoog
Schon geht es in den Urlaubsendspurt. heute haben wir viel Sonne und wir nutzen die Gelegenheit um nach dem Strandsingen einen Strandspaziergang mit Bollerwagen zu unternehmen. Das Wasser läuft ab und es entstehen schöne warme Priele durch die Lelia und Gina laufen. Der Wind ist noch ein wenig frisch.
Strandsingen – mit vielen Kinderliedern.Barfuß durch die warmen Priele
Dann wurde es wärmer und wärmer. Lelia und ich besetzen bei Uschi‘s schon mal die Bank draußen und bestellen. Heute dauert die Wartezeit von Bon 104 bis Bon 130. heute gibt es gesund. Chili con Carne und rote Linsensuppe. Lecker und ganz frisch zubereitet. Hmmmm
Abfahrt: wir vier sitzen an Bord der Fähre und Lelia sieht aus dem Fenster und sinniert: „ich befürchte (!!) es regnet gleich!“ „Wie kommst du drauf?“ fragt Gina. Der Blick geht weiter nach draußen und die kleinen Hände zeigen in den etwas bedeckten Himmel: „Die grauen Wolken sind doch schon da!“ Thema erledigt. Nächster Programmpunkt. Karten für Freunde und Familie malen.
Ein wunderschöner, entspannter Urlaub. Genussvolle Stunden in Uschis Café und in den Restaurants. Entspannte Zeit im Strandkorb, Bewegung in den Dünen und singen am Strand.
Sonst nix – keine Termine – keine Telefonate, niemand will was von uns. Es muss nicht geputzt, gewaschen oder etwas organisiert werden. Lange habe ich dieses Gefühl nicht mehr gehabt. Es ist mir fast entfallen, wie sich das anfühlt. Das nächste Jahr kommen wir wieder. Bestimmt!!!!
Guten Morgen, ich nutze heute noch mal das wunderbare Wetter, die Sonne bevor wir weiterfahren und springe in den ca 21 Grad warmen Pool. Heute muss ich den Pool teilen! Für 10 Minuten ist ein weiterer Gast mit mir im Wasser. Geht ja gar nicht – MEIN POOL!
Mein Pool – wird nicht geteilt!! Im Hintergrund ein wunderschönes Haus.
Danach geht es zum Frühstück und kurz Koffer packen. Wir sind nun schon sehr geübt. Das geht Zack Zack.
Wir verabschieden uns von den sehr netten Mitarbeiter/innen und sitzen um 11:30 Uhr im Auto.
Arriverderci – schade, dass man kein Duft- und Hörfoto machen kann. Das war ein guter Duft und lautes gesummse in den BlütenUnser Hotel Boccioleto Resort Auf unserer Fahrt durch die Toskana
Wir fahren durch die zauberhafte Toskana. Ich bin immer wieder angetan von den schlanken Bäumen die zu den Hellen Gebäuden führen. Viele dieser typischen gelblich gestrichenen Häuser und rötlichen Ton-Dächern liegen auf der Fahrt am Weg.
Ohne Worte – Toskana
Angenehme Fahrt, bis auf einen kleinen Zwischenfall auf der AB. Rolli kommt wohl etwas zu dicht an ein Auto beim überholen und schreddert deren Spiegel. Wirklich gemerkt haben wir beide es nicht. Wir halten kurz, übergeben 200,- Euro an den jungen Mann und fahren weiter. An unserem Auto ist nichts. Aber der Knall war laut. Genaues haben wir beide gar nicht mitbekommen. Das muss so schnell passiert sein. Aber sonst nichts passiert.
So kommen wir schnell bis nach La Spezia. Überrascht fahren wir an einem Militärischen Hafen entlang. Vier bis sechs Schlachtschiffe liegen dort vor Anker. Ansonsten offenbar ein großer freier Hafen, der mich ein wenig an den Hafen von Mallorca erinnert.
Von dort aus führt ein sehr gewundener Weg an das Ligurische Meer. Die bergige Ligurische Landschaft unterscheidet sich sehr von der sanften Hügel-Landschaft der Toskana. Es ist sehr grün und die Berge sind stark bewaldet. Auch Wein wird an den Steilhängen überraschenderweise angebaut.
Eines der Dörfer der Cinque Terre in der Bucht vermutlich: Monterossa al Mare
Sehr bergig bis zum Meer. Die Straße ist zum Großteil einspurig. Wir müssen dann und wann zurücksetzen, damit entgegenkommende PKW’s an uns vorbei fahren können. Ja, wir sehen auch wieder mal beschädigte Fahrzeuge. Zumeist an den Scheinwerfern.
Ein einfacher Parkplatz vor dem Dorf VERNAZZA
Angekommen parken wir circa 1,5 km vor dem kleinen Ort Vernazza. Der Ort ist Auto frei. Das kennen wir ja bereits von der Riederalp und auch aus Baltrum. Der Auto-Schlüssel bleibt beim Parkplatz. Mit einem kleinen Bus werden wir mit weiteren Gästen zum Bahnhof nach Vernazza gefahren. Am Bahnhof empfängt uns Alessio, ein Mitarbeiter von Magdalena, die uns ihre Wohnung mitten in der kleinen Stadt vermietet. Wir gehen in den zweiten Stock und erreichen das in weiß gehaltene Apartment, welches gerade renoviert wurde.
Klein aber fein – 1 Minute bis zum HafenBlick aus dem Fenster – Stadt gut gefüllt!
Nachdem wir uns eingerichtet haben, geht es direkt in die wirklich entzückende, gefühlte Puppenstube hinaus. Nur wenige Meter von uns entfernt liegt der kleine Hafen. Heute liegen alle Boote im Hafen, da der Wellengang sehr hoch ist. Die Fischer können nicht aufs Meer.
Boote liegen am Hafen, Wellen sind zu hoch
Wir machen uns einen ersten kleinen Eindruck. Wandern gemütlich durch die kleine Stadt. Sie ist wirklich klein und schmiegt sich rechts und links in die Berge ein. Steile Wege mit Treppen führen zu den höher gelegenen Häusern. Ich frage mich, wie man hier hoch kommen soll mit Koffern, Einkäufen, zu den Apartments oder Hotels. Herausfordernd. Gut das ich kein Amazon Prime Mitarbeiter bin :-). Wir gehen zunächst Richtung Norden zu einer hellbeige gestrichenen Kirche. Der Putz fällt schon ein wenig ab. Die etwas schrammeligen Häuser mit dem abgeplatzten Putz geben dem pittoresken Flair etwas. Einige Häuser sind liebevoll renoviert. Die Wandmalereien aufgefrischt.
Hafen und Kirche St. Margarita von Antiochia
Auch hier geht es einige Stufen hinauf in den Gottesraum. Oben angekommen sind wir überrascht über die Dunkelheit in dieser Kirche. Es kommt kaum Licht hinein und noch dunkler wirkt der Innenraum durch die fast schwarzen Steinsäulen und Natursteine. Habe ich so noch nie gesehen.
Sehr dunkel hierHatten wir in San Marino schon entdeckt: das Grabtuch Christi per Google Übersetzer Informationen gelesen
Von dort aus geht es nicht weiter den Berg hoch, da die Bahnstrecke dort verläuft. Wir wenden uns Richtung Norden zu einer alten Befestigungsanlage.
Übersetzt mit Google
Wieder zieht es uns hinauf. Oben angekommen haben wir einen ganz tollen Blick auf die bunte, entzückende Stadt. Die Sonne scheint und die Farben strahlen in allen Farbtöne.
So schön Uns gefällt es sehr gutRichtung NordenRichtung SüdenMonterosso al Mare – Richtung Norden – leider im Schatten – aber mit „Irokesen“ Bergkamm
Dann geht es die steilen Treppen wieder hinunter.
Turmfräulein
Da wir ein Appartement haben, suchen wir einen kleinen Supermarkt und werden bei einem CoOp direkt neben uns fündig. Dort decken wir uns ein mit Obst und Milch und möchten direkt auch essen gehen.
CoOp um die Ecke Hotel Gianni mit Weinbar
Das erste Restaurant öffnet leider erst um 19:00 Uhr. Dann gehen wir weiter Richtung Hafen zu Gianni Franzi. Diese Entscheidung war genau richtig. Wir essen ein Spaghetti Gericht mit gemischten Meeresfrüchten. Köstlich, nur lecker! Ja, dann ist der erste Tag in Vernazza schon vorüber.
Am Abend – alle weg!
Der Plan ist, dass wir morgen und übermorgen einmal nach Norden und dann einmal nach Süden wandern, zu den anderen kleinen Städtchen. Ich bin gespannt,
Nachdem wir wirklich gut geschlafen haben. In der kühlen Umgebung sind wir noch voller Elan und Ideen, wie wir den Tag verbringen. Der Himmel zieht zu. Aus Deutschland bekommen wir Informationen, dass hier irgendwo Unwetter sind. Hier ist alles ruhig, wolkig bis sonnig. Die Sonne kommt häufig raus.
Pool liegt in der Sonne – ein grummeln ist in der Ferne hörbar
Als ich am Pool stehe und schwimmen möchte, grummelt es stärker und ich warte noch mal ein wenig ab. Erst gehen wir gemütlich frühstücken. Rolli mag dieses Riesen Nutella Glas!
Im Ferrero Land – hmmm
Ansonsten ist im Angebot: ein reichhaltiges Frühstück mit vielen Cerealien, Nüssen, unterschiedlichen Milchsorten, Croissants. Auch hier gibt es das Con Crema, Säfte, italienische Spezialitäten aus der Wursttheke, kleine Käse Auswahl, selbstgemachten Honig und Konfitüren. Also findet jeder etwas was ihn zufrieden stellt. Das einzige was die Italiener nicht können ist Brot. Auch hier gibt es nur das labberige Toastbrot.
Nach dem Frühstück schaff ich es dann doch bei Sonnenschein in den Pool zu hüpfen und ich bitte Rolli aufzupassen, dass, wenn es zu sehr grummelt mich sofort raus holt. Ich höre nichts, da ich mit Brille unter Wasser schwimme. Er wartet am Rand bei leichtem Regen und passt auf. Danke!
Anschiessend überlegen wir uns was wir tun. Die Stadt Iserlohn ruft an und teilt mit, dass die Baugenehmigung für den Stübbeken erteilt ist. Hurra – es geht los. Thilo und Kendra mit Familie werden in das umgebaute Elternhaus von Rolli und Ulla ziehen. Nun drehen sich seine Gedanken um den Umbau. Wie könnte der Zeitplan aussehen? Sofort werden Handwerker und Architekt kontaktiert und so verbummeln wir dann Stunde um Stunde und genießen einfach den Tag und nennen es wieder unseren gemütlichen Nothing Day.
Telefonieren – Cocktail – lesen – HERRLICH
Tut uns wirklich gut! Rolli geht noch mal in die kleine und feine Sauna. Tatsächlich wagt er sich zweimal in das kalte Pool Wasser.
Am Abend lassen wir uns kulinarisch von dem super netten Kellner verwöhnen. Wir haben unseren Spaß.
Auch der gemütliche Nothing Day geht vorbei.
Morgen starten wir nach Vernazza in die Cinque Terre nach Vernazza. Das mittlere der fünf Dörfer am Mittelmeer. Der erste Kontakt wurde aufgebaut mit dem Mitarbeiter, der uns vom Parkplatz aus in unserer Wohnung bringen wird. Wie wir gehört haben, ist Vernazza auch eine fast autofreie Stadt. Das sind wir gewohnt von der Riederalp und Baltrum und lieben es.
Dann sagen wir mal bis morgen und lassen uns überraschen.
Guten Morgen San Marino – Stadt leer! Hotel Cesare
6 Uhr 🙂 – erstmal den einmaligen Ausblick eingekuschelt lesend genießen!! Wann bietet sich mal solch ein Panorama aus dem Hotelzimmer?
Herrlich – Buch und Kuscheldecke traumhafter Blick in die Ferne
Guten Morgen San Marino. Bevor es auf unserer Reiseroute weitergeht, nutze ich den frühen Morgen, um wieder einmal ganz alleine um 7 Uhr durch die noch einsamen Straßen zu wandern. Ich starte am Hotel und gehe dann direkt zum nahen Parkplatz 6 die Rampe hinauf zum Tor eins. Der Weg führt über einen angelegten Stein- und Treppenweg über den Kamm vom Berg Titano.
sonnig und ruhig liegt der kurze Weg vor mir zum Torre 1Zauberhaftes Morgen-LichtGlücklich und allein in der Morgensonne
Dann stehe ich vor dem verschlossenen Tor. Ich biege links ab, die steile Rampe hinunter.
Rampe hinauf zum Tor 1
Gönne mir einen kleinen intensiven Eindruck von den Geschäften und den Häusern. Der Eindruck bleibt: alles wirklich tipptopp gepflegt, alles sehr sauber aber der museale Charakter bleibt. So geh ich ca. einen Kilometer durch die kleine aber feine Altstadt, ganz gemütlich schlendernd.
Gibt es hier Wanderwege?Ein Pflug auf dem Felsen
Vorbei an einem blauen Briefkasten, an der Friedensglocke und an Heiligenbildchen lande ich an einer Ecke in einem kleinen Café und trinke Cappuccino und esse natürlich meinen Cornetto Con Crema 🙂 .
Geschäfte mit Heiligenbilder neben Waffengeschäften – unfassbar
Hier lerne ich ein Ehepaar aus New York kennen. Fast zeitgleich kommt ein weiteres Ehepaar mit asiatischen Gesichtszügen, auch aus den USA. Die vier unterhalten sich ganz lebendig und laut über die vielen Reiseziele, die sie in Italien besucht haben. Das eine Ehepaar war vier Wochen in Italien und hat circa 40 Städte besucht. Unglaublich. Wie schafft man das?
Rolli und ich frühstücken das einfache italienische Frühstück im Hotel. Es gibt Toast, Weißbrot und hier in San Marino eine große Auswahl an Küchlein wie Mini Muffins, grüne Füllungen im Marmorkuchen. Es ist Käse, Schinken, Nutella und die leckere Italiener Salami angerichtet. Wieder das köstliche Rührei, Säfte usw. Nun aber – auf zu neuen Erlebnissen.
Fazit: San Marino: eine wirklich schöne historische Altstadt, sehr sauber, macht aber grundsätzlich einen musealen Eindruck auf mich. Wenn man bedenkt, dass 60 % der Gesamteinnahmen aus touristischen Erträgen kommen, macht es Sinn so viele Souvenirläden, Restaurants und Museen zu haben. Was mich jedoch sehr irritiert ist, dass es eben diese Waffengeschäfte gab. Das muss meines Erachtens nach nicht sein. Schmälert das Ganze auch ein klein wenig vom Gesamteindruck. Ich denke das wird hängen bleiben. Ansonsten wirklich sehenswert, liebevoll restauriert und alles tipptopp in Schuss. Daran ist spürbar, dass San Marino ein wohlhabendes Land ist, wie man nachlesen kann. 30.000 Bewohner hat der Staat und ist schuldenfrei. Es war immer ein freier Staat, der sich zumeist aus den Kriegen heraus gehalten hat und einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht hat. Ja empfehlenswert! Die Dauer unseres Aufenthaltes war genau richtig.
1. Tag ankommen, kleiner Spaziergang, 1. Eindruck, übernachten
2. Tag alles in Ruhe anschauen, keine Eile zu haben, übernachten
Tag 3 nach dem Frühstück gemütlich weiter reisen zur neuen Destination.
Ich bin am frühen Morgen immer noch einmal kurz unterwegs. So haben wir Zeit gehabt, diese Stadt auf uns wirken zu lassen. Ich sage ciao und freue mich, dass wir es genauso gemacht haben.Wer noch mehr Informationen wünscht:
Gestärkt fahren wir dann los. Plan ist Bologna. Wir googeln und stellen fest, dass Bologna exorbitant teuer ist und schauen nach einer günstigeren Alternative, die auf dem Weg nach Vernazza liegt. Da stoßen wir auf Lucca. Da wir noch nie dort waren, versuchen wir eine Unterkunft zu bekommen und werden fündig. Ca. 5 km von Lucca entfernt (denken wir 🙂 )
Mohnblumen Felder – Wein- und Obstplantagen säumen die Straßen
Kommen jedoch in den ein oder anderen Stau und sind 3 Stunden unterwegs. Da stellen wir fest, dass Lucca mindestens eine Stunde von unserem Hotel entfernt liegt. Macht aber nichts. Wir sind über eine Schotterpiste mitten in der Pampa gelandet, ähnlich wie damals, als wir mit Linda, Klaus und Gerkes unterwegs waren.
Das Haupthaus des Boccioleto Resort in Montaione
In der Toskana mussten wir eine Schotterpiste hinauf fahren circa 1 km und landeten dann an einem wirklich sehr schönen Ort mitten im Grünen. Hier fühlten wir uns sehr wohl.
Wir / ich eröffne die Freibadsaison Sehr schöner Pool – Rolli gönnt sich Spa und SaunaIm Restaurant werden wir kulinarisch verwöhnt!
Ein kleines Apartment, ein Pool vor der Tür und ein Restaurant mit wirklich guter Küche und wir freuen uns auf einen gemütlichen Abend und morgen schauen wir mal, was der Tag so bringt.
Ein Binnenstaat in Ostafrika bzw. Zentralafrika. Grenzt an Burundi, Kongo, Uganda und Tansania. Hügelig – „das Land der tausend Hügel“. Hauptwasserscheide zwischen Nil und dem Fluss Kongo, präsidentielle Republik, Amtssprache: Französisch und Englisch, Kinyarwanda, Suaheli, Währung Ruanda-Franc, bis 1916 Teil der deutschen Kolonie, dann belgisches Völkerbundsmandat, seit 1962 unabhängig, Völkermord der Hutu an den Tutsi 1994 (ca. 800.000 Menschen sind ermordet worden) , starker Wirtschaftswachstum, ca. 14 Mio Einwohner, dicht bevölkertes Land, viele Ruandis sind Christen, Schulpflicht
So – dass in aller Kürze zu Ruanda – Was soll ich da? Tja … mal wieder ist die Familie Naust „schuld“. Lennart arbeitet in Kigali bei einem Start-Up und ist voraussichtlich bis August 2025 dort tätig. Also, nix wie hin. Viola und Peter waren bereits (mehrfach) da und haben begeistert von dem so grünen und bunten Staat berichtet. Viel grün – Hügel – Berge – Seen und auch Kigali selber, eine bunte Stadt. Es lohnt sich diese fremde Welt einmal selber anzuschauen. Na denn, los.
Am Samstag, 22.2.25 schließe ich erfolgreich meine Frühlings-Fastenwoche ab. In aller Ruhe kann ich aufräumen und den Koffer packen mit vielen Dingen, die ich in Afrika lassen werde.
11 Teilnehmer/innen schließen erfolgreich die Fastenwoche ab
17:30 h geht es dann los. Rolli bringt mich zur Bahn. Doch habe ich gleich Probleme mit der Bahn. Denn diese will mich nicht nach Frankfurt zum Flughafen bringen. Nachts um 23 Uhr lande ich nach ungeplanten Umstiegen am Hauptbahnhof. Ein Uber bringt mich dann zum Hotel in Flughafennähe.
Auf der Bahnfahrt lerne ich ein Paar aus Tokyo kennen. Witzig. Wir tauschen sofort unsere Telefon-Nummern aus und freuen uns auf ein Wiedersehen im Juli in Tokyo.
Kotone – aus Tokyo
Vier Stunden kann ich dann schlafen, bevor es zum einchecken geht. Zunächst fliege ich nach Brüssel. Dort steige ich um in den Flieger nach Kigali. Mit Lufthansa fliegt ich dieses Mal. Gegen 20 Uhr werde ich dann in Kigali ankommen.
Ich freue mich schon sehr auf dieses neue Abenteuer.
Stadt am 23.02.2025 nach Kigali zu Lennart und Viola – RUANDA
Nach einem guten Frühstück, das Rührei war besonders lecker, sind wir langsam los gestiefelt. Mit meinen Wanderstöcken bin ich langsam die steile Rampe hoch zum Torre zwei auf dem Monte Titano. Der Turm liegt direkt vor unserer Haustür.
Ich warte 🙂 gemütlich in der Sonne
Das Ticket kostet für Hotelgäste acht Euro, für Tagesgäste 12 Euro. Also überschaubar vom Preis her. Es wird wirklich viel geboten für den Preis. In Summe sind acht Museen und Sehenswürdigkeiten in diesem Eintrittspreis enthalten.
Ob dieses Kettenhemd in Iserlohn geschmiedet wurde?
Ein bisschen hat mich das Museum an die Burg Altena erinnert.
Torre 2 – Eingang und Rüstungs- und Waffenmuseum
Viele Waffen, ein Kettenhemd sind dort zu sehen, Ritter Rüstungen und all das, was man damals auf den Burgen gebraucht hat um sich vor Feinden zu schützen. Davon gab es damals viele, die Anspruch auf das kleine freie Land erhoben haben. Die Römer, die Kirche, alle wollten teilhaben! Mit viel Liebe ist die Ausstellung erstellt worden. Wer mehr erfahren möchte liest die ausführlichen Informationstafeln.
Die Türme wurden in der Vorzeit geschliffen.
Ausblicke, wunderschön bei allerbestem Wetter. Vom Torre zwei sind wir dann einen kurzen Wanderweg hinüber zum Tor drei gelaufen. Ein Mountainbiker kam an uns vorbeigefahren. Das hätte Rolli auch gern gemacht. Dieser Turm 3 kann nicht bestiegen werden. Über eine Leiter erreicht man die Turmöffnung in der Mitte des Turms. Uns erinnerte der Turm an Rapunzel, die in einem Turm eingeschlossen war. Sie musste ihr langes Haar herunter fallen lassen, um den Prinzen in ihr Gemach zu lassen.
Torre 3 – Rapunzel Turm – nicht zu besteigen
Zurück sind wir dann am Turm zwei vorbei über einen Weg, eine Treppe, die auf dem Bergkamm angelegt wurde, zum Tor eins. Hier wartete ein Riesenschlange geduldig vor dem Tor und bat um Einlass. An dieser Schlange konnten wir zum Glück vorbeigehen, da wir die Tickets bereits an Tor 2 gekauft hatten. Mit diesen Tickets kommt man in ganz viele Museen und in die Türme. Eine Schlange in dieser Anlage hat uns tatsächlich abgeschreckt. Die zum Glockenturm. Da waren wir dann gar nicht drin. Wir haben uns in dem kleinen Gärtchen und in den Ausstellungsräumen der Burganlage aufgehalten.
Gladiolen stehen mir gut!
Und von dort aus sind wir dann zur Basilika von San Marino gegangen. Die Kirche hat uns sehr überrascht. Sehr hohe Decke, schlicht gestaltet, haben eine Kerze angezündet und an unsere Lieben gedacht, bevor wir dann unseren Altstadt-Rundgang fortgesetzt haben.
Eher schlicht – mit heller Deckenbemalung
Kaffeedurst meldet sich. Auf der Suche nach einem kleinen Café sind wir an unendlich vielen Souvenirshops vorbeigekommen, die immer die gleichen Produkte angeboten haben. Angefangen von den typischen Sachen wie Magnete, Karten, Handtaschen, Nippes haben wir einen Shop gefunden, der sogar Weihnachtsartikel feilbot.
Wie bei Käthe Wohlfahrt! 🙂
Überrascht hat uns das Angebot an Waffen. Kein Scherz! Etliche Waffenläden gibt es in der Stadt. Angefangen von kleinen Victorinox Taschenmesserchen über Schwerter, Bögen, Pistolen bis hin zu Gewehren und Munition. Es war alles zu finden. Das irritiert mich etwas. Warum bietet ein Land, eine Stadt solche Artikel an, wo die Welt grundsätzlich nach Frieden schreit?
Waffenläden – mir unverständlich
Dann haben wir ein Café gefunden. In dem kleinen Park, mit dem Freiheits-Brunnen war auch ein Szene, welche sich mir irgendwie eingebrannt hat.
Zwei kleine Kinder vielleicht 2,3, 4 Jahre alt spielen. Das Mädchen sitzt auf der Wiese und pflückt der Mama kleine Gänseblümchen und rollert mit ihrem pinkfarbenen Mini Roller davon. Der Junge hat ein Kunststoffschwert, mit welchem er unsichtbare Gegner bekämpft. Das erschreckt mich einfach.
Wo sind die schick gekleideten Italiener?
Einige junge Menschen sitzen in Gruppen an den Tischen. Zumeist in schwarz gekleidet mit Kapuzen. Da frag ich mich. Wo sind sie? Die gut gekleideten hübschen Italiener mit ihren tollen Kleidungsstücken, chicken Lederschuhen? Irgendwie fehlt mir dieser Blick, den ich früher so genossen habe, auf die chicken Italiener. Von dort aus gehen wir noch zum Palazzo Publico.
Regierungssitz
Das ist der Ort, in welchem Stadtrat beziehungsweise die Landesregierung tagt. Man kommt auch in den Sitzungssaal mit der modernen Technik. Die Wände und Decken sind mit edlen Hölzern dekoriert und aufwändig bemalt. Unten in der Haupthalle hängt das Wappen von San Marino, die drei Türme mit den Federn und der Krone oben drüber. Was die drei Federn bedeuten, weiß ich bis jetzt immer noch nicht. Das muss ich noch mal nach recherchieren.
Unterwegs in San Marino
Der Tag geht vergeht wie im Fluge. Man weiß gar nicht, wo die Zeit bleibt. Die zu bewältigende Strecke in der Altstadt ist überschaubar, maximal zwei, drei Kilometer. Mehr nicht! Schlendert man doch so rum, verbringt man gemütlich den ganzen Tag in der Altstadt.
Seilbahn von P1 zur Alsradt
Huch, was ist das? Eine Seilbahn, die ca. 40 Personen transportieren kann! Vom Parkplatz 1, wie wir herausgefunden haben, bringt sie die Besucher von unten aus dem Tal hinauf in die Altstadt. Macht Sinn. Es gibt in Summe sechs Parkplätze und die Möglichkeit an den Straßen außerhalb der Altstadt zu parken. Diese sind jedoch schnell ausgelastet, so dass es günstig ist, unten auf Parkplatz 1 zu parken und dann mit der Bahn hinauf zu fahren. Vor allem, wenn man nur einen Tag in der Stadt verbringen möchte.
zauberhaftes Abendlicht
Tatsächlich war der Tag schnell vorbei und wir haben eine wirklich schöne Zeit dort verbracht. Nachmittags haben wir ein bisschen verbummelt und sind zum Abschluss am Abend wieder im Hotel Cesare essen gewesen. Die Speisekarte war ansprechend und wir werden vermutlich im Verlauf der nächsten Woche noch etliche Pastaund Pizza essen. So genießen wir heute noch mal die sehr leckere und gute Küche.