2025-05-01 Venedig ….GRADO … Treviso

6:00 Uhr guten Morgen Venedig, ich mache mich fertig. Ganz gemütlich lese ein bisschen und starte um 7:15 Uhr in die noch ruhige Stadt. Ich möchte es einfach noch einmal genießen. Die ersten Geräusche! Die Möwen kreischen. Ich weiß gar nicht was los ist, schaue hinaus. Tatsächlich sind die Möwen an den Mülleimern und picken sich alles essbare heraus. Kaum 30 Minuten später sind die Müllwerker unterwegs und reinigen die Stadt. Wie ich später auf meinem Spaziergang feststellen konnte, sind viele Müllwerker unterwegs. Spannend, ähnlich wie auf der Alp haben Sie ganz kleine Fahrzeuge, mit denen sie durch die Gegend rollern.

Müllwerker unterwegs – anstrengende Tätigkeit

Gefegt wird tatsächlich mit Strohbesen. Ansonsten fahren die Lieferanten ihre Waren mit Boot oder Edelstahlkarren. Dicke Reifen hinten, kleinere Reifen vorne und ein Rohr welches zum V gebogen wurde, so dass man das Gefährt abstellen kann. Ähnlich einer großen Schubkarre. So werden die ganzen Produkte durch die Gässchen geschoben.

Entdeckt auf unserem Campo – Coffee for two!

Die Verkäufer, die an der Promenade stehen, rollern mit ihren Gefährten voll beladen klimpernd, über den kleinen Campo und platzieren ihre bunten, billigen Produkte wieder dekorativ auf die Stände. Ich liebe diese morgendliche Aufbruch Stimmung. Alles wunderbar leer. Es ist ruhig, kühl, einfach wunderbar. Man hat Zeit und Musse, sich mal die Fassaden in aller Ruhe anzuschauen. Marmor, die venezianischen Löwen, die überall abgebildet sind. Endlich höre ich ganz viel Italienisch, da die Italiener zur Arbeit unterwegs sind. Hier ist ein geschäftiges Treiben. Wäsche wird durch die Gegend geschoben in Roll-Containern auf Schiffe gebracht, die voll beladen über den großen Kanal fahren. Der Müll wird entsorgt. Kleine Geschäfte und Cafés öffnen ganz langsam. Ich liebe einfach diese morgendliche, erwartungsvolle Aufbruchstimmung. Die ersten Gäste kommen, andere reisen ab. Laute Gespräche, zumeist von Engländern sind zu hören. Eine spannende Stadt erwacht.

Die Strassenläden werden eröffnet

Wir werden jetzt gemütlich frühstücken und dann geht es weiter. Mein Wunsch war Schloss Miramar bei Grado in Richtung Trieste. Mal sehen was der Tag heute bringt. Bevor ich Rolli wecke, habe ich schon meinen Cappuccino und das unvermeidliche Cornetti Con Crema in dem kleinen Kaffee auf dem Campo genossen und entspannt den Tag begonnen.

Der Inhaber begrüßt mich wie eine alte Bekannte und weiß sofort was ich mag und bedient mich. Also Italien hat immer wieder etwas einladendes. Ich finde es super, freue mich auf die nächsten Tage.

Bevor wir jedoch weiter fahren, probieren wir noch das günstige Gondelangebot – Traghetto – mit der Fähre. 2,- Euro pro Gast/Fahrt. Wir gehen gemütlich bis zum San Marco finden dort einen kleinen, ganz süßen Park.

Ein kleiner grüner Fleck in der geschäftigen, lauten Stadt.
An diesem Park ein Gebäude mit Zugbrücke!

Vor uns steht eine Riesengruppe Chinesen, die erst abgefertigt wird. Schon bald sitzen wir in der 11 Meter langen, schwarzen Gondel und fahren rüber zur Maria de Salute um dort noch einen kleinen Spaziergang zu machen, bevor wir uns dann ins Auto setzen.

Im Manga Kostüm unterwegs!
Bisschen wackelig

Die Gondel schaukelt sehr und eine Gästin hat ein bisschen Bedenken heraus zu fallen. Vielleicht nicht ganz unbegründet.

Gondoliere

Angekommen gehen wir noch einmal um die Spitze der Insel auf der die Maria del Salute steht.

Maria de Salute – wunderschön

Nach einen kleinen Spaziergang gehen wir in die Kirche. Sie ist groß und sehr hoch. In der großen Kuppel hängt lediglich ein ganz großer Lüster. Vom Hauptportal aus sieht man in weißem Marmor den Hauptaltar mit Orgel.

Maria de Salute – Hauptaltar mit Orgel
Impressionen – Porzellan im Fenster, andere Gässchen, Atlas auf einer Kuppel uvm

Nach der kleinen Besichtigung fahren wir mit der kleinen Gondel zurück und gehen auf unseren Campo. Wir essen eine Kleinigkeit, trinken noch ein Kaffee, holen das Gepäck und machen uns auf den Weg.

Punkt 1 der Hochzeitsreisen-Liste – Venedig

Mit dem Vapretto no 2 geht es flott zum Tronchetto Parkplatz.

Aus alter Getreidehalle wurde ein Hotel mit Pool und Bar auf dem Dach – Hilton Milino Stucky

Es hat alles super geklappt. Die Parkgebühr war geringer als erwartet (56,- Euro 2 Tage). Dann geht es los und ich wollte noch mal alte Kindheit Erinnerungen wecken. So geht es dann Richtung Trieste zum Schloss Miramar. Wir fahren offen durch die schöne Gegend. Bedauerlicherweise beginnt jetzt eine kleine Pechsträhne! Viel Stau! Was wir nicht bedacht haben: heute ist der erste Mai! Gefühlt sind ALLE Italiener auf den Beinen und nutzen das tolle Wetter. Endlich stehen wir VOR der Schranke zum Parkplatz, wo uns mitgeteilt wird, SORRY, ohne Reservierung keine Chance reinzukommen. Ohhh NO!!!! . Zum Glück habe ich das kleine weiße Schlösschen auf dem Hügel zum Meer zwei- dreimal auf der Fahrt gesehen. Ich habe so schöne Erinnerungen daran, aber das war’s denn für heute.

Miramar aus meiner Erinnerung- bei Trieste

Meine Eltern, Linda und ich schick am Brunnen im Park von Miramar

Also zurück zu meinem Kindheits Urlaubs Ort. Die ersten Erinnerungen ploppen hier auf. Mit meinen Eltern in den Urlaub, nach Grado. Mit Papa und Mama zum Strand. Bepackt wie die Esel mit Liegen, Sonnenschirm und Kühltasche. Lang lang ist es her. Wir finden per Booking ein Hotel, und machen uns auf den Weg. Als wir ankommen, ist dieses Haus jedoch überbucht und wir haben KEIN Zimmer. Auch zwei, drei andere Hotels in der Nähe, alle voll. Keine Chance, dann denken wir: nochmal zum Strand und etwas trinken. Da trifft uns dann jedoch das pure Grauen. Gefühlte Kilometer lang ein Liegestuhl am andern. Menschenmassen unterwegs, unglaublich!

Km lang … Schirm an Schirm UND Ebbe – wie an der Nordsee! Ich kann mich erinnern. , Gefühlt ewig lang musste man ins Wasser, bis man schwimmen konnte

Hier haben wir tatsächlich nur einen Kaffee getrunken und uns auf den Weg gemacht. Von unterwegs fanden wir eine Unterkunft in Treviso. Nie von gehört, aber das Hotel war oK. Lag auf dem Weg. Wir haben gut geschlafen. Nach einem kleinen Spaziergang lecker gegessen. Spaghetti forno und Pizza. War alles in Ordnung. Nach dieser Nacht dann flugs die Koffer gepackt und auf nach San Marino.Kaffee am Strand soll die Zeit noch reichen.

Dieser schöne Sonnenuntergang versöhnt uns ein wenig

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2025-04-30 Venedig – mit Cecilia unterwegs

Guten Morgen Venedig. Heute gönne ich mir ein weiteres Revival, nachdem wir wirklich gemütlich in den märchenhafte Räumen vom Hotel Residenza, in dem mit Stuck aufwändigst dekorierten Frühstückssaal gefrühstückt haben, ging es Rolli nicht so gut und er wollte noch ein wenig ruhen.

Frühstücken im La Residenza
Stuck vom feinsten

Kein Problem. Auf unseren Campo ist ein kleines Café und dort trinke ich einen Cappuccino. In der Theke sehe ich Croissants. Sprich: hier in Italien Cornetti con crema. Obwohl ich schon satt bin, kann ich mir den nicht entgehen lassen. Es ploppen Erinnerungen auf an Massa Marittima. Mit den Kindern waren wir dort und ich habe jeden Morgen zum Frühstück Brötchen geholt. Diese kleine Prime time habe ich genutzt. Meine Familie konnte ein bisschen länger schlafen, während ich auf dem Platz italienisches Dolce Vita genießen konnte. Mit einem Buch in der Hand, Cappuccino und einen Cornetto con Crema habe ich die Stadt erwachen sehn. Bunte Fensterläden wurden geöffnet, Geschäfte aufgeschlossen, immer ein fröhliches buon giorno gerufen – herrlich.. So fügt es sich, dass ich diesen Revival Moment an diesem Morgen erleben kann.

Cornetti con Crema – mit Cappuccino

Als es Rolli gut geht, fahren wir mit dem Vaporetto Nummer 1 zur Santa Maria della Salute.

Vaporetto nr. 1 und … schicke Leute 🙂

Das ist die Kirche zum Dank für die überstandenen Pest. Ein wunderschöner Kuppelbau aus dem 17. Jahrhundert.

Hier nicht kuppeln 🙂 – wir beim Treffpunkt Salute Kirche
Eine von zwei Kuppel der Salute Kirche

Dort treffen wir Cecilia mit zwei Greetern aus Hamburg. Helge und Anke sind unterwegs nach Griechenland, um dort eine Wanderreise zu unternehmen. Cecilia ist Greeterin in Venedig, Anke und Helge Greeter aus HH.

Cecilia- greeterin in Venedig , hier bei NICO

Während des Spaziergangs erklärt sie die Gassen, Gebäude und natürlich etwas zu gastronomischen Spezialitäten.

Gondel – Werft – 11 Meter lang sind die Gondeln

Wir sehen die Gondel Werft. Cecilia führt uns durch viele kleinen Gässchen, wo wir etliches erfahren. Erzählt zu den Hausnummern, zum Leben in Venedig. Sie ist gebürtig aus Venedig, hat sich dann aber wie viele andere auch bewogen gefühlt, die Stadt zu verlassen, weil das Leben hier doch sehr beschwerlich ist. Angefangen bei den vielen Stufen, die immer über die Brücken bewältigt werden müssen, so dass man z.B. Einkäufe immer tragen muss. Es ist sehr eng. Wenn es nass ist, kann man wirklich nur in Gummistiefeln durch die Gegend laufen. Termine sind pünktlich selten haltbar. Oder Distanzen, die in aller Kürze bewältigt werden könnten, werden durch den Touristenstrom oft vereitelt. Man steht an und kommt nicht weg, da die Verkehrsmittel überfüllt sind. Die Summe der Kleinigkeiten, sowie die hohen Preise, machen das Leben für Sie in der Stadt weniger lebenswert. Sie ist umgezogen nach Mestra. Kommt aber jeden Tag auf die Insel, da sie heute in einer Schule als Lehrerin tätig ist.

Viele schöne Ecken kennengelernt!

Es war eine informative Zeit die wir mit den drei Greetern unternommen haben.

Natürlich mit Pausen – Gelati bei NICO – Sprizz

Als wir uns dann am Café Gelato Nico verabschiedet haben sind Rolli und ich ganz gemütlich noch mal eine Strecke geschlendert. Haben viele Eindrücke, die wir gesammelt haben, in Ruhe auf uns wirken lassen. Immer auf der Suche nach den bunten Murano Gläsern, die wir kaufen wollten.

Natürlich haben wir auch welche gefunden. Bei dem Riesenangebot! Murano oder China??

Spannend war, dass Anke, Greeterin mit Streetart Wanderungen in HH von einem Banksy in Venedig erzählt hat. So haben wir die Augen offen gehalten und siehe da: TaDaa

Banksy – mein 1. Original

Es wurde mir berichtet, dass es etliche kleine, verwunschene Gärten in Venedig geben würde. Auf diese Frage konnte Cecilia mir keine Informationen geben, welche man davon besuchen könnte. So haben Rolli und ich immer mal in hinter verschlossene Tore geschaut, um etwas zu sehen. Tatsächlich gibt es einige kleine wenige, auch zwei, drei öffentliche, doch nicht in der Ausprägung, wie man Grünanlagen aus anderen Städten kennt.

Diesen verwunschenen Garten haben wir gefunden!

Schön war der schwimmende Gemüsehändler, den wir in gefunden haben.

Schwimmender Marktstand mit Gemüse

Einen schottischen Pianisten und Maler trafen wir dann während unserer Kaffeepause. Rolli unterhielt sich mit ihm über Kunst und Ausstellungen in Venedig. Er erinnerte uns sehr an unseren leider schon verstorbenen Freund Jo.

Aus dem Rahmen fallen

Nun noch einige Eindrücke unseres Spaziergangs gemütlich durch die Gassen Venedigs – abseits der Touristenströme.

Ein Deckengemälde in einer der vielen Kirchen – unfassbar
Erinnerungen an 2016 – AIDA – mit Freunden „unsere Gläser“ …. Bar am Canal – Bierra in großen Gläsern
An der Stelle … Gondola … Gondola .. Es ist noch der gleiche Gondoliere wie 2016!
Seufzerbrücke
Einfach schönes Abendlicht

Zuletzt landen wir im Restaurant „Roberto“ und haben sehr lecker draußen gegessen. Viele Menschen schlendern an uns vorbei. Wir schauen unterschiedliche Kulturen, Menschen, aber auch wieder das typische Italien Gefühl, Sonne, lecker einfach ein schöner voller Tag, der uns sehr gefallen hat.

Das Abendlicht taucht die Gebäude in weiche Farbe.
Viva La Vida

Nach 16.000 !!! Schritten habe ich zwei Blasen unter den Füßen. Bin fixi foxi ins Bett gefallen und hab tief und fest geschlafen. Buona notte Venedig.

2025-04-29 – Schlösser – Ankunft Venedig

Nach einem leckeren Frühstück starten wir bei herrlichem Sonnenschein Richtung Schlösser. Wenigstens einen Blick will ich auf die Märchen Schlösser werfen. Die Zeit reicht nicht, um Hohenschwangau zu besichtigen. Neuschwanstein haben wir bereits vor vielen Jahren schon besucht. Damals hatte ich noch lange dunkelbraune Haare. 🙂 also, lang lang ist’s her.

Nur 4 km war das „gelbe Schloss“ entfernt
Hier noch mal näher dran „Hohenschwangau“

Kaum 1 km weiter liegt Neuschwanstein auf einem Hügel. Von dort kann man das nahe, tiefer gelegene Hohenschwangau gut sehen. Luftlinie vielleicht 500 Meter voneinander entfernt. Natürlich sind schon einige Busse mit Reisegruppen u.a. aus Japan unterwegs. Es ist jedoch herrlich wenig Verkehr. Offensichtlich eine gute Reisezeit. (Direkt nach den Osterferien)

Im Hintergrund …
DAS Dornröschen Schloss

Nach den kurzen Stopp‘s ging es dann aber los. Wir fuhren an der mit unglaublich leuchtend grünem, grauem, blauem Wasser führenden Inn entlang. Das intensive Grün habe ich noch nie gesehen. Wunderschön! Vignette kann man online kaufen (23,90 €). Das Cabrio auf – über den Brenner, über die Fernpaßstrasse, durch das bergige Trentino ins flache Venetien. Hier fühlten wir uns in Italien. Kleine Hügel, schlanke Bäume, helle Backsteingebäude finden sich rechts und links der Auto-Strada. Auch hier werden wir zur Kasse gebeten. Maut (ca 35,- € für die Strecke). Mit geschlossenem Dach geht es dann über die AB in ca 6 h nach Venedig in das Parkhaus Tronchetto. Ein Mitarbeiter begrüßte uns auf’s freundlichste und wies in das Parkhaus ein und erklärte den Weg per Vaporetto zum Hotel! Wir kaufen online das Vaporetto-Busticket. (95,- Euro für 3 Tage) Gut, dass wir die 10 Euro Kurtaxe für Venedig nicht zahlen müssen, da wir im Ort wohnen. Bei herrlichem Sonnenschein sitzen wir im “Bus“ 2 und tuckern hin und her von einer Haltestelle zur anderen bis „Zaccharia“, Nähe ‚San Marco‘.

Mit dem Vaporetto 2 Richtung Markusplatz

Dann rollen wir mit den Koffern noch ca 300 Meter über die großen Kopfsteinpflaster zum Hotel. Auffällig ist, dass über die großen Brücken inzwischen Rampen gebaut wurden um Barriere freie Wege zu schaffen. Klasse! Die kleinen Brücken im Inneren von Venedig muss man noch immer laufen, d.h. Kinderwagen / Rollatoren tragen.

La Residenza – Campo Bandiera e Moro

Wir sind sehr herzlich empfangen worden und haben natürlich sofort die alten Bilder im Kopf gehabt von vor 20 Jahren. Die Eingangshalle wurde renoviert und sieht sehr ordentlich und schick aus.

Renovierte Eingangshalle

Dann ging es über einen roten Teppich in den wunderschönen Raum mit den alten venezianischen Möbeln und den ausgesprochen detaillierten Stuck arbeiten anwenden und Decken. Hier hat sich nichts verändert. Es war genauso wunderschön wie in unserer Erinnerung.

Noch immer romantisch schön – wie vor 20 Jahren

Unser Zimmer liegt diesmal im ersten Geschoss zum Campo hin mit der Nummer 215. Eine ganz kleine Enttäuschung macht er sich bei mir breit, weil der Muranoleuchter fehlte. Beim zweiten hinsehen jedoch war viel Murano. Auch die Einrichtung sehr italienisch. Von Hand bemalte Türen mit floralen Mustern. Diese Dekorationen finden sich auf allen Möbelstücken wie Bett und Schränken wieder.

Unser Superior Zimmer no 215 mit Murano Leuchten

Nachdem wir dann grob ausgepackt haben, begaben wir uns in die engen Gässchen der Stadt. Gefühlt haben die Italiener die hier leben, Strohhüte auf und tragen geringelte T-Shirts. Nein ist natürlich Quatsch.

Hier ein spezielles Beispiel italienischer Mode. Der Mann begegnete uns häufiger.

Es sind schon unfassbar viele Touristen unterwegs, wenn auch weniger als zu der Hauptsaison. Wir schlendern gemütlich durch die schmalen Gläschen immer nach den Gläsern Ausschau haltend, die wir neu erwerben möchten, da unsere in den neun Jahren, in denen wir nicht hier waren, zerbrochen sind. Es ist ca 18:30 Uhr als wir versuchen, mit der Hilfe von TripAdvisor ein Lokal zu finden, welches gut bewertet wird. Und welches einen guten Eindruck auf uns macht. Und tatsächlich finden wir ein sehr schönes an einem ganz kleinen Kanal gelegenes Lokal, gegenüber dem vier Sterne Hotel Palazzo Priuli. Typisch venezianisch fahren viele Gondolas mit Gästen herum.

Was mir auffällt ist, dass gefühlt wenige Menschen italienisch sprechen. Die meist gehörte und gesprochene Sprache ist Englisch. Auch sind die Kellner, Mitarbeiter in den Geschäften offensichtlich italienisch. Auch hier fand ein großer Wandel statt und ähnlich wie bei uns sieht man Mitarbeiter aller Kulturen in der Stadt. Hier spiegelt sich möglicherweise auch die bunte Vielfalt der jahrhundertealten Seefahrerstadt wieder.

Der Gondoliere hat sogar gesungen

Wir sind der Meinung es sind immer nur die 80 € Gäste, die wir damals auch waren, um wenigstens eine kleine Tour zu machen. Zum Teil kommen auch welche aus einer anderen Richtung. Wir stellen Vermutungen an und denken, das sind bestimmt die teuren Touren. Die du d länger als 20 Minuten in der Gondel.

Das Essen ist sehr lecker. Neben typischen Bruschetta bestellt Rolli einen Polpo Salat. Hmmm. Primi Piatti bestelle ich Linguini mit Venusmuscheln. Gute Wahl! Sie sind vorzüglich und der Abend ist wunderbar warm. Da schmeckt das kühle Glas Weißwein doppelt gut. Auf Secondi und Dolce verzichten wir. Unterwegs gibt es noch ein Glace.

Linguini mit Venusmuscheln – hmm

Das Licht ist zauberhaft. In der Abendstimmung gehen wir noch mal auf den Markusplatz. Wir schauen am Campanile hoch,

Campanile am Markusplatz

lassen uns ein bisschen berieseln von der Musik auf dem Markusplatz

Gewimmel auf dem Markusplatz

und schlendern gemütlich durch die kleinen engen Gäßlein wieder zurück über Mini Brücken und wir treffen kaum Menschen. Der „schiefe Turm“ ist oft in unserem Blickfeld.

PISA ist hier – der schiefe Turm

Plötzlich ist die Rialto Brücke da. Dann müssen wir dich nochmal schauen. Gina und Fabi haben sich hier verlobt!

Rialto Brücke ohne viele Gäste
Der Canale Grande – so schön im Dunkel

Die pittoreske Optik der Jahrhunderte alten Gebäude, „Gammel Optik“ ist hier erwünscht und märchenhaft. Abgeplatzte, bunte Fassaden erscheinen im Abendlicht auf eine wunderbare Art und Weise romantisch.

Ein romantischer Abend

Gegen 22:00 Uhr kommen wir ins Hotel zurück und werden von einem sehr netten Nacht Bediensteten begrüßt und gehen dann zu Bett, um zu träumen , was der morgige Tag bringt.

Mai 2025 – 40 Jahre ein Paar – Italien 🇮🇹 Revival Tour 💝

Seit 1984 verheiratet, plant mein lieber Mann eine Italien Revival Tour. Neben etlichen Urlaubs-Regionen waren wir immer gern in Italien. Plan war: Venedig- Florenz- Rom-Lago Maggiore. Super Idee, aber da waren wir doch schon so oft :-). Ich würde dann auch gern mal etwas anderes sehen. Mit Mullen und Knullen hat er sich auch eine verifizierte Reise eingelassen. Nun starten wir entspannt, sind dann in Venedig, San Marino, Vernazza in der Cinque Terre und schließen die Reise in Verbania am Lago Maggiore ab. Ein paar Tage sind noch nicht verplant. Mal sehen wo es uns hin verschlägt.

Jeah – es passt alles in meinen kleinen TT

Wir starten sehr entspannt nach dem Koffer und Auto packen gegen Mittag Richtung Süden über Kassel. Gelb blühende Rapsfelder so weit das Auge reicht, liegen am Wegesrand mit unendlich vielen Windrädern in der Soester Börde. Deutschland bewegt sich. Auch riesige Solarparks mit grasenden Schäfchen sehen wir.

Gegen 18 Uhr liegen die noch schneebedeckten Vor-Alpen vor uns. Der Himmel ist silbergrau, die weiten Tannenwälder liegen in vielen Grüntönen vor uns. Als wir in Füssen ankommen regnet es. Was soll das denn? Das haben wir nicht gebucht!

Viel Kloster- Altstadt – Lech –
etliche Denkmal geschützte Gebäude

Nachdem wir im Luitpoldpark-Hotel eingecheckt haben, sind wir nochmals in die City die Beine vertreten. Da wir Füssen noch gar nicht kannten, bin ich sehr überrascht über die sehr alten, vermutlich Denkmal geschützten Gebäude. Sehr viele liebevoll restaurierte Häuser in unterschiedlichen Farbtönen. Die Apotheke hat mir besonders gut gefallen.

Wir haben herausgefunden, das auch einige Klosteranlagen, Museen hier ihr Zuhause gefunden haben. Beim kleinen Spaziergang zur Lech tauchte gerade die Abendsonne die Häuser in ein zauberhaftes Abend-Licht. Auf der Suche nach dem schnuckeligen Restaurant, welches auf TripAdvisor mit 4,8 Punkten bewertet wurde, schlenderten wir durch die Abendsonne. Das Nostalgie Reststaurant – „Madame Plüsch“ fanden wir schnell, da die Wege hier alle sehr kurz sind.

Liebevoll eingerichtet – sehr freundliche Mitarbeiter/innen

Hier wurden wir sehr freundlich begrüßt und bedient und Zack hatte ich dann mein erstes Revival Essen: Käsespätzle mit Salat. Diese waren so köstlich wie damals, als wir mit Freunden 1985 am Bodensee in Wasserburg waren. Die Erinnerung wurde zu 100 % getroffen. Käsespätzle mit knusprig gerösteten Zwiebeln. Es war einfach nur köstlich. Die Einrichtung so liebevoll gestaltet. Echt Plüsch! Mitarbeiter/innen unglaublich nett. Wie uns die Kellnerin später in einem kleinen Gespräch noch berichtete, stammt sie aus Bulgarien und ist seit 22 Jahren in Deutschland. Davon inzwischen 14 Jahre in im „Plüsch“. Also Volltreffer.

Abendlicht – Käsespätzle – Eierlikör

Von dort aus sind wir dann im zurück ins Hotel geschlendert. Es war eine laue Nacht. Nun lassen wir uns überraschen, wie der morgige Tag verläuft. Wenn es dann in Richtung Venedig geht.

Neuschwanstein, obwohl nur 4 km entfernt, werden wir nicht besuchen, da wir das schon vor vielen Jahren einmal besucht haben. Hohenschwangau verschieben wir auf später mal. Das dauert uns diesmal zu lange. Einen Blick werden wir wohl drauf werfen, morgen bei der Weiterfahrt.

08.05.2024 – Brüssel – königliche Gewächshäuser in Laeken zum 2.

Die Kuppel des großen repräsentativen Glashauses – ganz oben ist die Krone zu erahnen

In diesem Jahr sollte das 60. Jahre Geburtstagsgeschenk nun wirklich endlich eingelöst werden. Wir haben den Termin abgesprochen. Am 11.4.24 (Vorverkauf-Start) widmete ich mich gefühlt fast den ganzen Tag der Reservierung der Tickets. Leider war unser Wunschtag, der 9.5. schon ausgebucht, als ich endlich in das Reservierungsprogramm reinkam. Aber egal – wir haben Karten. In diesem Jahr wurde der Preis auf 6,- Euro angehoben pro Karte. Klaus kümmert sich um das Hotel. Dann war alles geplant – Hurra. Wir freuen uns endlich mal wieder etwas gemeinsam zu unternehmen. Doch zu sehr gefreut. Unserer Mama geht es nicht gut und Linda kümmert sich um sie. Da sie nicht guten Gewissens reisen kann, da dann niemand da ist, der nach ihr sieht, sagen die beiden unser langersehntes Event ab. Wie schade. Rolli und ich entscheiden uns dafür zu fahren. Also starten wir am Mittwoch, 08.05.24 gegen Mittag und finden ca. 15 Uhr einen Parkplatz in der Nähe des Eingangs zu der Parkanlage. Ganz in der Nähe befindet sich das Museum für den Fernen Osten. Die hohe Pagode steht im königlichen Park. Gegenüber befinden sich heruntergekommene skurrile Gebäude im japanischen Stil. Der Garten ringsherum ist gepflegt aber eher europäisch. Die Rhododendren blühen in einer vielfältigen Farbenpracht.

Wie ich nachlesen konnte, sind die Türme 1904 fertiggestellt worden. Der Architekt Alexandre Marcel übernahm das von König Leopold II in Auftrag gegebene Projekt. Die Türme sind vollständig aus Holz gebaut und sind durch einen Tunnel verbunden. Sowohl die japanische als auch die chinesische Kunst wird architektonisch als auch mit den ausgestellten Kunstwerken zum Ausdruck gebracht. Es macht auf uns den Eindruck, dass das Museum geschlossen ist und renoviert wird. Doch hat der Blick ins Internet gezeigt, dass es wohl geöffnet ist.

Die monumentalen Pavillons werden in diesem Jahr vom 26.4.-20.05.24 für die Öffentlichkeit geöffnet. Nach wenigen Minuten waren wir am Haupttor. Es war ca. 15:15 h und eine lange Personenschlange waberte zum Eingang. Als wir ankamen versuchten wir den Einlass, obwohl unser Time-Slot 16-16:30 h war. Der Einlass wurde uns gewährt. Super, brauchten wir nicht warten. Es fiel auf, dass wir statt zu viert nur zu zweit unterwegs waren. Ja, wirklich schade. Es ist sehr schön etwas zum 2. Mal zu sehen, so weiß man, was einen erwartet. Die Vorfreude war groß.

So ließen wir uns wieder ein auf das Abenteuer Blumenpracht unter Glas. Temperatur: ca. 16 – 18 Grad – trocken – Himmel grau

Am Eingang war eine Riesenwand mit blühenden Rhododendren. Das Blütenmeer zieht sich bestimmt über 30 – 40 Meter
hier in Gänze – man erkennt am rechten Bildrand Personen. Die grün wirkenden Büsche stehen kurz vor der dunkelroten Blüte.

Ich bin wieder hin und weg von dem ersten Eindruck des Glasgebäudes. Die Krone auf dem größten Glashaus ist weithin sichtbar.

Die Krone ziert die Kuppel des prächtigsten Gewächshaus, welches auch für Staatsempfänge genutzt wird.

In diesem Jahr war der lange Weg frei gegeben. Auf gepflegten breiten Wegen machen wir uns auf den Weg. So weit das Auge reicht, grüne Wiesen. Mein Golfherz schlägt sofort höher. Das wäre ein toller Golfplatz. Auch die Enten mit ihren Küken nutzen das frische Grün um den Hunger zu stillen. Die Besucherzahl ist gefühlt viel größer als im letzten Jahr. Es ist drubbeliger. Auf den Wegen verläuft es sich gut. Als wir dann jedoch in die Gewächshäuser kommen, kommt es zu kleineren Staus.

Die Gänse mit ihren Küken leben hier im Schlemmerparadies.
An einem kleinen See steht dieses kleine alte römische Säulen-Amphitheater
Schade, das der Himmel so grau ist. Die Farbenpracht der bunten Rhododendren ist so leider nicht so sichtbar.
die Pagode der orientalischen Museen
das kleine Atelier – Gebäude – hier hätte ich auch gern gearbeitet

ca. 5 km sind es durch den Park und die Gewächshäuser und Pavillons. Somit haben wir am Abend bestimmt unsere 10.000 Schritte erfüllt. Wir starten in den oberen Häusern und Gängen mit den beeindruckenden Geranien, Fuchsien und Hortensien. So schöne Blüten habe ich noch nie gesehen. Gefüllte Blüten – eine Farbenpracht. Wunderschön.

die Rhododendren begeistern mich immer wieder aufs neue

Dieser Baum ist bemerkenswert: schaut euch den Metallstab – eine Leuchte übrigens – mal genau an.
in diesem Jahr mal pink zu meiner Jacke passend. Im Hintergrund die rote Pagode
Hortensie – gefüllt

Am Eingang in die Gewächshäuser staut es sich direkt. Einfach umwerfend dieser erste Blick in die Blumenvielfalt, in den Regenbogen der Farben. Da wir in diesem Jahr bereits wußten, was uns erwartet, war der AhA Effekt etwas weniger groß. In diesem Jahr wollte ich den Fokus mehr auf die einzelnen, wunderschönen Blüten richten. Rolli hat sich für die Palmen entschieden.

Farbenvielfalt
Etliche Palmen, Gewächse haben wir in klein auch zu Hause 🙂
sprachlos 😉

Nach ca. 1,5 km Weg durch die Vielzahl von Pavillons, Gewächshäusern und langen Gängen kommen wir in das königlichste der königlichen Glasgebäuden an. Wie im letzten Jahr sind wir sprachlos über die riesigen Palmen und Gewächse.

hier eine Miniszene extra aufgebaut. Bonsai.
hier nun der eine Teil des großen Gewächshauses
der riesige Platz für die königlichen Empfänge unter der Glaskuppel mit der Krone, inmitten wilden Grüns.
Der Arbeitsplatz ist „Fake“ aber nett gestaltet – inmitten des großen Pavillons.
wieder haben mich diese Farnschnecken imponiert. Was die Natur so zaubert.
Diese schöne Pflanze erinnert mich immer an Tante Anneliese. Damit die Blüten Platz haben sich nach unten auszubreiten, stellte sie die Pflanze in die Turnhalle.
Dieser wunderschöne Topf hat es mir in diesem Jahr besonders angetan.
ein bisschen marode Technik und Dekoration darf nicht fehlen. Es handelt sich schließlich um ehrwürdige 100 Jahre (ca. 1884/1887 erbaut) und mehr, die dieses Gebäude alt ist.
Schade, in diesem Jahr sind auch andere Gäste mit auf unserem SPIEGEL-
Foto.

Weitere Informationen zu den Wintergärten findet man auf: http://www.monarchie-be/de/kulturerbe/koniglichen-gewaechshausern-laeken.

Wir freuten uns auf einen Cappuccino und auf ein leckeres Stück Apfelkuchen aus der königlichen Küche. Doch war die Schlange so lang, dass wir Abstand nahmen und den Weg an den Orangenbäumen zurück zu unserem Auto nahmen. Dann essen wir etwas in der City. Schade. Das nächste Mal würde ich als Besuchszeitpunkt eher den frühen morgen oder wieder den Abend ab 19:30 Uhr wählen. Dann sind nicht solche Massen an Menschen unterwegs und die Schlange am Kaffee kurz.

eine ganze Allee von Citrusfrüchten säumt das erste Gebäude
Das Café in dem ersten Gewächshaus – auch bunt gestaltet mit bunten Stühlen.
zuletzt noch der Ausgang mit Blick auf das Monument Leopold 1. Vier Polizisten regeln hier den Verkehr und Besucherstrom. in den drei Wochen werden ca. 150.000 Besucher erwartet. Da haben die Jungs viel zu tun.
Zurück zum Auto wählen wir den Weg durch den Park am orientalischen Museum. Es sieht ganz schön schrammelig aus hinter dem Bauzaun.

In Summe waren wir ca. von 15:15 bis 17:15 Uhr an und in den Gärten.

Dann quälten wir uns durch den dicken Feierabend Verkehr auf die gegenüberliegende Seite der Stadt zum Hotel. Hotel Manos Stephanie – https://www.manosstephanie.com/ Der erste Eindruck ist sehr gut. Es befindet sich im Stadtteil Saint Gilles. Sehr edel, teure Geschäfte ringsherum. Da könnten wir wir shoppen gehen auf Teufel komm raus. WENN kein Feiertag wäre. Denn am 09.05.24 ist Vatertag – Christi Himmelfahrt. So sparen wir viel Geld.

Rolli schaut keineswegs böse 🙂 –

Wir essen auf Empfehlung unseres Hotel-Mitarbeiters beim Thai um die Ecke. Sehr lecker. Gute Empfehlung. Rolli wählt ein grünes Curry. Gambas mit gebackenen Nudeln und Gemüse ist mein Favorit. Es ist leicht und köstlich. Dann wandern wir auf der Suche nach einer Bude, um einen Nachtsnack zu kaufen, noch einmal ums Karree. Am Ende falle ich wie ein Baum ins Bett. Meine Erkältung setzt mir doch noch ganz schön zu. Nase zu, bellend huste ich was der Teufel hält. Alles tut weh. Wie ein Muskelkater. vom Husten, was soll ich sagen. Wir werden alt :-). Rolli stöhnt über seine Hüfte. Wat ist los mit uns beiden.

8.10.2023 mal eben Stuttgart „TINA“ mit Bettina

Wunder dauern manchmal etwas länger. 2020 hatte ich ein tolles Geburtstags Geschenk von Bettina bekommen. TINA das Musical in Hamburg. Dann kam Corona und die Zeit wurde für Hamburg eng. Es klappte leider nicht.

Das war schade wurde aber nicht vergessen. Am Dienstag letzte Woche schrieb mir Bettina, dass sie sich kurzfristig Urlaub gönnen würde. Sie plant eine Reise mit der Queen Mary 2 von New York nach Hamburg. Vor dem Abflug sind noch Kapazitäten für Stuttgart frei. Denn da läuft TINA inzwischen. Frage: „ Hast du Zeit?“ :-)) Tatsächlich habe ich von Sonntag bis Montag Mittag Zeit. Ich komme. Nicht lange gefackelt, Zug gebucht, Bettina bucht das Musical und das Ibis Hotel in Vaihingen (übrigens günstig gelegen für die Wasen in Bad Cannstadt haben wir gehört). Lose geht’s. Wir freuen uns auf das Treffen, da wir uns so lange nicht gesehen haben. 6 Uhr Start, Bahn ab Hagen um 10:15 h empfängt mich Bettina am Bahnsteig. Der Zug ist voll mit Gästen in hübschen, bunten Dirndln und Herren in Lederhosen. Sie steigen alle mit mir aus. Neckische Oberweiten und stramme Wadeln vor und neben uns. Alle unterwegs zur Wasen nach Bad Cannstadt. Wir freuen uns wie Bolle, und wie erwartet hat Bettina bereits ein tolles Frühstückslokal ausfindig gemacht.

FRühstück – Akademie der schönen Künste
Schöner Ort und köstliches, abwechslungsreiches Frühstück

Gestärkt machen wir uns an diesem wunderschönen Altweibersommer Sonntag auf in die Stadt. Am Schlosspark genießen viele den Sommertag auf den Wiesen.

Sommerlicher Blick auf das Stadtschloss

Vorbei an moderner Kunst, gelangen wir zur zentral liegenden ev. Stiftskirche, die an diesem Wochenende ihren 750 jährigen Geburtstag feiert.

„Mein“ Snoopy passt gut zu Bettinas Reiseziel.
Stiftskirche Stuttgart

Da wir nichts weiter zu tun haben, gehen wir in die Kirche und bekommen an verschiedenen Stellen kleine Vorträge zu der außergewöhnlichen Kirche. Moderne trifft auf Gotik. Die Stifter als Steinfiguren – 750 Jahre alt – neben einem sehr modernen Altar, und eine wunderschönen Orgel.

Blick auf die Orgel in der Stiftskirche

Wir sind angenehm überrascht, so dass wir spontan die Abschluss-Andacht erleben möchten. Es wird gesungen. Ganz modern wird der Text per Beamer an die Leinwand geworfen. Groß, gut zu lesen kann jeder mit singen. Die Orgel hat einen wunderschönen Klang. Die Zimbeln klingen wie aus dem Himmel von Engeln gespielt. Dazu zwei Jazz-Musiker mit Posaune und Tuba. Ein musikalischer ungeplanter Hörgenuss. Bettina erfreut es ebenfalls sehr. Als Klarinettistin ist sie begeistert von diesem Mini Konzert. Erstaunlich, was man zufällig erleben kann, wenn man achtsam und geduldig durch die Welt geht.

Nach diesem Hörgenuss gehen wir in den strahlenden Sonnenschein. Die Banksy Ausstellung ist komplett ausverkauft für heute. Egal. Dann gehen wir in die Sonne. Legen uns auf die bereit stehenden Sonnenstühle und trinken eine Weinschorle, wie es sich für die Gegend gehört.

In der Sonne unterwegs
Summer in the City

Dann wird es auch langsam Zeit für unser Haupt Event. Mit der U-Bahn zum Stage Theater und hier erwartet uns TINA TURNER das Musical. Wer Tina Turner mag. Unbedingt empfehlenswert. Der Saal hat getobt, wie auf einem Live- Konzert. Okay, nur zum Ende hin. Da aber richtig! Ich kann das beurteilen, da wir Tina Turner live in Dortmund erleben durften. Eine Ausnahme Künstlerin, die einen sehr schwierigen Start hatte, doch zuletzt in ihrem Leben Ruhe, Liebe und Anerkennung fand.

Biographie in Kürze 26.11.39 geboren und am 24.05.23 verstorben (20 Jahre älter als ich)

Wir genossen den Abend sehr. Beseelt, singend, fröhlich fuhren wir mit der U-Bahn nach Vaihingen ins IBIS. Es war eine laue Sommernächte. Die Wärme aus dem Musical begleitete mich bis zum Hotel. Mit einem Tee fuhren wir in den 5. Stock und quatschten noch ein wenig, bis wir einschliefen.

Tolle Darstellerin

Am Morgen fuhren wir in die Markthalle, in welcher ich mich mit frischen Brötchen eingedeckt habe. Die Markthalle in Stuttgart ist immer wieder ein Erlebnis. Ich liebe sie. Mit leckeren Brötchen und einem frischen Kaffee geht es zurück nach Iserlohn wo mich unsere Zuckermäuse schon erwarten.

Markthalle von der Ballustrade
Bettina in der Markthalle Stuttgart.

Vielen, vielen Dank du Liebe für diesen schönen, ungeplanten Kurztripp nach Stuttgart. Wieder haben wir eine außergewöhnliche Erinnerung, die wir gemeinsam teilen dürfen. Dir einen unvergesslichen Urlaub auf der QM2 mir deinen Freunden.

28.3.2023 – Brüssel- die königlichen Gewächshäuser

https://www.koninklijke-serres-royales.be/

Vor zwei Jahren schenkte ich meiner Schwester zum 60. Geburtstag den Besuch in die königlichen Gewächshäuser in Laeken-Brüssel, da sie Gärten und Blumen so gern hat. Doch war der Besuchszeitraum an ihrem Geburtstag vorbei. Man muss wissen, das die königlichen Gewächshäuser nur ZWEI WOCHEN im Jahr für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Da sollte man sich sehr früh bewerben und vor allem den Zeitraum nicht verpassen. Die Karten sind sehr schnell für die Besuchslots vergeben. Kosten: 5 Euro pro Person. Das ist sehr überschaubar. Doch kommen die Reisekosten dazu. Brüssel ist ein teures Pflaster. In 2022 habe ich den Zeitraum leider verpasst. In diesem Jahr passte es Linda bedauerlicherweise nicht in den Terminplan. So reisen Rolli und ich am Morgen allein nach Brüssel. Fahrt ist sehr gut, Das Hotel YADOYA finden wir dank Navi nach zweimaligen „um den Pudding“ fahren. Auto in die Mini-Garage geparkt und dann sind wir parat. Das Abenteuer Gewächshäuser geht endlich nach zwei Jahren Vorfreude in die Durchführung. Wir entscheiden uns zu laufen. Knapp 4 km gemütlich nach der ca 4 stündigen Autofahrt tun gut. Es ist wärmer als gedacht. 16 Grad, grauer Himmel und mir ist warm, sehr warm. Mist – warum schaue ich mehr aus dem Fenster als auf die WetterApp. Aber egal. Wie sagt der Makakke aus „Die Pinguine aus Madagaskar“ immer: LOSE GEHTS. Also auf ins Abenteuer der bunten Blumen und Palmen.

Nach 4 h Fahrt sind im Verkehrsmoloch von Brüssel
http://yadoya-hotel.hotel-brussels.net/de/ Sehr nettes, japanisch gestaltetes Hotel, einfach, sauber, zentral gelegen

Nachdem wir uns eingerichtet haben sind wir gestartet. Der Weg führt uns leider an stark befahrenen Straßen vorbei, am Kanal, dem Hafen.

Großes Haus-Graffiti

Wir warfen einen Blick in das Tour & Taxi Gelände. ( https://www.visit.brussels/de/besucher/venue-details.Tour-and-Taxis.222762 ). Sagt uns aber nichts und wandern weiter entlang des langen, geschlossenen königlichen Parkzauns.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liebfrauenkirche_(Laeken)

Als wir die lange Straße entlang gehen sehen wir nur das schmale Portal der „Notre-Dame“ „Kirche“ sie wirkt klein. Bis wir an der Längsseite sind und ein lautes Ohhhhh nicht unterbinden können. Ein riesiger Sakralbau, der von den blühenden Kirschen gesäumt wird. Sehr schön anzusehen. Eine Besichtigung müssen wir verschieben, da wir ja andere Pläne haben.

Das Portal der „Notre Dame“ Kirche. Nach dem Motto – ah ja, Kirche! ABER DANN ….. wow

Wir sind 19:10 h am königlichen Portal links und rechts von Löwen flankiert. Die ersten Personen stehen wartend davor. Gegenüber steht ein Gebäude welches wir noch aufsuchen.

https://de.frwiki.wiki/wiki/Monument_%C3%A0_la_Dynastie
Löwen wachen rechts und links am königlichen Eingang Portal

Ein Foodtruck mit Waffeln und Getränken lädt mich auf eine Waffel ein. Auf dem Weg zum Monument lassen wir uns die Waffel schmecken und haben einen unerwarteten Blick auf das Atomium.

Vom Park aus ein schöner Blick auf das Atomium

Pünktlich um 19:30 Uhr werden wir mit einer großen Gruppe in den königlichen Garten eingelassen. Das große Schloss liegt beeindruckend vor uns.

Die Menschenmassen strömen direkt nach links zu den Gewächshäusern. Auch hier sieht man auf den Blick nicht was hinter diesen ersten Gebäuden überraschenderweise steckt. Wir gehen an großen Kübeln mit Zitronen und Orangen vorbei. Der Duft erinnert an Reisen nach Spanien.

Zitronen- und Orangenbäume und Loorbeerbäume säumen die Esplanade zur Orangerie und zum Park.
Zum Überwintern werden die Pflanzen in die Orangerie gebracht und im Frühling wieder ins Freie getragen. Hinter dem Gebäude ragen zwei „Minarette“ hervor, es sind die Schornsteine der Heizungs- anlage für die großen Gewächshäuser. Die Orangerie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im Auftrag von König Wilhelm I. der Niederlande errichtet, unter Leopold II. kamen dann das Bankett- und das Theaterhaus hinzu. Zur gleichen Zeit wurde die Fassade der Orangerie umgebaut und auf dem zentralen Rundbogen ein Monogramm des Königs angebracht.

Wir wandern durch das 1. Gewächshaus (Theaterglashaus) und sind schon angetan. Wieder ein betörender Duft. Kamelien lügen, die ich kaum mit meiner Hand umschließen kann blühen in vielen Rot und Rose-Tönen. Geranien wechseln sich mit den Kamelien in den übergroßen Pflanzenkübeln ab .

Hier finden wir einen Besucherführer aus dem ich immer wieder Informationen zitieren werde. https://koninklijke-serres-royales.be/storage/static/docs/plan/Flyer-2023-de.pdf

Kamelien

…. Aus dem Gästeführer …
➋ Das Theaterglashaus
Das Theaterhaus gehört zu den jüngeren Gewächshäusern der Königlichen Domäne in Laken. Sie wurde 1905 vom Architekten Charles Girault errichtet und dient heute als Winterquartier für die Kamelien.
➌ Der Débarcadère und das Palmenplateau
Wenn König Leopold II. Gäste in den Gewächshäusern empfing, kamen diese durch zwei verschiedene Eingänge. Die Gäste, die mit der Kutsche ankamen, wurden auf die Gartenseite in Höhe der Embarcadère geführt, wo eine halbkreisförmige Esplanade als Verkehrsfläche diente. Wer zu Fuß oder mit der Straßenbahn hier- her kam, konnte den bequemen Eingang auf der Straßenseite in Höhe der Koninklijke Parklaan benutzen. Dieser zweite Eingang wird Débarcadère genannt.
Heute ist der Débarcadère der Ort, an dem die Besucher die magische Welt der Pflanzen unter Glas betreten. Dies ist auch das Eingangsportal zum Palmenplateau, das sich über diesen höher gelegenen Teil des Gewächshauskomplexes erstreckt. Der Name Palmenplateau bezieht sich auf die Gesamtheit der Gewächshäuser, die vielen Gärtnereien, das Wasserversorgungssystem und den Palmenpavillon.
Über eine kleine Galerie mit schönen Geranien gelangt man zum Débarcadère und zur gemütlichen Loggia, die sich zum Palmen- haus hin öffnet, wo die subtropische Vegetation sofort die beson- dere Atmosphäre vermittelt, die in diesem bezaubernden Palast

Zunächst geht es über die 1,5 h Tour durch den Park (die 2,5 h Runde ist gesperrt)

Die Wege sind genau vorgegeben. Wir können uns (leider) nicht verlaufen. So gehen wir mit „unserer Gruppe“ mit großen Augen durch den bezaubernden Park. Die Parkanlage ist so riesig, so gepflegt. Hunderte von Gärtnern müssen sich um das Gelände und die Pflanzen kümmern. Mehrere Golfplätze hätten auf dem Gelände Platz gefunden. Am Horizont ist eine japanische Pagode sichtbar. Auf dem Weg stehen meine Lieblingsbäume. Japanische Kirschen in rosa und weiß. So bekomme ich hier einen kleinen Eindruck von Japan. Das Land und damit verbundene Eindrücke stehen noch auf meiner Bucket-List.

Was wir zu Anfang nicht realisieren ist, dass wir an den Gewächshäusern entlang gehen. Denn diese haben solche Ausmaße, die man zunächst nicht erfassen kann. Sie schlängeln sich wie ein langer grüner Glas-Tunnel rechts an unserer Sichtachse vorbei. Nachdem wir am nördlichen Ende des Parks angekommen sind gehen wir an einer alten hellen Sandsteinvilla vorbei links in das Gewächshaus.

In diesem Reet gedeckten Haus befand sich ein Atelier in welchem Skulpturen hergestellt wurden.

In den nächsten 1,5 Stunden schlendern wir durch die Gewächshäuser. Es ist so beeindruckend. Noch nie, auch nicht in Kensington, London haben wir eine solche Fülle und abwechslungsreiche Flora und Fauna erlebt. Wir laufen durch lange Gänge die über und über mit Geranien und Fuchsien in allen Farben bestückt sind. Riesig, stehend, hängend und sogar Bäume säumen die beheizten Häuser. Wir gehen über lange Metallplatten unter denen sich die Heizungen befinden. Was da wohl für Energie durchgeblasen wird? Die Blumen Pracht ist unglaublich. Es duftet wie Parfüm.

Grüne Moos Teppiche und ein Kaleidoskop an Farben. Die Azaleen Halle in voller Blüte.
Das Atelier von innen und weitere grüne Wunder.
Die Riesenschnecke des Farns ist immer wieder beeindruckend. Skulpturen findet man oft versteckt.
Palmen und Riesenfarne in den großen Häusern und beeindruckende Architektur.

Nachdem wir durch die langen Glas Tunnel an den farbenprächtigen Blumen entlang geschlendert sind, gelangen wir in die unglaublich großen, hohen Glashäuser. Grüne Metallkonstruktionen aus dem 19. Jahrhundert halten noch heute. Säulen zieren das große Palmenhaus – die Rotunde. Der freie Innenraum hat so große Ausmaße, dass hier regelmäßig Staatsgäste empfangen werden. Sehr alte, beeindruckende Palmen und Farne stehen im grünen Paradies. Rolli sieht sich kaum satt. Am liebsten würde ich mich in die grünen kuscheligen Moos Puschel setzen und ein Picknick genießen. Der Wunsch bleibt Gedanke, denn hier laufen etliche Security Personen herum. Die Palmen, Bananen, Yuccas stehen mit vereinzelten Pflanzen, wie Calla, Anturien und Papageienblumen in den grünen Moosbetten. Wir trennen uns schwer von diesem zauberhaften Ort. Wir zögern den Abschied noch ein wenig hinaus indem wir einen Kaffee und königliches Gebäck in dem ersten und letzten Gewächshaus unseres Rundgangs zu uns nehmen.

Restaurant im ersten Gewächshaus. – Apfelkuchen aus der königlichen Bäckerei

Das Gebäck aus der königlichen Bäckerei schmeckt vorzüglich. Die Ausstattung ist witzig. Komplett weiß. Tische und ein Sammelsurium an weiß gestrichenen Stühlen. An jedem Tisch ein Hingucker in einer anderen Farbe. Schwarz oder rot z.B.. Rolli setzt sich noch ein wenig unter die zart duftenden Zitrusbäume. Auf dem Rückweg sehen wir das Monument beleuchtet. Den Rückweg treten wir entspannt mit Bus Nummer 231 an. Genug Schritte auf dem Fitnessstracker (15370)

Warten auf frische Pommes mit einer Riesenauswahl an Toppings.

Wieder in der City angekommen haben wir noch einen kleinen Hunger, den wir typisch belgisch stillen. Um die Ecke gibt es einen Frittenstand. Wie sich herausstellt: die besten Pommes ever. Super super lecker. Kross, frisch in der Tüte. So gehen wir dann die wenigen Schritte bis zum Hotel und schlafen selig und glücklich und träumen in den buntesten Farben und riechen bestimmt noch die herrlichen Blumendüfte wie Parfüms, die sich in unsere Nasen verirren.

Hier … die köstlichsten und knackigsten Pommes Frittes der Welt – hmmmmm

28.3.2023 – Brüssel- die königlichen Gewächshäuser

https://www.koninklijke-serres-royales.be/

Vor zwei Jahren schenkte ich meiner Schwester zum 60. Geburtstag den Besuch in diese Gewächshäuser, da sie Gärten und Blumen so gern hat. Doch war der Besuchszeitraum an ihrem Geburtstag gerade vorbei. Man muss wissen, das die königlichen Gewächshäuser nur ZWEI WOCHEN im Jahr für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Da sollte man sich sehr früh bewerben und vor allem den Zeitraum nicht verpassen. Die Karten sind sehr schnell für die Besuchslots vergeben. Kosten: 5 Euro pro Person. Das ist sehr überschaubar. Doch kommen die Reisekosten dazu. Brüssel ist ein teures Pflaster. In 2022 habe ich den Zeitraum leider verpasst. In diesem Jahr passte es Linda bedauerlicherweise nicht in den Terminplan. So reisen Rolli und ich am Morgen allein nach Brüssel. Fahrt ist sehr gut, Das Hotel YADOYA finden wir dank Navi nach zweimaligen „um den Pudding“ fahren. Auto in die Mini-Garage geparkt und dann sind wir parat. Das Abenteuer Gewächshäuser geht endlich nach zwei Jahren Vorfreude in die Durchführung. Wir entscheiden uns zu laufen. Knapp 4 km gemütlich nach der ca 4 stündigen Autofahrt tun gut. Es ist wärmer als gedacht. 16 grad, grauer Himmel und mir ist warm, sehr warm. Mist – warum schaue ich mehr aus dem Fenster als auf die WetterApp. Aber egal. Wie sagt der Makakke aus „Die Pinguine aus Madagaskar“ immer: LOSE GEHTS. Also auf ins Abenteuer der bunten Blumen und Palmen.

Nach 4 h Fahrt sind im Verkehrsmoloch von Brüssel
http://yadoya-hotel.hotel-brussels.net/de/ Sehr nettes, japanisch gestaltetes Hotel, einfach, sauber, zentral gelegen

Nachdem wir uns eingerichtet haben sind wir gestartet. Der Weg führt uns leider an stark befahrenen Straßen vorbei, am Kanal, dem Hafen.

Großes Haus-Graffiti

Wir warfen einen Blick in das Tour & Taxi Gelände. ( https://www.visit.brussels/de/besucher/venue-details.Tour-and-Taxis.222762 ). Sagt uns aber nichts und wandern weiter entlang des langen, geschlossenen königlichen Parkzauns.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liebfrauenkirche_(Laeken)

Als wir die lange Straße entlang gehen sehen wir nur das schmale Portal der „Notre-Dame“ „Kirche“ sie wirkt klein. Bis wir an der Längsseite sind und ein lautes Ohhhhh nicht unterbinden können . Ein riesiger Sakralbau, der von den blühenden Kirschen gesäumt wurde. Sehr schön anzusehen. Drin waren wir natürlich nicht, da wir ja andere Pläne haben.

Das Portal der „Notre Dame“ Kirche. Nach dem Motto – ah ja, Kirche! ABER DANN ….. wow

Wir sind 19:10 h am Portal und sehen gegenüber ein Gebäude welches wir noch aufsuchen können.

https://de.frwiki.wiki/wiki/Monument_%C3%A0_la_Dynastie

Ein Foodtruck mit Waffeln und Getränken lädt mich auf eine Waffel ein. Auf dem Weg zum Monument lassen wir uns die Waffel schmecken und haben einen außergewöhnlichen Blick auf das Atomium.

Vom Park aus ein schöner Blick auf das Atomium

Pünktlich um 19:30 Uhr werden wir mit einer großen Gruppe in den königlichen Garten eingelassen. Das große Schloss liegt beeindruckend vor uns.

Die Menschenmassen strömen direkt nach links zu den Gewächshäusern. Auch hier sieht man auf den Blick nicht was hinter diesen ersten Gebäuden überraschenderweise steckt. Wir gehen an großen Kübeln mit Zitronen und Orangen vorbei. Der Duft erinnert an Reisen nach Spanien.

Zitronen- und Orangenbäume und Loorbeerbäume säumen die Esplanade zur Orangerie und zum Park.
Zum Überwintern werden die Pflanzen in die Orangerie gebracht und im Frühling wieder ins Freie getragen. Hinter dem Gebäude ragen zwei „Minarette“ hervor, es sind die Schornsteine der Heizungs- anlage für die großen Gewächshäuser. Die Orangerie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im Auftrag von König Wilhelm I. der Niederlande errichtet, unter Leopold II. kamen dann das Bankett- und das Theaterhaus hinzu. Zur gleichen Zeit wurde die Fassade der Orangerie umgebaut und auf dem zentralen Rundbogen ein Monogramm des Königs angebracht.

Wir wandern durch das 1. Gewächshaus (Theaterglashaus) und sind schon angetan. Wieder ein betörender Duft. Riesige Kamelien in vielen Rot und Rose-Tönen und Geranien im Überfluss.

Hier finden wir einen Besucherführer aus dem ich immer wieder Informationen zitieren werde. https://koninklijke-serres-royales.be/storage/static/docs/plan/Flyer-2023-de.pdf

Kamelien

…. Aus dem Gästeführer …
➋ Das Theaterglashaus
Das Theaterhaus gehört zu den jüngeren Gewächshäusern der Königlichen Domäne in Laken. Sie wurde 1905 vom Architekten Charles Girault errichtet und dient heute als Winterquartier für die Kamelien.
➌ Der Débarcadère und das Palmenplateau
Wenn König Leopold II. Gäste in den Gewächshäusern empfing, kamen diese durch zwei verschiedene Eingänge. Die Gäste, die mit der Kutsche ankamen, wurden auf die Gartenseite in Höhe der Embarcadère geführt, wo eine halbkreisförmige Esplanade als Verkehrsfläche diente. Wer zu Fuß oder mit der Straßenbahn hier- her kam, konnte den bequemen Eingang auf der Straßenseite in Höhe der Koninklijke Parklaan benutzen. Dieser zweite Eingang wird Débarcadère genannt.
Heute ist der Débarcadère der Ort, an dem die Besucher die ma- gische Welt der Pflanzen unter Glas betreten. Dies ist auch das Eingangsportal zum Palmenplateau, das sich über diesen höher gelegenen Teil des Gewächshauskomplexes erstreckt. Der Name Palmenplateau bezieht sich auf die Gesamtheit der Gewächshäuser, die vielen Gärtnereien, das Wasserversorgungssystem und den Palmenpavillon.
Über eine kleine Galerie mit schönen Geranien gelangt man zum Débarcadère und zur gemütlichen Loggia, die sich zum Palmen- haus hin öffnet, wo die subtropische Vegetation sofort die beson- dere Atmosphäre vermittelt, die in diesem bezaubernden Palast

Zunächst geht es über die 1,5 h Tour durch den Park (die 2,5 h Runde ist gesperrt)

Die Wege sind genau vorgegeben. Wir können uns (leider) nicht verlaufen. So gehen wir mit „unserer Gruppe“ mit großen Augen durch den bezaubernden Park. Die Parkanlage ist so riesig, so gepflegt. Hunderte von Gärtnern müssen sich um das Gelände und die Pflanzen kümmern. Mehrere Golfplätze hätten auf dem Gelände Platz gefunden. Am Horizont ist eine japanische Pagode sichtbar. Auf dem Weg stehen meine Lieblingsbäume. Japanische Kirschen in rosa und weiß. So bekomme ich hier einen kleinen Eindruck von Japan. Das Land und diese Eindrücke stehen noch auf meiner Bucket-List.

Was wir zu Anfang nicht realisieren ist, dass wir an den Gewächshäusern vorbei gehen. Denn diese haben solche Ausmaße, die man zunächst nicht erfassen kann. Sie schlängeln sich wie ein langer grüner Glas-Tunnel rechts an unserer Sichtachse vorbei. Nachdem wir am nördlichen Ende des Parks angekommen sind gehen wir links in das Gewächshaus.

In diesem Reet gedeckten Haus befand sich ein Studio in welchem Skulpturen hergestellt wurden.

In den nächsten 1,5 Stunden sind wir durch die Gewächshäuser geschlendert. es ist so beeindruckend. Noch nie, auch nicht in Kensington, London haben wir eine solche Fülle und abwechslungsreiche Flora und Fauna erlebt. Wir laufen durch lange Gänge die über und über mit Geranien und Fuchsien in allen Farben. Riesig, stehend, hängend und sogar Bäume säumten die beheizten Häuser. Wir gehen über lange Metallplatten unter denen sich die Heizungen befinden. Was da wohl für Energie durchgeblasen wird? Doch die Blumen Pracht ist unglaublich. Es duftet wie Parfüm.

Grüne Teppiche und Farbenpracht
Das Studio von innen und weitere grüne Wunder.
Die Riesenschnecke des Farns ist immer wieder beeindruckend.
Palmen und Riesenfarne in den großen Häusern und beeindruckende Architektur.

Nachdem wir durch die langen Glas Tunnel an den farbenprächtigen Blumen entlang geschlendert sind, gelangen wir in die unglaublich großen, hohen Glashäuser. Riesige Palmen und Farne stehen in grünen Paradies. Rolli sieht sich kaum satt. Am liebsten würde ich mich in die grünen kuscheligen Puschel setzen und ein Picknick genießen. Der Wunsch bleibt Gedanke, denn hier laufen etliche Security Personen herum. Die Palmen stehen mit vereinzelten Pflanzen, wie Calla, Anturien und Papageienblumen in den grünen Grasbetten. Wir trennen uns schwer von diesem zauberhaften Ort. Wir zögern den Abschied noch ein wenig hinaus indem wir einen Kaffee und königliches Gebäck in dem ersten und letzten Gewächshaus zu uns nehmen.

Restaurant im ersten Gewächshaus. – Apfelkuchen aus der königlichen Bäckerei

Das Gebäck aus der königlichen Bäckerei schmeckt vorzüglich. Die Ausstattung ist witzig. Komplett weiß. Stühle und ein Sammelsurium an weiß gestrichenen Stühlen. An jedem Tisch ein Hingucker in einer anderen Farbe. Schwarz oder rot zB. Rolli setzt sich noch ein wenig unter die zart duftenden Zitrusbäume. Auf dem Rückweg sehen wir das Monument beleuchtet. Den Rückweg treten wir mit Bus Nummer 231 an.

Wieder in der City angekommen haben wir noch einen kleinen Hunger, den wir belgisch typisch stillen. Um die Ecke gibt es einen Frittenstand. Wie sich herausstellt: die besten Pommes ever. Super super lecker. Kross, frisch in der Tüte. So gehen wir dann die wenigen Schritte bis zum Hotel und schlafen selig und glücklich und träumen in den buntesten Farben und riechen bestimmt noch die herrlichen Blumendüfte wie Parfüms, die sich in unsere Nasen verirren.

Warten auf frische Pommes mit einer Riesenauswahl an Toppings.
Hier … die köstlichsten und knackigsten Pommes Frittes der Welt – hmmmmm

16. März 2023 – Brügge – Kegeltour

Die wilde 13 ist nach Corona endlich mal wieder unterwegs. Die Kasse ist gut gefüllt nach den Jahren der Entbehrung, so dass Linda und Klaus nach dreimaligem verschieben der Tour bestens organisiert sind. Krankheitsbedingt fallen Anke, Volker und Sabine aus. Schade. Aber noch länger zu warten macht gerade auch keinen Sinn. So treffen wir uns um 8 Uhr mal wieder mit dem Rätsel: wo geht es diesmal hin? 8:20 h sitzen wir im Zöppi Bus und starten über die A46 Richtung Ruhrgebiet. Die Spannung steigt, das Rätsel wird gelöst. Neben Tipps wie Erfurt, Heidelberg war ich mit Amsterdam am nächsten und habe den Sekt gewonnen! Jeah! Wir sind fröhlich und freuen uns alle auf BRÜGGE. Die meisten kennen Brügge nicht!

Auf geht es zur Kegeltour 2023 nach …. ??? Im Zöppi Bus

Nachdem wir die Tüten mit Snacks und Informationen ausgepackt haben freuen wir uns sehr auf die neuen Eindrücke. Der erste Stopp ist in Kamp Lintfort am „Lehrstollen des ehemaligen Bergwerks West“. Das Gelände kannten Rolli und ich von der Landesgartenschau 2020. welch schöne Überraschung, Klaus Bruder Peter ist da. Er ist ehrenamtlich in dem Verein tätig mit weiteren ehemaligen Kumpel. So haben wir die bestmögliche Betreuung. Vier Kumpel aus der RAG Bergbau Zeit. Eine außergewöhnliche Führung mit vielen Aha Momenten und witzigen, fröhlichen Momenten.

Im Lehrstollen mit Peter Thyrock – die heilige Barbara hat uns beschützt
Zum Glück bin ich nicht verletzt! Testfahrt in der Krankenliege! Für jeden Spaß zu haben 🙂
Schienenfahrrad – der hintere tritt in die Pedale. Ingrid LENK doch mal 🤣 wo ist der Fehler? Haben wir gelacht!!!

Vom Stollen sind wir noch auf den Förderturm, der auch vom Verein betrieben wird. Eine Weitsicht über das platte Land. Die Hügel vor uns sind Abraumhalden. Der erste Stopp endet mit einem Mittagessen um die Ecke beim Italiener Gambero D‘Oro. Hier stärken wir uns für die Fahrt.

Die wilde 13 unterwegs auf dem Förderturm Friedrich Heinrich und im Gambero D‘Dor. Drei Lechner-Figuren schmücken den Parkeingang.

Weiter geht’s. Auf nach Brügge. Gegen 16:30 h erreichen wir den Zielort. Grand Hotel Casselbergh. Die Straßen sind eng. Wir rumpeln über das Kopfsteinpflaster durch den historischen von Krieg und Bränden unversehrten Ort. Historie wohin man schaut. Das Gepäck ist schnell ausgepackt und Klaus parkt den Bus sicher in der engen Tiefgarage. Wir sind ganz entzückt von der Hotelauswahl. Historische Bilder, Schwäne an der Rezeption, riesige Hallen, Pomp und Lüster glänzen. Wow Effekte. Wir richten uns im Zimmer ein, werfen einen Blick auf den Kanal und die umliegenden typischen schmalen Häuser und treffen uns in der Bar zur Apero. Es läuten gefühlt ständig Glocken der umliegenden Kirchen. Der Klang hat etwas warmes, heimeliges. Nun auf ins Abenteuer Brügge.

Erste Eindrücke des zauberhaften Hotels und der Stadt.

Wir wandern durch die alte Stadt und sind verzaubert. Es ist warm. Viele Menschen nutzen die Aussengastronomie um ein Bier oder Wein zu trinken. Viele junge Menschen erfreuen unseren Blick. Wir heben den Altersdurchschnitt gefühlt um einiges. 🙂 Die jungen Leute haben ihre Sommer Kleidung bereits aus dem Schrank geholt und genießen den lauen Abend in der Aussengastronomie. Nun geht es erst einnal über den fast weihnachtlich illuminierten Platz zum Restaurant „Duc de Bourgone“. Wir speisen sehr fein. Fisch und Fleisch. Der Service ist sehr gut. Im Preis enthalten ist der Blick auf den Kanal und den historischen Gebäuden in romantischer Abendstimmung Der Raum selbst ist historisch ausgeschmückt. Pomp und Gloria. Stoffe, Schabracken, alte flämische Künstler usw. Wir finden es beeindruckend und fühlen uns sehr wohl. Leicht angeschickert und sehr fröhlich starten wir in die laue Frühlingsnacht auf der Suche nach einer Absackerbar.

Duc de Borgogne – 1. Spaziergang durch Brügge

Die Stadt wirkt wie im Märchen auf mich. Schmale Gässchen, Boote auf den Grachten, plaudernde Menschen, Fröhlichkeit um uns herum. Eine unbeschwerte Stimmung erfüllt den Abend. Wir gehen nicht weit und lassen uns verzaubern durch Licht, Spiegelungen und der romantischen Atmosphäre.

Wo ist oben und wo ist unten?
Angekommen!
die wilde 13 im zauberhaften Brügge

Wir genießen diesen Frühlingsabend und schlendern durch die historische Altstadt. Weit kommen wir nicht. Aus einer schmalen Gasse vernehmen wir Partystimmung. Musik und laute Unterhaltungen. Da ist was los. Also mischen wir uns noch in die Partystimmung. Wir Weicheier suchen dann doch einen Platz in der Bar. Rings um uns herum junge, feiernde Leute. Tolle, ausgelassene Stimmung umgibt uns. Doch die „alten Leute“ wollen dann doch zu Bett. Bis auf Maywalds, die nach längerer Suche noch eine Bar finden, die ihnen noch einen letzten Drink verkaufen. Es scheint in Belgien eine Sperrstunde zu geben. Doch haben wir das noch nicht evaluiert. Schlaf well im Bettgestell.

Bummeln und Bar – Dark and Stormy wird getrunken.

9.-15.3.2023 Riederalp mit Annette und Müllers

Wir starten nach einigen Jahren mal wieder mit dem …. Nightjet … jedoch ohne Bett ab Köln. Doch glücklicherweise hat der Schaffner ein Herz für uns und gibt uns ein Kinder Abteil. So können wir uns lang strecken, jeder hat drei Sitze. Die Buchung gestaltete sich bereits sehr schwierig. Wir bekamen KEINE Sitzreservierungen. Wirklich doof. Weder bei der Buchung, noch persönlich in Schwerte am Schalter. Annette war sehr dahinter her und telefonierte eine lange Weile mit der Hotline und ergatterte für die Rückfahrt zwei Plätze in der ersten Klasse. Vorweg: auch das war ungünstig. Ich lag über zwei Sitze. Annette musste mit einem Sitz und Herren an der linken Seite vorlieb nehmen. Es war der Schweizer Zugteil. Im deutschen IC 2. Klasse wäre es vermutlich günstiger gewesen. Leer und für jeden zwei Plätze in Länge. Die Gerüche in der vollen 1. Klasse waren auch „1. Klasse“. Das war alles sehr nervig. Wirklich ausgeruht fühlten wir uns nicht. Die Züge waren alle pünktlich und so konnte ich am 16.3.23 direkt zu meiner AoG Veranstaltung um 11 Uhr im MAV mit dem BWNRW. Passte alles nach der Winterwoche in den Schweizer Alpen.

Herr Völz von Thiele, Suzanna Rieke, und Frau Meier – Thema: Grundbildung im Unternehmen

Zu der schönen Woche auf der Alp …

Antje und René reisen ab

Nachdem wir ausgeschlafen am Freitag morgen in Brig angekommen sind, wollte Annette noch kurz in die City Brig. Suite 04 und Seilers sind unsere Ziele. Schicke Kleidung haben wir probiert und tatsächlich Angebote gekauft. Eine schicke schwarz/weiß karierte Winterhose, eine weiße tolle Bluse mit weiß Stickerei und ein brauner WinterWendeMantel sind die Ausbeute. Mit großer Einkaufstasche geht es rauf auf die Alp und oben angekommen richten wir uns ein. Roses sind noch da. Wie schön. Sie kommen fast zeitgleich nach einem Spaziergang mit uns in der Wohnung an. Wir verbringen einen fröhlichen Tag. Annette und ich gehen noch eine Stunde auf die Piste. Den Abend verbringen wir mit Conni, Andreas und Roses beim Chinoise bei Dani und fallen früh im Kinderzimmer ins Bett.

Leckeres Fisch und Fleisch Chinoise bin Danis

Am Morgen fahren Roses schon früh wieder mit der Bahn nach Letmathe. Es ist neblig, es schneit und wir lassen es bis Mittag langsam gehen. Um 13 Uhr hält uns nichts mehr im Haus. Es reißt auf, die Pisten sind gut voll frischem Schnee. Annette und ich fahren bei schönem Wetter und landen zur Pause im Chüestall. Den Abend verbringen wir im Hotel Tonis und essen die leckere Cholera.

Wir verabschieden uns mit Schneefall bei den Rosen

Zusammenfassung der nächsten Tage: entspannte Tage liegen vor uns. Das Wetter schlägt bunte Kapriolen, 2 Tage schneit es ohne Unterlass, 1 Tag Kaiserwetter (Piste von 9-16:30 h Fiesch, Bättmer Hitta 67 Pistenkilometer bei Traumwetter). Nur Annette traut sich bei dem Nebel auf die Piste. Ich fahre einmal mit ab und habe die Schnauze voll. Brauch ich nicht mehr. Der Mittwoch, unser letzter Tag hat uns fast von der Piste geweht. Sehr windig, dadurch auch sehr kalt. Ich habe sooo gefroren, obwohl es nur -6 Grad waren. Gefühlt jedoch-20. in der Sauna habe ich mich später aufgetaut. 🙂 . Müllers sind am Mittag wieder abgereist. Über Zürich mit dem Flieger nach Dresden. Es war wieder eine wunderschöne Woche. Mit den Freunden anders als sonst, natürlich. Interessante Gespräche und gemeinsame Abendessen in der Wohnung. Es gab Rösti mit Spiegelei und Salat und Spaghetti mit Gemüse. Eine köstliche und schöne Woche.

Schneemann auf der Furka, Aletsch Gletscher am Bettmerhorn, Kakao bei Heidis – am Abend bei Tonis lecker Cholera gegessen.
Deko neu – ein gutes Glas Aperol – Sonne genießen- nur schön!
Zauberhafte Landschaft – gezuckerte Tannen – trotz der gefühlten Eiseskälte mit Freude unterwegs!