Agrinio – Hochzeit auf Griechisch 28.5.19

Ja ist es wirklich wahr? Im Februar 2019 krächzte eine kaum verständliche Stimme in mein Telefon. Häh??? Wer ist dort. Irgendwas an der Stimme kam mir bekannt vor. Athanasios? Ja richtig! Ein Anruf aus Wien. Wie sich später herausstellt arbeitet unser „alter“ Freund Teilzeit in Österreich. Welch eine Freude. Wir tauschten uns aus und nach dem griechisch/deutsch Genuschel war bald klar: Alexander, der „kleine“ Sohn heiratet. Ob wir Lust hätten mit zu feiern.

Na klar! Da brauchten wir nicht lange überlegen. Es folgte die schriftliche Einladung und wir buchen eine Woche Griechenland.

Am 29.5. starten wir um 9:30 h Richtung Düsseldorf. Mit großer Freude machen wir uns auf den Weg.

Athanasios lebte vor da 30 Jahren mit seiner Familie in Iserlohn. Hier gründete er die erste Praxis für Kieferorthopädie für Erwachsene. Rolli war Patient No 4, ich No 10. Rolli hatte noch einen Milchzahn oben quer im Kiefer liegen. Diesen hat Athanasios heruntergeholt. Noch immer leistet dieser „neue“ Zahn Rolli sehr gute Dienste. Mit meinem damals 6 Monate alten Sohn quälte ich mich regelmäßig die Treppen zur Praxis rauf, denn es gab keinen Fahrstuhl in den 2. und 3. Stock. Athanasios verhalf mir zu einem geraden Biss. Noch heute bin ich sehr dankbar für mein schöne nun gerade stehenden Zähne.

Nun sind wir sehr gespannt auf Athanasios und seine Familie, die wir zuletzt vor ca 10 Jahren live erlebt haben in Iserlohn. Auch auf die „Jungs“ sind wir gespannt. Unsere Kinder können sich noch so gut an den ersten Besuch in Agrinio erinnern. An den großen Pool in dem sie do viel mit den beiden Söhnen getobt haben, den Schildkröten im Garten und nicht zuletzt an den lauten gute Nacht Ruf von Alexander: Kalinichta, wenn es am Abend zu Bett ging. Ich freue mich auf den griechischen süßen Kaffee den Efrosini immer frisch zubereitet hat.

Hmmm.

Na dann – auf ins griech. Hochzeitsabenteuer.

Gina, Fabi und Lelia sind gerade 10000 km unter uns unterwegs.

Die drei sind in ihrem Mückimobil fünf Wochen auf Europatour. Morgen setzen Sie von Bar über nach Italien.

Hier mein Lieblingsbild aus dem Mückimobil.

Bei herrlichsten Wetter fliegen wir über die Ägäis. Blaues Wasser, Inseln liegen wie im Bilderbuch unter uns.

Wir landen pünktlich in Athen und finden auch unseren Leihwagen Anbieter CENTAURO, den ich über MietwagenCheck gebucht habe.

Mit einem Kleinbus werden wir zu der in der Nähe liegenden Station gefahren. Wir müssen noch eine Vollkasko Versicherung abschließen, 154.- €. An sich hatte ich gedacht, dass in dem vorab gezahlten Betrag ALLES enthalten ist. Diese Geschäfts-Art gefällt mir nicht. Das nächste mal gehe ich zum ADAC in Iserlohn.

Aber gut. Wir bekommen statt des georderten Peugeot einen nagelneuen Fiat.39 km gelaufen. Also gut. Für 250,- € eine Woche ein neues Auto ist dann auch oK.

Wir finden dank Google Maps den Weg zu unserem Airbnb mitten in Athen. Beschreibung des Vermieters perfekt. Wohnung total schön.

Kurz Zähne putzen frisch machen und auf ins Getümmel. Nach wenigen Minuten bin ich wieder in meinem Element. Kunst – Graffitis wohin das Auge reicht. Hier bin ich richtig. Ich kann mich gar nicht satt sehen.

Rolli ist nicht begeistert über die vielen Stopps für Fotos. Doch scheint hier eine richtige Szene unterwegs zu sein.

Wir schlendern durch das Bar und Restaurant Viertel. Es ist noch hell und früh. Die Werber wollen uns für Ihr Restaurant begeistern. Wir ziehen erst mal durch die romantischen Gassen in Richtung Acropolis.

Immer den Menschenmassen hinterher. Da liegt die Ruinenstadt auf dem Berg vor uns.

Ich erwische noch eine Foto Position ein wenig abseits des Touristentrubels. Es ist der Wahnsinn. Wir haben Mai und es ist schon so voll. Rosenkinder und dunkelhäutige Männer mit Flechtarmbänder versuchen ihre Waren anzupreisen. Die Männer mit Kompliment schönen Worten. Kennen wir alles. Wir sehen zu hier so schnell wie möglich zu verschwinden.

Also zurück in die Bar-Street.

Hier finde ich wieder Engelsflügel.

In Hongkong habe ich das erste mal dieses schöne Motiv entdeckt.

Dann aber – Hunger. Wir lassen uns überzeugen in einem Restaurant mit Garten. Schön hier, Küche sauber und alles ansprechend. Bei der Bestellung ist das gewünschte leider schon aus. Doch die Alternativen sind auch gut.

Katzen schwirrten zum Teil sehr zutraulich um die Gäste herum.

Zurück ging es dann in der Dunkelheit.

Es ist wirklich schön mal wieder in Griechenland zu sein, obwohl wir das Festland viel besser kennenlernen durften als die Inseln.

Die Inseln sind wir auf unseren Aida reisen angelaufen. Kreta, Rhodos, Santorini nur um einige zu nennen. Aber auf dem Festland haben wir durch Athanasios und seiner Familie so schöne Orte kennen gelernt.

Delphi, Olympia. Karpenisi, Agrinio und nicht zu vergessen Kefkas mit dem Hotel „Red Towers“. Unvergessliche Tage am Wasser.

In der Appartement Nähe ist diese riesige Bougainvillea. Ein immer wieder schönes Bild aus dem Süden Europas. Trotz einiger Versuche zuhause gelingt es nicht diesen Urlaubszauber mit nach Deutschland zu bringen. Hier wächst dieses große Exemplar auf einem Schrottgrundstück.

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