2.9.19 Dublin free Guide Tour, St. Patrick, Temple Bar

Am Morgen genießen wir das umfangreiche Hotel-Frühstück. Es gibt zwar keine Brötchen oder kräftiges Schwarzbrot, aber das kennen wir von zuhause ja. Hier gibt es irisch! Lecker!

Bacon, Eggs in jeder Form, baked Beans in Tomatensoße, Toastbrot weiß und dunkel. Einen großen Toaster, Müsli in allen Variationen. Selbstverständlich einen großen Topf mit Porrigde. Pan Cakes und noch vieles mehr. Da überfresse ich mich schon am Morgen. 🙂 Tee und Kaffee und sehr freundliches Personal verwöhnt uns.

So gestärkt haben wir uns entschlossen eine Free Guide Tour mitzugehen. Claudia und ich machen uns auf den Weg, Rolli möchte erst am Nachmittag zu uns stoßen.

So gehen wir wieder an den vielen, vielen bunten Türen vorbei. Ich finde die sehr schön. Da denke ich: richtig gemacht, damals als die Frage kam „Welche Farbe soll unsere Haustür haben?“ GRÜN!!!!

So haben wir noch heute unsere schönen grünen Haustüren. Vielleicht würde ich heute noch mutiger eine gelbe wählen 🙂

Wir gehen mit „Sandeman“ und werden einem jungen Iren zugeteilt der fröhlich und mit viel Liebe zu Dublin ein buntes Bild beschreibt.

Wir starten am Dublin Castle und wandern durch die Stadt vorbei an vielen wichtigen Orten, über die Kathedralen (Bischofssitz ist die die Christ Church Cathedral Nähe Temple Bar), durch Temple Bar und enden nach da 2 h an der Trinity Universität.

Eine spannende Stadtgeschichte kurzweilig und unterhaltsam erzählt. Diese Stadtspaziergänge mag ich sehr.

Besonders ist der Dublin Linn Garden. Ein Kleinod im Getümmel der Stadt.

Hier sitze ich im herrlichen Spätsommer in dem Garten.

An der Molly Malone Statue

„In Dublin’s fair city, where the girls are so pretty, I first set my eyes on sweet Molly Malone“, so beginnt der irische Gassenhauer, der das harte Schicksal der schönen Molly besingt. Nach allem, was man heute weiß, war Molly im 17. Jahrhundert eine Fischverkäuferin, die neben Fisch und Muscheln in Dublins Straßen, wohl auch ihren Körper verkaufte, um überleben zu können. Ihre Statue, die zweifelsohne zu den berühmtesten Statuen Irlands gehört, war nicht unumstritten, als es 1988 enthüllt wurde. Grund für die Entrüstung war das offenherzige Dekolleté Molly Malones. Das Dekolleté wird offensichtlich von den Bewunderern sehr geschätzt.

Diese beiden Marktfrauen führen scheinbar ernsthafte Gespräche. Worüber wohl? Da geht meine Fantasie wieder mit mir durch 🙂

Die Harfe auf dem Fußboden Mosaik. Ich mag das Motiv und erfreue mich auch an den Geldmünzen Irlands. Ein wunderbares Instrument welches man in Deutschland leider viel zu selten hört.

Diese entweihte Kirche bietet außergewöhnliche Ausblicke am Turm. Ein Zweier-Kuschelsitz lädt ein zum Plausch und zum beobachten aber auch beobachtet zu werden. Wer es lieber ruhig mag, setzt sich in den Kirchraum oder bei gutem Wetter auf die Terrasse.

Dublin Castle oben und Claudia im Linn Garden.

Die Stadt wird bevölkert von allen bunten Kulturen der Welt. So bunt die Trinity Uni ist, so bunt sind die Touristen, uns eingeschlossen.

In Temple Bar machen wir Mittags-Pause und finden dieses nette Mini-Lokal. Neben köstlichen Tee Sorten gibt ein kleines Snack Angebot

Die bunten Fassaden der Pubs laden ein. Wir könnten immerzu in eines hineinfallen. Wärme, Musik, Getränke und leckeres Essen neben witzigen Einrichtungen machen neugierig.

Rolli stößt am Nachmittag zu uns und wir besuchen gemeinsam die St. Patrick’s Cathedral.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/St._Patrick’s_Cathedral_(Dublin)

https://www.dublin.de/sehenswuerdigkeiten/religion-kirche/st-patricks-cathedral/

Hier lassen wir uns verzaubern von den Geschichten der alten Ritter die noch immer ihren Platz hier haben. Die Familienwappen auf den alten Flaggen, Helme und Schwerter zeugen von der alten Ritterzeit.

Ich setze mich in die Bänke und erfreue mich an den bunten selbst gestickten, geknüpften oder gepatchten Stuhlkissen. Kirchenbesucher gestalten Ihre Sitzkissen und hängen diese an die harten Stühle. So entsteht ein buntes Bild der Handwerkskunst Dublins.

Auch die Böden sind wunderschön.

Hier ist ein Wunschbaum. Wie schön denke ich, nachdem ich bereits eine Kerze für meine liebsten angezündet habe, schreibe ich meine Wünsche auf und hänge diese zu den vielen anderen an diesen Baum.

Benjamin Lee Guiness hat diese Kathedrale wieder aufbauen lassen.

Dann schlendern wir durch die Gassen Dublins und entdecken neue Ecken und interessante Details wie hier die bunt geschmückte Straße.

Dann finden wir diesen hübschen Straßenmarkt. Die Dekoration und das Frische Angebot erinnert uns an den Film „Nottingham Hill“.

Am Abend finden wir wieder ein nettes Lokal mit Live Musik und sehr leckerem Essen. Na, wenn das so weitergeht, Plätze ich wenn ich in zwei Wochen nach Hause komme.

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