27.10.19 – Wasser marsch zum II. Storms River Kajak

Guten Morgen – Guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein klingt es in meinen Ohren als ich mich um 6 Uhr auf unsere Terrasse setze und den Tag begrüße. Es ist noch kühl, doch die Sonne kommt. Der Blick auf die glänzende, Weite des Ozeans ist unglaublich. Es ist Ebbe. Auf der Lagune sind große Sandbänke auf denen die ersten Menschen, auch mit Hunden spazieren gehen.

Urlaub ist herrlich. 🙂

8:30 h Frühstück wie noch nie. Wir sitzen auf der schönen Terrasse mit Blick auf den Ozean- traumhaft die Berge rechts als Abgrenzung.

Fertige Müslis mit Obst, Obstteller, köstliches Roggen-Brot mit kräftiger Rinde, Gipfeli wie selten. Fest und buttrig! Dazu eine schöne Auswahl an Käse. Na dann – guten Appetit.

Gemütlich machen wir uns fertig und sind um 10:30 h auf dem Weg zum „Storms River Mouth Rest Camp.

Es ist ein Naturpark, der natürlich wieder Eintritt kostet. Mit 250 Rand pP sind wir dabei. Wir fahren hinunter zur Küste und sind geflasht von der Schönheit der taugen Küste. Die Wellen brechen über schwarze Felsen. Die Steilküste liegt direkt vor uns. Wir lauschen dem Tosen und Brausen dieser Naturgewalten.

Da ich gerade erst Irlands Westküste kennengelernt habe, erinnert mich tatsächlich vieles an die rauhe Landschaft von Moher.

Wir haben um 12 eine Kajak Tour gebucht. Der Preis für die Tour beträgt 1250 Rand pP.

Sandra ärgert sich über die Keyless Technik unseres Toyotas während ich kleine Tiere beobachte, die Ähnlichkeit mit unseren Schweizer Murmeltieren haben. Zu drollig die kleinen.

später sehen wir noch viel mehr von den Daisy’s (Klippschliefer) Ihnen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Klippschliefer

Auch wachsen hier etliche Calla. Ansonsten würde ich sagen sind wir hier im Regenwald. Unendlich viele Grüntöne kann man ausmachen. Die Farbpalette in Grün ist unendlich.

Das erwartet uns bald:

Nachdem wir angekleidet werden mit Wet-Suit (ganz schön eklig, sich in einen nassen, von tausend anderen getragenen Anzug zu quetschen) (Kosten: 90 Rand, Schuhe 50 Rand) starten wir jedoch mit einer Fahrt über das offene Meer.

Da wird einen schon etwas unheimlich. Wir finden nach anfänglichen Schwierigkeiten die Linie der anderen Boote und erfreuen uns an der kostenfreien Rollercoaster Tour auf den Wellen des Ozeans, bis wir im ruhigen Bereichs des Storms sind. Schon bald sind wir unter der 9 Meter über und schwebenden und 77 Meter langen Hängebrücke.

https://de.m.wikivoyage.org/wiki/Tsitsikamma_National_Park

Im Fluss angekommen können wir tun und lassen was wir möchten, gleiten in eine Höhle und gelangen an einen Punkt an welchem wir Luftmatratzen bekommen.

Der Canyon ist atemberaubend schön. Steil über uns ragende Felsen, grün bewachsen lassen kaum Tageslicht in die Schlucht.

Das Meerwasser trifft hier auf das Süßwasser. Es ist nicht kalt. Gefühlt! Wir sind ja auch gut bepackt in den Anzügen.

Auf den Luftmatratzen geht es bis zu einer felsigen Engstelle. Manche probieren sich im Stand-Up und haben Spaß. Andere springen von ca 7 Meter hohen Felsen ins Wasser. So mutig sind Sandra und ich heute nicht. Die Haare sollen nicht nass werden – :-))))))

Dann geht es schon wieder zurück. Unser Schwimmtraining haben wir für heute gut absolviert.

An der Hängebrücke steigen wir aus den Booten nachdem wir uns gerade eingegroovt haben. Son Mist! Mit den Paddeln geht es 900 Meter durch den Urwald über einen angelegten Holzweg zurück zum Camp. Viele Stufen müßig überwinden. Warum wir nicht den kurzen Abstecher auf die Brücke machen kann ich nicht verstehen. Nach 3 Stunden Wasser- und Naturerlebnissen kommen wir wieder am Camp an.

Ich verzichte darauf den Weg ein zweites Mal zu gehen. Mein Knie macht da gewiss Theater. Aber Sandra läuft grazil wie ein Impala in 15 Minuten die Strecke und erlebt natürlich noch ein kleines Abenteuer.

Hilfsbereit wie Sie ist, macht Sandra für Touristen Fotos. Ihr Handy und die Kamera legt sie beiseite. Doch unversehens machen sich die beiden heiligen Gegenstände selbstständig und flutschen durch die Gitter hinunter. Neeeeeeiiiiiiinnnnnnnn. Fuck!!! Ins Wasser frage ich direkt entsetzt?? Nein, zum Glück steht sie noch über Felsgebiet.

Was nun? Glück im Unglück – sie liegen, wie sich später herausstellt unversehrt drei Meter auf den Felsen. So macht Sandra noch eine ungeplante Klettertour mit Unterstützung der soeben fotografierten Touris. Unversehrt kommt alles wieder auf der Brücke an. Die jungen Leute kann man auch nicht allein los schicken. :-))

Puh, das war eine große Aufregung. Diese Brücke wird Sandra niemals vergessen.

Auf diesen Schreck genehmigen wir uns erst mal einen …. Tee. :-), genießen die höher werdenden Wellen der Flut und den Sonnenschein.

Einen Mini Simba-Königsfelsen können wir direkt vor uns erkennen. Die Natur zaubert außergewöhnliche Rot- Brauntöne in die Felsen.

Dann heißt es Abschied nehmen. Doch unterwegs ist das Abend-Licht besonders. Ein kurzer Stopp ist notwendig um dies festzuhalten. Im Herzen aber auch auf der SD.

Die Blautöne der sich auf den schwarzen Felsen brechenden Wellen sind unbeschreiblich. Hier entstehen fast Tunnelwellen, so hoch sind diese.

Beseelt von den Erlebnissen des Tages fahren wir zurück ins Hotel.

Dort angekommen, wird geduscht und der Gestank der ollen Wetsuits abgewaschen. Danach gönne ich mir den Welcome Drink, Gin & pink Tonic. So lässt es sich leben.

Auf Empfehlung von Sandras Freundin speisen wir heute im Zinzi. 8km über die N2, dann noch 2 km über eine Schotterpiste (sind wir von der Safari ja gewohnt) gelangen wir zum Restaurant.

Sehr schick. Schade, dass wir es nur im Dunkeln erleben. Man soll einen traumhaften Blick von hier haben zum Meer.

liebevoll eingedeckt genießen wir die Tagesempfehlung Château Briand nachdem wir Brot mit Salsa als Vorspeise gegessen haben.

Zum Château gibt es anders als bei uns 3!!!!! Möhrchen. Das ist befremdlich. :-))) für mich, die es gewohnt ist hierzu VIEL Gemüse zu bekommen. Das Fleisch. Perfekt, zart einfach großartig!

Ein Dessert essen wir auch. Nochmal Malven-Dessert. Wenn er uns hier nicht mündet wo sonst? Es ist schon 1. klasse Gastronomie hier. Toller Service und frische Zutaten, liebevoll zubereitet.

Doch der Dessert ist ubs grundsätzlich zu süß. Überzeugt uns nicht.

Dann geht es im Regen zurück.

Satt und zufrieden löschen wir das Licht! Lassen den schönen Tag Revue passieren und ich schlafe direkt wieder über meinem Buch ein.

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