21.12.2021 – Riederalp ade – bis bald

Die Tage plätschern so vor sich hin. Ich genieße die Landschaft, das Wetter, die Bewegung und zuletzt natürlich auch unsere Freunde Bernd und Manu. Mit den beiden haben wir schon so viele Riederalp-Erlebnisse, die wir teilen. Seit ca 30 Jahren kommen wir gemeinsam hier hinauf. Das ist wirklich lange :-)). Gerade frage ich mich, ob Bernd noch immer bremsend aus den Ski aussteigt? Ich weiß es gerade nicht. Muß ich nochmal fragen. Wir sind mit ähnlichen Interessen unterwegs. Ski fahren natürlich aber genau so wichtig sind uns die Pausen. Die Riederfurka Sonnenterrasse hat wieder geöffnet. Wir speisen einmal am Restaurant die Tage drauf findet man uns Schoggi trinkend und Suppe essend auf der Self-Service Terrasse.

Auf der Sonnenterrasse Riederfurka

Rolli und ich testen auch das neue Angebot am Chuestall. Eine Bude mit vielen Sonnenliegen, lauter Musik und Getränken. Bockwurst Geruch steigt mir in die Nase. Nicht so lecker. Bratwurst gibt es wohl auch. Kakao leider nicht. Schwenke ich auf Glühwii um :-). Der ist gut. Bringt kalte Glieder wieder auf Temperatur und den Kopf ein wenig in Watte.

Am Chuestall – neue Event-entspann-Location

Nach minimum 10 Jahren, gönne ich mir einen neuen Helm. Mit Visier habe ich gedacht. Ist praktisch! Beim dritten Besuch beim Aletschsport, Silvio werde ich fündig. Farben sind scheinbar nicht in – Auswahl beschränkt sich auf weiß oder schwarz. Ich wähle weiß, da mir das Visier am besten gefällt. Manu stellt später fest, dass Glitzersteinchen auf dem Helm sind. Schick sage ich. Tatsächlich befinden sich Swarovski Steinchen drauf, wie der Beipackzettel erklärt. Habe ich nicht bewusst gekauft. Gefällt dennoch. Das Foto: habe ich nicht bewusst geschossen, aber unsere Wohnung ist im Hintergrund links oben zu sehen.

Total cool – meine Brille passt drunter. Jetzt sehe ich auch etwas auf der Piste :-).

Am Abend schneide ich fleißig meine Radio-Sendung Homeland Deutschland – Heimat Iserlohn und bin, wie bereits bei der Aufnahme sehr gerührt über die geschilderten Erlebnisse meiner beiden Gäste Stefan und Mustapha (Namen geändert).

https://www.nrwision.de/mediathek/macher/iris-rademacher/

Meine Weihnachtskarten-Ausbeute ist dieses Jahr eher klein. Man kommt zu nix. Ich versuche mich für unsere Schweizer Freunde in Schwyzer/Deutsch. Hoffentlich habe ich dann alles korrekt geschrieben. Es macht sehr viel Spaß sich in der Sprache zu versuchen.

Auch gehen wir noch einmal zu Dany‘. Am Sonntag Abend sind wir gefühlt die einzigen Gäste. So haben Dany und Daniela währen unseres Fischfondues Ziet mit uns zu plaudere. Was gibt es neues auf der Alp? Was macht Etenia beim Ski-Rennen? Nituna in Gstaad in der Ausbildung. Sie sehen wir auch ganz kurz. Wir berichten von unseren wunderbaren Enkelmädchen. So ist der Abend auch wieder schnell herum. Rolli hustet wieder viel stärker. Samstags gehen wir auf die neue Feuerwache an der Kapelle und lassen uns testen. Antigentest zum Glück negativ! Aber was soll hier auch passieren? Am Wochenende war mehr los, aber unter der Woche sind wir alleine unterwegs. Sitzen alleine im Lift, in Restaurant. So fühlen wir uns sehr sicher vor Corona. Ob man will oder nicht, man wird überall mit dieser Pandemie und der 4. Welle, nun Omnikron, konfrontiert. Sehr nervig!

4. Advent im Schnee

Wenn ich an Bekannte in Neuseeland denke, die im Sonnenschein am Strand Weihnachten feiern, kommt mir das sehr fremd vor. Da hole ich mir lieber hier die Weihnachtsvorfreude.

Der volle Mond hängt am späten Nachmittag schon am Himmel

Dann wandert der Mond und ich kann ihn vom Bett aus sehen. Wie auch den Sternen übersäten Nachthimmel. Hier oben für Sterngucker ein phantastisches Erlebnis. Daran erkennt man, dass die Lichtverschmutzung hier auf 2000 Höhenmetern nicht so drastisch ist wie in den großen Städten, oder stärker bewohnten Gegenden.

Der Montag war so ruhig. 9 Uhr stehe ich bereits auf den Brettern und fahre durch den Sahne-Schnee. Um 11 Uhr trifft mich das Hüngerchen und ich fahre ab, in die Wohnung. Frühstück, herumbummeln und dann mit Roggis auf die Riederfurka Sonnenterrasse. Das ist ein guter Urlaubsabschluss. Wir fahren gemeinsam ab zum Alpmuseum um uns noch mal Weihnachtsfeeling zu holen.

Roberta vor „ihrem“ Alpmuseum

Roberta hat nicht nur unten an der Kapelle die kleine Krippe hergerichtet, Nein auch hier oben eine liebevoll gestaltete im 400 Jahre alten Kuhstall. Besser passt es nicht. Wir plaudern noch über dies und das, stellen fest, dass wir Enkelkinder im gleichen Alter haben. Das älteste von ihr ist jedoch schon 8 Jahre alt und lernt gerade Ski laufen. Roberta hat fünf – 2 Buben 3 Mädels und wir 3 Mädels. Es ist schön und ruhig hier. Ich bekomme noch einen Apfel als Wegzehrung. Den nehm ich gern.

400 Jahre alte Kuhstalltür im Alpmuseum
Die hübsche Krippe mit Melkschemel zum verweilen

Im Anschluss mache ich noch meine Hohfluh Abschlussrunde und sehe dann auch noch mal die sechs Gämsen. Eine schöne Abschluss Tour durch die Sonne.

Zwei von sechs äsenden Gämsen

Dann heißt es Abschied nehmen, bis zum nächsten mal. Ich fahre langsam an der Villa Cassel vorbei.

Villa Cassel – Riederfurka im Wallis

Ich gehe sofort im Anschluss einkaufen. Eine kleine Sportbrille für Eméa. Wieder ein traumhafter Himmel, blau/lila/ Gold

Weihnachtsstimmung pur

Dann wird geputzt, gegessen, geschlafen 3G 🙂 und am Morgen um 8:30 h sind wir auf der Bahn. Tschüss Bye Bye ade – bis bald

In Brig haben wir noch ein bisschen Zeit um die Stadt einmal rauf zu laufen. Dieses italienische Ambiente begeistert mich immer wieder.

Eisbahn – Brig – Marktplatz

De Eisbahn ist bereit. Es läuft Musik, die erste Schulklasse kommt. Im Hintergrund scheint die Sonne. Dann wird es Zeit auf die Bahn zu gehen. Die Züge sind alle pünktlich!.

Maroni werden hier lautstark angepriesen

Auch dieses Bild ist für mich mit Brig im Winter fest verknüpft. Maroni Verkauf. Der Verkäufer hat ganz dunkle Hände vom wenden der Kastanien. Der angekokelte Geruch ist typisch. Für mich nicht so lecker. Da der Stand gefühlt schon ewig dort ist, gehe ich davon aus, dass das eine gern gegessene Spezialität ist.

In Deutschland wurde unser Einreiseformular BRD gecheckt. Haben wir gemacht, doch nicht gespeichert. Ging nicht. Soviel zur Digitalisierung! Wollen alles und nix funktioniert. Bei Rolli auch nicht. Am Abend sind wir um 19 Uhr auf unserem Sofa in Iserlohn und sind sehr dankbar für die schöne Zeit in der Schweiz. Nun freuen wir uns auf Weihnachten mit unseren Kindern und Mama.

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