März 2022 – Riederalp Perfektes Timing

6.3.22 starten Annette und ich in unseren Mädelsurlaub auf die Alp. Rolli fährt uns um 8 Uhr nach Hagen. Von dort aus geht es für uns beide für 212,60 Euro -. 1. Klasse / Europa Spezial über Basel / Bern nach Mörel und rauf in die autofreie Zone der Riederalp. Ich bin kaputt und schlafe natürlich während der Bahn-Fahrt ein. Per Auto würden wir ca 350 Euro in die Hand nehmen müssen. Sprit, verlade, Parkgebühren usw

Ein kleines Nickerchen

Wie so oft ist es im Tal grün. Doch wir haben keine Sorge, dass es oben keinen Schnee gibt! Das hat bisher immer gepasst! Und tatsächlich ist es weiß als wir aussteigen. Toller, fester Schnee. Den Koffer müssen wir durch den Schnee ziehen! Puh – das heißt Annette. Ich reise mit kleinem Gepäckstück. Mein grauer Rucksack von Carina aus Shanghai ist dabei.

In der Gondel hoch auf die Alp – es ist frisch, alles grün. Doch sehen wir schon den Schnee.

Nachdem wir uns flux eingerichtet haben, kaufen wir im Prima ein. Annette nimmt „ihr Ankleidezimmer“ direkt in Beschlag. Ich gehe an den Kleiderschrank und nehme den Bügel mit Skiklamotten raus. Fertig! Es ist so super, dass alles in der Wohnung ist und wir sofort zuhause sind. Am Abend gibt es Rösti mit Salat und Spiegelei. Hmmmm lecker!

Hurra, wieder da 🙂

Die Tage sind sich alle ähnlich. Start in den Tag bei Sonnenaufgang. Es sind ca minus 7 – / -10 Grad. Recht frisch – brrrr. Der Tag klar, der Himmel strahlend blau.

Eiszapfen hängen von der Dachrinne – guten Morgen

Dann frühstücken, ausgiebig und reichlich. Wir wollen ja gestärkt auf die Piste.

Frühstück – viel Käse, Tomaten, Marmelade, Saft – einfach lecker

Dann sind wir spätestens um. 10 Uhr auf der Riederfurka. Eine neue schwarze Piste ist gespurt worden. Wir erfahren, dass Dani um diese Piste zwei Jahre gekämpft hat, damit die Kinder besser trainieren können.

Annette ist immer ein wenig eher fertig!
Hier kommt die Drömelfurt :-)) langsam und achtsam die Treppe herunter.

Wir starten natürlich auf der Riederfurka bevor wir uns dann gemütlich auf den Weg Richtung Osten / Bettmeralp /Fiescheralp machen.

Gina hat die neue Piste direkt entdeckt! Steil und kurz!

Täglich fahren wir bis 16:30 h Ski. So kommen zwischen 70 und 87 Pistenkilometer (mit Runmeter gemessen) inkl. Liftfahrten zusammen. Der Schnee ist fest aber nicht knüppelhart. Einfach traumhaft. Wir können uns nicht erinnern so tolles Wetter und genialen Schnee gehabt zu haben.

Moosfluh zur Bettmeralp / Aletsch Gletscher – immer wieder ein beeindruckender Anblick!

Pausen haben wir in Heidis Hütte gemacht. Gault Millau CH 12 Punkte hat die Hütte . Wir fragen uns wofür? Suppen sind sehr lecker. Brot auch köstlich. Weibe bis 600 Chf im Angebot und Trüffel Spaghetti. Ob das der Grund ist? Oder die Lage?

Heidis-Hütte, Fiescheralp / Selbstbedienung aber Tulpen an der Theke
Tomatensuppe an Heidis-Hütte – sehr lecker und toll mit Blüten dekoriert

Wir knattern den „Heimat“ Lift und sammeln Ski Kilometer. Die Piste ist wirklich grandios. Auch sind die Gleitschirme am Himmel. Es muss soooo eisekalt dort oben sein. Manche Piloten haben Ski an den Füßen.

Sonne – kleine Wölkchen – Gleitschirmfliegen

Neben Schokolade mit Rahm bestellen wir natürlich auch den Chüestall Teller mit Trockenfleisch und Käse. Auch der Schoggikuchen darf nicht fehlen. Doch den bestellen wir nicht wieder. Nachdem der Pächter gewechselt hat, gibt es unseren Lieblingskuchen nicht mehr in gewohnter Qualität.

Genuss Zeit

Wir haben einige humoristische Momente erlebt mit Skifahren auf der Piste. Verkleidungen wie Häschen, Zebras und Pikatschu sind über die Piste gesaust. Ein kleiner zwei Jahre alter Junge fuhr begeistert mit Mama und Papa die blaue Moosfluh Piste. Ein Bähnli Gast am Moosfluh meinte mit einem Liegestuhl komme man schneller unten an als auf Ski. Ein weiterer Gast wurde kurzerhand von zwei echten Freunden an seinen Ski auf den Kopf gedreht und schaute sich nun hängend die Gegend an. Rückwärts fahrende Kinder und einiges mehr. Da die Schweizer und Hamburger Skiferien hatten, waren viele Kinder auf den Pisten. Kein Platz am Tisch, bau ich mir einen Liegestuhl im Schnee. Gämse verschwunden? Die werden bestimmt vom Service Personal als Pappkameraden zu den touristischen Punkten gezogen oder gestellt. Tatsächlich haben wir die dann aber doch noch gesehen. Fünf n der Zahl. Sogar eine auf der Bettmeralp.

Liegestuhl aus Schnee – Mit 2 Jahren schon begeisterter Skifahrer – mit Liegestuhl die Piste runter – Slalom-Rennerfshrungen sammeln SPASS IM SCHNEE

Wir haben die Tage sehr genossen. Schlafend – Essend – diskutierend – spielend und freuen uns auf das nächste Jahr. Wir haben schon wieder gebucht!

Einen Tag wolkig – auf unserer Abschluss Fahrt Richtung Villa Cassel / Riederfurka
Ruhend – Sonne genießend auf Heidis-Hütte im Liegestuhl
Einmal Matterhorn!!! Schaut genau hin! Zwischen uns das Minitoblerone-Stück
Die Villa Cassel steht natürlich auch noch – ist im Winter jedoch geschlossen.

Nicht, dass wir es vergessen. Dany‘s Restaurant ist leider geschlossen. Auch „ins Dings“ war dicht! Wie Dani uns erzählte, musste er viermal die Mitarbeiter wechseln, da es den meisten zu streng war. 10-14 Stunden Tage sind leider keine Seltenheit. Corona hat wirklich viel verändert, nicht nur im Sozialverhalten sondern auch im Arbeitsverhalten. Wir sind sehr gespannt, wie es im Arbeitsleben, vor allem in der Gastronomie, im Veranstaltungsbereich und Gesundheitswesen weitergeht.

Einfach schön unterwegs zu sein.
Raclette – Trockenfleisch Baguette auf Heidis Hütte
In der kleinen Bahn – lassen wir den Schnee hinter uns und starten in den Frühling

Etwas möchte ich jedoch, ob der Fröhlichkeit und genussvollen, entspannten Zeit nicht vergessen zu erwähnen. Erstens war Weltfrauentag am 8.3. Hier möchte ich ausdrücklich drauf hinweisen. Im Wissen, dass es noch viele unterdrückte, unterbezahlte, misshandelte und nicht beachtete Frauen gibt. Das muss sich doch endlich mal ändern. Wir leben im 21. Jahrhundert! Es hat sich zum Glück ja schon etwas bewegt. Aber es ist noch viel Luft nach oben.

Frauen sind stark!

2. der Krieg in der Ukraine 🇺🇦, den Putin vor 14 Tagen Ende Februar angezettelt hat. Die Bilder gehen nicht aus unserem Kopf. Flüchtlinge, Kinder, verzweifelte Frauen, Mütter , alte Menschen zerbombte Häuser, eine Geburtsklinik die beschossen wurde, Tschernobyl ohne Strom u.v.m.. Sofort kommen die Bilder von 1986 wieder hoch. Wir haben Nachrichten gehört, gelesen, diskutiert das der „Irre“ doch aufgehalten werden muss. 2 Mio Flüchtlinge bis heute. Geschätzte 14000 Soldaten gefallen. All das für einen machtgeilen Despoten. Es macht uns traurig und wütend und fassungslos. Wir wünschen uns nichts sehnlicher als Frieden zwischen den Völkern und dass die Frauen, Kinder und Mütter ihre Söhne, Männer und Väter unversehrt in die Arme schließen können. Unsere Gedanken waren oft in der Ukraine.

Ukraine – ich wünsche alsbald Frieden

Eine wirklich traumhaft schöne Woche, mit bestem Wetter und vielen guten Gesprächen liegt am 10.3.2022 hinter uns. Wir freuen uns nun auf einen sonnigen Frühling der bald den Frieden in die Ukraine bringt.

Diesen Frühlingsgruss schicken wir Richtung Osten Jimi Hendrix hat gesagt: Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, wird die Welt Frieden finden.

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