16.5.2022 Drei Jahre Vorfreude auf Lienz, Dolomiten

Vorfreude ist die schönste Freude sagt ein altes Sprichwort. Vor drei Jahren habe ich diesen Urlaub gebucht und wegen Corona immer wieder verschieben müssen. Österreich hatte damals als erstes zugemacht und leider, nicht wirklich im Mai wieder geöffnet. Daher konnte ich meine immer wieder verschobene Buchung erst jetzt realisieren. Hurra! Vor ca vier Wochen entschied Rolli sich gegen die Reise, sodass ich nun allein golfen, schwimmen, radeln und bummeln gehen kann/darf. Es ist ein wenig Prime Time. Ohne Rücksicht auf irgendwen oder irgendetwas Freiheit genießen zu können. Energie tanken, die Tage verstreichen lassen. Also habe ich mir günstige Bahn-Tickets gekauft (hin für 76,60 Euro und zurück für 108,10 Euro – 1. Klasse). Rolli hat nun auch noch Corona (zum Glück ohne Symptome), so dass es gerade passt, dass wir uns aus dem Weg gehen :-). Er hat Haus, Sauna, Werkstatt und Garten dann komplett für sich. Der Kühlschrank ist prall gefüllt, so dass er die Woche gut über die Runde kommen wird. Natürlich hege ich die Hoffnung, dass er sich frei testen kann und ich unbeschwert wieder einziehen kann. Warten wir ab.

Los geht es um 6:45 h als mich mein lieber Herr Hotopp mich abholt und zum Bahnhof bringt. 7:17 h startet der Zug in Iserlohn Richtung Essen, Umstieg in den ICE nach München. Von dort geht es um 14:15 Uhr nach Spital. Das letzte mal Umstieg nach Lienz. 19:34 h holt mich ein Hotelfahrer ab und bringt mich förmlich in den Speisesaal.

Das Essen ist wie immer köstlich. Sehr freundlicher Service, sauber, passt wieder perfekt. Lange halte ich nicht durch. Trotz des ganzen Tages Nichtstun, oder gerade deswegen, falle ich ins Land der Träume ins kuschelige Bett im Zimmer 230.

Dienstag, 17.5.2022

Wie beim kleinen Lord ist die Welt um 7 Uhr in Ordnung

Der Blick aus dem Fenster um 7 Uhr zeigt: Wasser bereit. Hurra! Also Zähne putzen, kurz durch die Haare gefegt und ab ins Wasser. Die Dusche ist brrrr – eisekalt. Der saubere, blaue Pool mit 28/29 Grad gefühlte Badewanne. So ziehe ich in Summe 45 Minuten meine Bahnen, mache Dehnübungen und genieße dieses spektakuläre Panorama. Da wollen doch tatsächlich zwei weitere Personen um die Zeit ins Wasser. Geht ja gar nicht. Habe ich dich für die Woche reserviert.

Die Sonne geht langsam auf und hüllt die Berge in das warme orange Licht. Leichter Nebel steigt aus dem Wasser.

Dann erstmal zum Frühstück und scannen was für Köstlichkeiten im Angebot sind, Großes Teeangebot, verschiedene Brotsorten mit und ohne Gluten, Fisch, Obst, auch zum selber pressen, Müslis und so vieles mehr. Auch an die Veganer wurde gedacht. Es haut mich immer wieder um. Auf meinem Teller landet: Dunkles Brot, Fisch, Käse, Tomate, Gurke, Müsli mit frischem Obst und Tee. Hmmmm – Bauch ist schnell voll. Dann auf zum Golf-Büro mein Leihbag übernehmen und Abschlagszeiten reservieren. Zack Zack – auch erledigt. 14 Uhr geht es los mit Ernestine in Stefan. 4, 5 h später sitze ich „erschlagen“ mit den beiden im Clubhaus und lösche mit einem „Golfer“ meinen Durst. Das erste mal bin ich 18 Loch gegangen. Und das bei einer Affenhitze. Die Sonne sticht richtig. Ich war fix und fertig. Jeden Bunker habe ich auf den Strecken gefühlt mitgenommen:-)). Also vom Ergebnis reden wir nicht. Streichergebnis. 🙂 nochmal kurz in den Pool erfrischen, bevor es zum Abendessen geht. Da sitzen die beiden direkt an dem Tisch schräg vor mir. Die Welt ist klein. Ernestine spielt mit ihrem Handicap (18,) in der 3. Damenliga am „Donnersberg“! Wie sich später herausstellt.

Mittwoch, 18.05.2022

Ein Blütenmeer um den Pool.

7 Uhr leuchtet der Pool inmitten der blühenden Rhododendren als ich den geübten Blick schweifen lasse. Heute muss ich Gas geben. Frühstück und um 10:10 erwartet mich am Rot / Grünen Abschlag eine Familie aus Solingen. Werner, Mecki (Mechthild) :-))) und die 27 jährige Thea. Architekten wie sich herausstellt. Es ist wieder so unendlich heiss. Ich verglühe gefühlt. Mir wird zum Teil schon schwindelig, kann mich kaum konzentrieren. Hat Rolli mir Corona mitgeschickt?

Auf dem Platz gibt es jetzt einen mobilen Kiosk mit Getränken.

Die 18 Loch quäle ich mich bis zum Clubhaus 🙂 um dort noch ein kühles Getränk zu trinken. Urlaubstermine drängen zum Aufbruch. Kurz im Zimmer verweilen, 10 Minuten die Augen schließen, bevor ich mich zur Kosmetik aufmache. Drei Jahre war ich nicht mehr zur Pflege. Das sieht man wohl. WAS? ICH? Haut wie ein Baby, runzelfrei und top in Form. Ausgenommen die Hängebäckchen und Lachfalten um die Augen. :-). Judit legt los. Während der Behandlung bekomme ich eine Hitzewelle, Übelkeit, Herzrasen. Entspannung ist wohl nix mehr für mich. Aber weit gefehlt: Sonnenstich heißt die Diagnose. Mir geht es zum „kotzen“. Also Beine hoch, Kopf runter, tief atmen, ruhig bleiben und dann geht es später auch wieder. Meine neu gewonnene Schönheit kann ich kaum anerkennend würdigen. Nur raus hier, Luft und Sessel / Bett und nochmal ruhen. Kopfschmerzen kommen auch noch dazu, Augen sind verblitzt. Oh Mann! Das trotz Hut und viel trinken. Jetzt „saufe ich wie ein Gaul“ nehme eine IBU und ruhe mich aus. Tatsächlich helfen die Maßnahmen, so dass ich um 20 Uhr essen gehen kann. Ein Glück. Diese Menüs kann ich mir doch nicht entgehen lassen. Bis auf einen Abend habe ich KEINE Essensfotos gemacht das eine schenke ich nun den Lesern.

Ein Beispiel der servierten Köstlichkeiten. Sushi Art des Hauses. Jummy

Ich habe nicht immer das gesamte Menü verputzt. Vorspeise oder Suppen im Wechsel, gern vegetarische Hauptgerichte und wer mich kennt, natürlich Dessert. Gern Eis. Auch hier, täglich wechselndes Angebot. Einmal musste ich auf ein österreichisches Nudelgericht warten, da wurde mir die Wartezeit versüßt mit Apfelsorbet mit Gin 🙂 yummy yummy

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